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Großbritanniens neuer Premier: Johnson stellt Bedingung für EU-Gespräche
Rui Vieira/PA Wire/DPA

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Kanzlerin Angela Merkel haben den neuen britischen Premier eingeladen. Boris Johnson will sich aber wohl nur treffen, wenn die EU sich beim Brexit-Deal deutlich bewegt.

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Bayuware1947 29.07.2019, 20:40
41. Nur um BoJo aus der selbst gestellten Falle zu helfen?

Wenn - dann ist der typische Wortlaut von Erpressung. Und auf die darf sich die EU auf gar keinen Fall einlassen. Warum auch? Nur um BoJo aus der selbst gestellten Falle zu helfen? Nein! Niemals! Dann soll der britische Sunnyboy halt zu Hause bleiben und seine Hausaufgaben machen.

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kain1 29.07.2019, 20:40
42. Stay cool EU

Bitte, bitte einfach mal cool bleiben und nicht reagieren.
Da ist dich 1:1 Trumps Stil: hoch pokern , polemisch sein und die Realität ausblenden.
Bitte liebe EU lasst euch nicht provozieren und spielt das Spiel so cool weite die letzten 2 Jahre - mir ohne weiteren Aufschub.
P.s. BoJo möge sich einfach mal die Präsentationen von HMRC anschauen

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camilli79 29.07.2019, 20:42
43.

Zitat von LirumLarom
JoBo soll mal ruhig auf seiner Insel bleiben und sich, wenn er den EU-Austritt an die Wand gefahren hat, von seinen Landleuten in die Wüste schicken lassen. Die EU-Austrittsverhandlungen sind geführt und abgeschlossen. Wenn GB nachverhandeln will, gut - die anderen EU-Länder wollen aber nicht mehr, und das ist auch gut so! Dann eben einen NoDeal-Brexit!
Sind Sie Junckers Schatten ? Ich würde mal sagen die EU braucht GB dringend. Die Ukraine und ähnliche Premium Staaten in die EU zu schubsen, ist nicht unbedingt zum Vorteil europäischer Steuerzahler. Es könnte sich so manches Unmögliche möglich machen lassen, wenn es in Brüssel Einsicht gibt.

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skeptikerjörg 29.07.2019, 20:42
44. Welche Hybris

Da sitzt ein Großmaul und hat schon nach ein paar Tagen die Hosen voll. Er weiß und wusste immer, dass er kein neues Austrittsabkommen zu seinen Konditionen bekommt. Darum ging es ihm ja auch nie, es ging darum, PM zu werden. Und jetzt geht es darum, frühzeitig zu versuchen, den Schwarzen Peter loszuwerden. Wenn er von jetzt bis Ende Oktober täglich die Medien damit füttert, wie gemein doch die EU sei, dann glauben es seine Brexiteers am Ende vielleicht. Und so zu tun, als ob man aus einer Position der Stärke Forderungen stellen könnte, ist nach innen gerichtete Propaganda. Wie auch die fürchterliche Drohung, die 39 Milliarden Euro nicht zu zahlen. Mal abgesehen davon, dass die EU dann alle Pensionszahlungen für die tausende ehemaligen britischen EU-Angestellten einstellen könnte, wäre die Einstufung als säumiger Schuldenstaat im internationalen Finanzwesen wahrscheinlich das größere Übel. Und vielleicht sollte dem forschen Boris mal jemand erzählen, dass der Backstopp vom UK in das Abkommen reinverhandelt wurde. Und ergilt so lange, bis es etwas besseres gibt. Also los, Boris, leg deine "technische Lösung" auf den Tisch und der Backstopp ist weg. Oder geh ohne ein Abkommen, verlege ein paar tausend Soldaten nach Nordirland, überweis dein privates Vermögen auf die Cayman Islands und behaupte, Labour, May und die EU seien Schuld.

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joseph009 29.07.2019, 20:46
45. Mir erschließt sich nicht ...

warum auch auf Seiten der EU der Brexit so dermaßen komplex gestaltet wird. Das einzige was die Briten und die EU wirklich brauchen, ist eine Freihandelszone oder einfach Handelsbeziehungen wie mit anderen Staaten außerhalb der EU eben auch. Das restliche politische Gedöns der EU wollen und brauchen die Briten nicht. Und das ist auch vollkommen verständlich.

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Throki 29.07.2019, 20:47
46. Hart bleiben

Die EU hat ihre Haltung - "Es wird keine Nachverhandlungen geben" - jetzt seit Monaten klar gemacht. Hier sollte sie hart bleiben, Johnson auflaufen lassen und die restliche Zeit bis zum 31. Oktober nutzen um sich bestmöglich auf einen "harten" Brexit vorzubereiten.
Verhandlungen mit den Hardlinern, die jetzt in London in der Regierung sitzen, bringen sowieso nichts.

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Atheist_Crusader 29.07.2019, 20:48
47.

Zitat von wurzelpurzel
Johnson scheint nicht realisieren zu können oder zu wollen, daß die Briten nicht mehr in der Position sind, Bedingungen stellen zu können. Hoffentlich ist dieses Mal wirklich Schluß, wenn der 31.10. verstrichen ist. Das ist der Reformationstag. Vielleicht reformieren die Brexitiers dann mal ihre verstaubten Ansichten, sie würden noch irgendsowas wie ein Empire haben.
Alternativ: Er darf es nicht. Im eigenen Interesse. Er hat für Leave und gegen May Kampagne gefahren mit der Wunschvorstlelung dass Großbritannien eben diese überlegene Position hat (und wer's nicht glaubt, glaubt nicht an Britannien!). Natürlich kann er die jetzt nicht einfach aufgeben.
Ich denke auch, dass ihm das klar ist. Ganz so dämlich wie er tut ist er ja nicht. Er macht jetzt den überheblichen Großkotz, weil er eh schon weiß dass er keinen Deal mit der EU eingehen kann der das hält was die Leaver versprichen hatten. Er wird alles scheitern lassen (müssen) und dann am Ende sagen: "Vielleicht haben wir keinen Deal bekommen, aber dafür haben wir den Stolz und die Würde unseres Landes verteidigt!" oder einen ähnlichen Blödsinn.

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c.PAF 29.07.2019, 20:53
48.

Loool, der Johnson. Hat nichts kapiert...

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daniel79 29.07.2019, 20:54
49.

Praktischer Weise kann man alle derartigen Artikel seit Mitte letzten Jahres einfach durch die Wortkorrektur laufen lassen, ersetzt "Theresa May" durch "Boris Johnson" und trotzdem passt der Artikel dann zu 95% noch.

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