Forum: Politik
Großbritanniens neuer Premier: Mays Abgang, Johnsons Antritt
Toby Melville / REUTERS

Boris Jonson ist neuer Premierminister Großbritanniens - und hat sein Land gleich in der ersten Rede auf einen harten Brexit vorbereitet. Die Schuld für einen solchen Ausgang gibt er schon jetzt der EU.

Seite 1 von 14
favorit601 24.07.2019, 17:52
1. Nicht mal gewählt von den Briten

Wie schon in den USA müssen sich die Mutterländer der westlichen Demokratien nun beide mit einem nicht per Mehrheit gewählten Führungskräften zufrieden geben. UK und der EU stehen schwere wirtschaftliche und politische Zeiten bevor, die Torys dürfte die Brexit vermutlich zerreissen, einen Vorgeschmack, wie so etwas aussieht, haben die Kommunalwahlen ja gezeigt.
Immerhin kann man etwas Genugtuung empfinden, dass Johnson nun die Suppe auch auflöffeln muss, die er den Briten eingebrockt hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mimas101 24.07.2019, 17:53
2. tststs

Schud ist alleine Brüssel das nicht so springt wie GB es gerne hätte?
Da hat BoJo leicht vergessen das auch das londoner Parlament einem No-Deal-Brexit bereits einen Riegel vorgeschoben hat. Und am Parlament kommt der Mann schlicht nicht vorbei denn das muß den Vertrag ratifizieren.
Geht daher BoJo eventuell als der 99-Tage-PM in die Geschichtsbücher von GB ein?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
theodtiger 24.07.2019, 17:54
3. Verantwortlichkeit

Das VK hat unsinnigerweise die EU Mitgliedschaft gekündigt. Folglich ist es allein für die negativen Folgen verantwortlich. Die EU braucht den Abgang nicht zu vergolden, sondern muss die Interessen ihrer Bürger und Wirtschaft wahren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
boanerges 24.07.2019, 17:55
4. Endlich!

Endlich! Noch drei Monate durchhalten, dann hat das Drama ein Ende und GB ist "frei"...
Es wird eine neue Generation von Bürgern und Politikern kommen, die wieder eintreten will in ein paar Jahren, da bin ich mir sicher. Sollen die alten Nationalpopulisten die Karre doch in den Sand fahren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kjartan75 24.07.2019, 17:56
5. BoJo wird kurze Amtszeit haben

Ich sehe wirklich keine Möglichkeit, wie er sich lange im Amt halten kann, wenn er jetzt auf so einem Kurs bleibt. Da ist das Misstrauensvotum quasi schon beschlossene Sache, wenn sich die EU nicht bewegt. Bei der Mehrheit von man gerade 3/4 Stimmen mit einer anstehenden Wahl in Brecon wo die Konservativen wohl verlieren werden und den jetzt schon bekannten Rebellen bei den Tories hat er einfach keine Mehrheit.
Und wenn infolgedessen eine neue Wahl angeht, so ist kaum davon auszugehen, dass die Konservativen mit der Brexit Party wirklich eine Mehrheit im Parlament erringen können. Die Umfragewerte für Johnson sind miserabel und die Brexit Party fischt lediglich im eh schon konservativen Lager.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
audaxaudax 24.07.2019, 18:04
6. Die Franzosen

haben immer wieder versucht GB aus der EU zu drängen, bzw. sie erst gar nicht aufzunehmen. Der zustänige Verhandler für den Austritt ist ein Franzose. Nun steht D allein gegen die maßlosen Forderungen der Franzosen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fkfkalle3 24.07.2019, 18:05
7. Die EU,

sollte sich in Gelassenheit üben. Die Schuldfrage ist in England ohnedies geklärt, so wie immer in der englischen Politik. Die Interessengegensätze werden sehr deutlich. Möge doch in dem Aussenminister Deutschlands die Erkenntnis wachsen, dass ein militärisches Eingreifen in der der Küstenregion des Iran nur England dient. Wir haben andere Sorgen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ezechiel 24.07.2019, 18:10
8. Neuer Deal mit Brüssel.

Beim Versuch eines neuen Deals mit der EU wird B.J. an die Wand laufen. Man stelle sich vor, B.J. bekäme wirklich ein besseres Abkommen als May. Dann hätte die EU zusätzlichen Schaden angerichtet, weil sie mit ihrer Weigerung die gute/bessere Frau May abgesägt und GB dafür den Wirrkopf Jonson beschert hätte. B.J. sollte mal darüber nachdenken, wer noch Verträge/Abkommen mit GB abschließen wird, wenn GB seine Verpflichtungen aus den EU-Verträgen nicht einhält.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
new#head 24.07.2019, 18:12
9.

Konstruktivismus pur. Der ordnet die Welt nach seinen Vorstellungen ein, gepaart mit Selbstüberschätzung, unverhohlener Eitelkeit und einem ordentlichen Schuss Ignoranz. So einen brauchen die Briten und ein Neuer neben Donald ist er auch.
Am besten steigt er morgen aus, aber dann bitte mit allen Konsequenzen. Mal sehen wie Ursula das handhabt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 14