Forum: Politik
Großbritanniens neuer Premier: Mays Abgang, Johnsons Antritt
Toby Melville / REUTERS

Boris Jonson ist neuer Premierminister Großbritanniens - und hat sein Land gleich in der ersten Rede auf einen harten Brexit vorbereitet. Die Schuld für einen solchen Ausgang gibt er schon jetzt der EU.

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NauMax 26.07.2019, 13:40
130.

Zitat von Darwins Affe
1) Ob`s wirklich die 350 Millionen Pfund zum positiven Brexit-Votum führten, sei dahingestellt. 2) Fakt ist, dass die Verlierer-Nationen Frankreich und Deutschland die EU weitgehend majorisieren – man denke nur an den unsauberen Deal v.d. Leyen und Lagarde. 3) Vielleicht ist es verständlich, dass sich manche Briten nicht Ländern unterordnen wollen, deren Diktatoren Napoleon und euren werten Adolf H. sie glorreich in ihre Schranken wiesen.
1) Lügen wie diese waren ein klarer Faktor. Sehnsucht nach dem untergegangenen Empire bei einigen sicher auch, ebenso wie die Tatsache, dass so mancher Brite die vergangenen 74 Jahre im hermetisch abgeriegelten Bunker zugebracht haben muss...
2) Großbritannien ist seit Thatcher ein Randspieler in EU-Fragen. Allerdings ein selbst gewählter. Niemand hat die Briten davon abgehalten, sich verstärkt einzubringen.
3) Und Sie leiten jetzt aufgrund vergangener Kriege einen Führungsanspruch Großbritanniens heraus und erwähnen natürlich direkt Hitler, um zu betonen, wie klein Deutschland sich gefälligst zu geben hat?! Nicht Ihr Ernst. Sie haben Europa offensichtlich nicht verstanden.

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DorianH 27.07.2019, 00:49
131.

Zitat von iasi
akzeptieren. Folglich muss nachverhandelt werden, bis ein Abkommen gefunden ist dem beide Seiten - also alle Parlamente - zustimmen. Selbst Trump verhandelt, bis ein Deal zustande kommt, der dann auch von beiden Seiten akzeptiert wird. Die EU ist hingegen stur.
Dem Abkommen hat die EU bereits zugestimmt.
Und nachverhandelt muß auch nichts werden.
Aus Ihrem feuchten Traum wird also nichts.

VK stimmt dem Abkommen zu, und der Brexit wird geregelt...oder sie lassens bleiben, und Brüssel wird hoffentlich nicht nochmal so strunzdumm sein, das Ganze erneut zu verlängern.

Dann sind sie draußen am 31.10., ob mit oder ohne Abkommen.

Und der Satz mit Trumpel ist ja wohl ein schlechter Witz.

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emo.alberich 30.07.2019, 07:30
132. Genau so ist es - genau so trivial ist es.

Zitat von DorianH
…. VK stimmt dem Abkommen zu, und der Brexit wird geregelt...oder sie lassens bleiben, und Brüssel wird hoffentlich nicht nochmal so strunzdumm sein, das Ganze erneut zu verlängern. Dann sind sie draußen am 31.10., ob mit oder ohne Abkommen. … .
Ja, entweder unterzeichnen die Briten den May Deal bis am 30. Oktober oder sie lassen's. Ob mit oder ohne Abkommen sind sie ab dem 31. Oktober 2019 aus der EU raus. Das ist trivial und mir ist absolut nicht verständlich, wieso um diese Selbstverständlichkeit so ein Aufheben gemacht wird.

Ein Vertrag kommt dann zustande, wenn übereinstimmende Willensäusserungen vorliegen und sonst eben nicht.

Jeder der Partner, auch der schwächere, ist mindestens theoretisch frei, einem Vertragsentwurf zuzustimmen oder ihn abzulehnen. Einen Anspruch auf Zustimmung gibt es nicht bei Verträgen, insbesondere nicht für den Stärkeren. Obwohl sich mache "Stärkeren", z.B. Arbeitgeber und Vermieter vor Begeisterung überschlagen würden, wenn dem so wäre.

Wobei der Vergleich hinkt. Der EU-Vertrag ist der Vertrag. Den haben die Briten vertragsgemäss gekündigt. Eine Kündigung hat in aller Regel keinen neuen Vertrag zur Folge.

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