Forum: Politik
Großbritanniens neuer Premier: Mays Abgang, Johnsons Antritt
Toby Melville / REUTERS

Boris Jonson ist neuer Premierminister Großbritanniens - und hat sein Land gleich in der ersten Rede auf einen harten Brexit vorbereitet. Die Schuld für einen solchen Ausgang gibt er schon jetzt der EU.

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alex300 24.07.2019, 18:13
10. Mr. Johnson, mein Respekt. Ich bewundere Sie!

Wie klug ist der Mann, wie gerissen!
Nach dem Brexit-Referendum, alle dachten, Johnson wird der neue Premier. Aber nein!
Er nahm eine Pause und lies der May den Vortritt.
Er wusste, dass ein geregelte Brexit nicht möglich ist. Die EU-Bürokraten haben nicht das Format dafür.
Er lies die Frau May gegen die EU-Bastionen laufen, wo sie sich lächerlich gemacht hat.
Jetzt ist die Zeit reif. Jeder wird Brexit akzeptieren - zu beliebigen Konditionen, oder eben ohne solchen.
Jetzt hat er die freie Hand.
Herzlichen Gelückwunsch, Mr. Johnson!
Sie haben wirklich gut gespielt.
Ich sehe keinen in der EU-Liga, der Ihnen ebenbürtig wäre.

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m_e_m 24.07.2019, 18:15
11. Sehr schön - den eigenen Hampelmann vor der Tür

Wunderbar - nach den USA nun GB - als nächstes dann Italien - Europa wird gerade zerlegt...

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joenzon 24.07.2019, 18:16
12. Wer hätte das gedacht,

ist also jetzt schon die EU schuldig den hard Brexit zu verantworten. Bitte keinerlei Sonderlocken für GB. Die habend genau so gewollt

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ofbdxn 24.07.2019, 18:18
13. Die übliche Verdächtige EU

Eigentlich steht in dem ausgehandelten Abkommen alles drin was die Briten wollen! Keine harte Grenze zwischen Nordirland und Irland! Weitere Teilnahme am Binnenmarkt, was ja dann noch verhandelt werden müsste, und nur für den Fall das die Briten sich als zickiges Kleinkind verhalten, was man ja mittlerweile annehmen muss, gibt es den Backstop. Der vorsieht das GB in der Freihandelszone bleibt bis eine Einigung erzielt wird! Und jetzt wird schon mal auf die EU gefeuert um auch sicher zu gehen das nach dem zu erwartenden harten Brexit und dem daraus resultierenden Wirtschafts Rückgang nicht man selber für den angerichteten Schaden politisch zu Haften hat! „Würg“

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hasselblad 24.07.2019, 18:22
14.

Die Schuld für das Desaster, in das Johnson und seine Clique von opportunistischen, empire-besoffenen Lügenbaronen Little Britain unweigerlich steuern werden, trägt mitnichten die EU. Schuld haben Leute wie Farage und Johnson himself mit ihrem unerträglichen Nationalchauvinismus und ihren dreckigen Lügen, David Cameron, der den Blödsinn überhaupt erst möglich gemacht hat und nicht zuletzt eine Minderheit von Dummköpfen, die den ganzen Schwachsinn geglaubt und unglaublich dämlich gewählt haben. Die EU tur gut daran, Little Britain am langen Arm verhungern zu lassen, damit das kleine Volk möglicherweise aus Schaden klug wird. Unwahrscheinlich leider, die Erfahrung lehrt, dass das kleine Volk niemals klug wird. Aber es soll ihnen bitte furchtbar wehtun und ihnen ein für alle Mal ihre grauenhafte Arroganz austreiben wenn sie mitkriegen, dass sie ohne die EU einfach nur eine irrelevante Insel in der Nordsee sind.

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Hoberg 24.07.2019, 18:23
15. Koloniales Erbe eines Elitären

BJ hat sich immer zu Lasten der EU profiliert.
Das muss eine Ende haben. Zumindest scheinen 2/3 der Briten das langsam bemerken . Die scheinbar typische Erfolgsrate von Populisten. Das reicht aber auch in England nicht mehr um sich durchzusetzen.

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horst-viersen 24.07.2019, 18:23
16. Ethnozentrismus bzw. das Albion

Wikipedia: "Der Begriff Großbritannien fand erstmals weite Verbreitung während der Regierung des Königs Jakob VI. von Schottland, der als Jakob I. auch England regierte; er bezeichnete die von einem Monarchen regierte Insel, die aus zwei Staaten mit eigenen Parlamenten bestand. Nach der Vereinigung von England und Schottland war die Bezeichnung Königreich Großbritannien von 1707 bis 1800 gebräuchlich.
Mit dem Act of Union 1800 fand eine erneute Umgestaltung statt: Das vom englischen Königshaus regierte Irland wurde mit dem „Königreich Großbritannien“ zum „Vereinigten Königreich Großbritannien und Irland“ vereint. Nachdem 26 der 32 irischen Grafschaften den Irischen Freistaat gebildet hatten, entstand im Jahre 1922 das „Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland“. Mit der Rede von Johnson kehrt Großbritannien zu seinem Albion-Ego zurück und möchte Europa im Rahmen einer Konföderation regieren. Es gibt also in erster Linie Konflikte, dabei geht es um Größe und Weltgeltung! Ob Frau von der Leyen dieser Konstellation gewachsen ist? Johnson und Trump hat sie am Hals.

Die Briten wollen

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wmb58 24.07.2019, 18:23
17. Wenn er der EU den schwarzen Peter zuschieben will, ...

soll er doch. Auf solche Spielchen sollte man sich gar nicht einlassen.
Seine Fans werden irgendwann mal sehen, was für ne taube Nuss ihr Land regiert, oder regiert hat.

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spon_7302413 24.07.2019, 18:25
18. Vorhersehbar

BJ gibt prophylaktisch der EU den Schwarzen Peter - wer hätte das gedacht? Dass er es im Wesentlichen selbst war, der den Briten den Brexit-Schlamassel eingebrockt hatte, ist offenbar schon im Land der Fake News gelandet. Dem geneigten Mitdenker stellt sich angesichts der Realität natürlich die Frage, wie dumm die Landsleute BJs eigentlich sein müssen, um dem Kerl zum zweiten Mal auf den Leim zu gehen...?

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s.l.bln 24.07.2019, 18:28
19. Kann man bitte aufhören...

...den Mann einen Brexit hardliner zu nennen?
Faktisch hat er gar keine Position zu irgendwas, die er nicht kurzfristig ins Gegenteil wandeln könnte, wenn er meint, daß ihm das Aufmerksamkeit verschafft.
Lange hat er gar nicht gewußt, ob er für oder gegen den Brexit ist und zuletzt hat er für Mays Deal gestimmt, will jetzt aber der EU die Schuld am möglichen Scheitern der Verhandlungen geben, wenn sie auf genau diesem besteht.

Nicht daß das überraschend wäre.Das ist nunmal die Standardmasche aller Populisten: egal was sie alles nicht hinbekommen, Schuld sind am Ende immer andere.
Mal sehen, wie er den Leuten im Oktober die nächste Fristverlängerung verkauft.

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