Forum: Politik
Großbritanniens neuer Premier: Mays Abgang, Johnsons Antritt
Toby Melville / REUTERS

Boris Jonson ist neuer Premierminister Großbritanniens - und hat sein Land gleich in der ersten Rede auf einen harten Brexit vorbereitet. Die Schuld für einen solchen Ausgang gibt er schon jetzt der EU.

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Ezechiel 24.07.2019, 18:49
30. Verstehe ich nicht.

Zitat von audaxaudax
Die Franzosen ...haben immer wieder versucht GB aus der EU zu drängen, bzw. sie erst gar nicht aufzunehmen. Der zustänige Verhandler für den Austritt ist ein Franzose. Nun steht D allein gegen die maßlosen Forderungen der Franzosen.
Den Forderungen der Franzosen kann man mit einem konsequenten "Nein !" begegnen.

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blume4000 24.07.2019, 18:50
31. Ob das Problem Brexit gelöst wird?

Jetzt geht das ganze in eine neue Runde. Mal sehen wie lange .... May hat alles gegeben um es einigermaßen geregelt über die Bühne zu bringen.

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Elektricman 24.07.2019, 18:53
32. Am allen Elend is die EU Schuld...

Das ist doch Glasklar, oder? Von Anfang an hat er in Brüssel das Abkommen torpediert und Junkers hat nur mit dem Kopf geschüttelt, weil er diesen Mann nicht begreifen konnte... Die Wirtschaft ist diesem Mann egal, Hauptsache den harten Brexit! Und dann kommt die Erlösung ... ja welche eigentlich? Das ist das Geheimnis. Ich denke ein Handelsabkommen mit den USA und den Rest der Welt, vielleicht mit China? Aber Hauptsache die heimische Wirtschaft ankurbeln. Doch mit welchem Geld soll das gemacht werden? Wahrscheinlich wird wieder britische Piraterie mit Schiffen aus der Taufe gehoben oder wo andere Länder unterworfen werden, damit das Empire wieder lebendig wird. Da dürfte jetzt endlich der Fantasie freien lauf gewährt werden.

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dieter_montanez 24.07.2019, 19:01
33. no comprende amigo....

Zitat von boanerges
Endlich! Noch drei Monate durchhalten, dann hat das Drama ein Ende und GB ist "frei"... Es wird eine neue Generation von Bürgern und Politikern kommen, die wieder eintreten will in ein paar Jahren, da bin ich mir sicher. Sollen die alten Nationalpopulisten die Karre doch in den Sand fahren.
GB ist "frei" .. meinetwegen .. aber der nationalpopulist ist doch dieser BoJo? Und das im Zeitalter der total connectivity irgendjemand warten wird ist eine ilusion

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CharlieBrownXV 24.07.2019, 19:01
34.

Zitat von favorit601
Wie schon in den USA müssen sich die Mutterländer der westlichen Demokratien nun beide mit einem nicht per Mehrheit gewählten Führungskräften zufrieden geben. UK und der EU stehen schwere wirtschaftliche und politische Zeiten bevor, die Torys dürfte die Brexit vermutlich zerreissen, einen Vorgeschmack, wie so etwas aussieht, haben die Kommunalwahlen ja gezeigt. Immerhin kann man etwas Genugtuung empfinden, dass Johnson nun die Suppe auch auflöffeln muss, die er den Briten eingebrockt hat.
Ein Grundlegender Irrtum Ihrerseits. Im Vereinigten Königreich wird der Premierminister nicht gewählt. Das Unterhaus, welches nahezu die gesamtew legislative Macht ausübt, wird gewählt. Im Mehrheitswahlrecht. Der Premieminister wird von der Königin ernannt. Sie tut dies (rein rechtlich) Eigenverantwortlich. Es hat allerdings wenig Sinn einen Kandidaten gegen den Willen der Parlamentsmehrheit (so knapp sie auch ist) zu ernennen, denn sie (die Königin) hat nahezu keinerlei legislative Macht.

Alles andere kann man sehen wie man will. Ich denke die Briten werden es noch bitter bereuen in einer Volksbefragung diesen Unsinn ins Rollen gebracht zu haben (nach SPON-Nutzer Weltweisheit ist der Volksentscheid allerdings ja die einzige geltende Form der Demokratie). Allerdings befürchte ich auch das Geheule, Gejammer und Geplärre der deutschen Wirtschaftsluschen über den Brexit sind die Briten, als Volk, gar nicht in der Lage zu übertönen. Sie neigen deutlich weniger zum Jammern als Deutsche oder Franzosen.

Also nochmal (wir sind ja im SpOn Forum, also besser alles ausdrücklich betonen) die Briten werden für diesen Irrsinn heftigst bezahlen. Und die EU konnte garnicht anders als May (die nun wahrlich keine Thatcher oder Merkel ist) den knallhärtesten Brexit der möglich ist aufzuzwingen. Denn wenn das UK ausserhalb der EU in den nächsten zehn Jahren erfolgreich sein sollte, wäre dies das Ende der EU. Denn dann wird man sich von Italien über die Niederlande bis nach Finnland denken, dass man das DANN auch hinbekommt...

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CharlieBrownXV 24.07.2019, 19:03
35.

Zitat von favorit601
Wie schon in den USA müssen sich die Mutterländer der westlichen Demokratien nun beide mit einem nicht per Mehrheit gewählten Führungskräften zufrieden geben. UK und der EU stehen schwere wirtschaftliche und politische Zeiten bevor, die Torys dürfte die Brexit vermutlich zerreissen, einen Vorgeschmack, wie so etwas aussieht, haben die Kommunalwahlen ja gezeigt. Immerhin kann man etwas Genugtuung empfinden, dass Johnson nun die Suppe auch auflöffeln muss, die er den Briten eingebrockt hat.
Ein Grundlegender Irrtum Ihrerseits. Im Vereinigten Königreich wird der Premierminister nicht gewählt. Das Unterhaus, welches nahezu die gesamtew legislative Macht ausübt, wird gewählt. Im Mehrheitswahlrecht. Der Premieminister wird von der Königin ernannt. Sie tut dies (rein rechtlich) Eigenverantwortlich. Es hat allerdings wenig Sinn einen Kandidaten gegen den Willen der Parlamentsmehrheit (so knapp sie auch ist) zu ernennen, denn sie (die Königin) hat nahezu keinerlei legislative Macht.

Alles andere kann man sehen wie man will. Ich denke die Briten werden es noch bitter bereuen in einer Volksbefragung diesen Unsinn ins Rollen gebracht zu haben (nach SPON-Nutzer Weltweisheit ist der Volksentscheid allerdings ja die einzige geltende Form der Demokratie). Allerdings befürchte ich auch das Geheule, Gejammer und Geplärre der deutschen Wirtschaftsluschen über den Brexit sind die Briten, als Volk, gar nicht in der Lage zu übertönen. Sie neigen deutlich weniger zum Jammern als Deutsche oder Franzosen.

Also nochmal (wir sind ja im SpOn Forum, also besser alles ausdrücklich betonen) die Briten werden für diesen Irrsinn heftigst bezahlen. Und die EU konnte garnicht anders als May (die nun wahrlich keine Thatcher oder Merkel ist) den knallhärtesten Brexit der möglich ist aufzuzwingen. Denn wenn das UK ausserhalb der EU in den nächsten zehn Jahren erfolgreich sein sollte, wäre dies das Ende der EU. Denn dann wird man sich von Italien über die Niederlande bis nach Finnland denken, dass man das DANN auch hinbekommt...

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iasi 24.07.2019, 19:06
36. Die EU hält an einem Abkommen fest, das die Volksvetreter GBs nicht

akzeptieren. Folglich muss nachverhandelt werden, bis ein Abkommen gefunden ist dem beide Seiten - also alle Parlamente - zustimmen. Selbst Trump verhandelt, bis ein Deal zustande kommt, der dann auch von beiden Seiten akzeptiert wird. Die EU ist hingegen stur.

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2late 24.07.2019, 19:12
37. In seiner Unbedarftheit

hat er doch schon als Außenminister versucht, mit Japan das gleiche Freihandelsabkommen für das UK zu erhalten, welches die EU mit Japan verhandelt hatte.
In Japan hat man nur müde abgewunken.
Das sollte ihm doch ein Hinweis darauf sein, dass auch die EU ihm keine Extrawurst braten wird, bzw. was ihn bei Verhandlungen mit der EU bzgl. Brexit bevorsteht. Sofern er überhaupt einen Termin bei der EU für seine Verhandlungen bekommt.
Auch ein Handelsabkommen mit der EU wird nie den Umfang haben (können/dürfen), den die EU mit anderen Ländern/Wirtschaftsräumen abschließen konnte. Great Britain ist nunmal nicht mehr "Great".
Und auf sein Commonwealth wird er sich nicht stützen können.
Come on, BJ! Make Britain great and proud again!

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raimondo.civetta 24.07.2019, 19:13
38. Amüsierend

Johnson wurde soeben von 0,3 Prozent (d.h. 166'000 Tories) der potentiellen britischen Wählerschaft bestimmt, und redet von "trust in our democracy" - so sehr habe ich mich schon lange nicht amüsiert.

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Normaler Wutbürger 24.07.2019, 19:16
39. Er wird die EU vorführen

Das Problem ist, die EU wird sich dieser Anti-Kampangne nicht stellen. Genauso wie sich die Pro-Europäer bei der Brexit Wahl nicht gestellt haben. (Man darf ja als Politiker nicht "Klartext" reden) Sie werden versuchen der Konfrontation aus dem Weg zu gehen. Johnson wird der EU alles vorwerfen können. Alle Schuld auf die EU beim harten Brexit abladen.
Und keiner in der EU wird sich hinstellen, und die Sachen knallhart klarstellen. Nur übliches geschwafel, was in GB erst gar nicht ankommt.

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