Forum: Politik
Großbritanniens neuer Premier: Mays Abgang, Johnsons Antritt
Toby Melville / REUTERS

Boris Jonson ist neuer Premierminister Großbritanniens - und hat sein Land gleich in der ersten Rede auf einen harten Brexit vorbereitet. Die Schuld für einen solchen Ausgang gibt er schon jetzt der EU.

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as@hbx.de 24.07.2019, 19:44
50. Finde ich voll in Ordnung!

Zitat von Normaler Wutbürger
Das Problem ist, die EU wird sich dieser Anti-Kampangne nicht stellen. Genauso wie sich die Pro-Europäer bei der Brexit Wahl nicht gestellt haben. (Man darf ja als Politiker nicht "Klartext" reden) Sie werden versuchen der Konfrontation aus dem Weg zu gehen. Johnson wird der EU alles vorwerfen können. Alle Schuld auf die EU beim harten Brexit abladen. Und keiner in der EU wird sich hinstellen, und die Sachen knallhart klarstellen. Nur übliches geschwafel, was in GB erst gar nicht ankommt.
Warum sollte sich ein seriöser Politiker oder, was die übrigens gar nicht dürfen, EU-Beamter hinstellen und diesen Unfug kommentieren? Soll die Taschenausgabe von Trumpel doch der EU vorwerfen, was er will, die Konsequenzen wird ganz GB bezahlen, allen voran, die kleinen Leute.

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s.l.bln 24.07.2019, 19:51
51. Achso?

Zitat von Normaler Wutbürger
Das Problem ist, die EU wird sich dieser Anti-Kampangne nicht stellen. Genauso wie sich die Pro-Europäer bei der Brexit Wahl nicht gestellt haben. (Man darf ja als Politiker nicht "Klartext" reden) Sie werden versuchen der Konfrontation aus dem Weg zu gehen. Johnson wird der EU alles vorwerfen können. Alle Schuld auf die EU beim harten Brexit abladen. Und keiner in der EU wird sich hinstellen, und die Sachen knallhart klarstellen. Nur übliches geschwafel, was in GB erst gar nicht ankommt.
In der EU spricht man bezüglich britischer Ambitionen seit einer Weile Klartext und wie Johnson sein Scheitern letztlich den Briten verkauft, interessiert in Brüssel niemanden.
Die wissen, daß sie auf der Insel immer die Sündenböcke sind und waren. So what?

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invictus_nl 24.07.2019, 19:52
52. Was heisst hier "nicht mal gewählt von den Briten" in den Kommentaren?

Und wer hat Frau v.d. Leyen gewählt? Sie stand eigentlich gar nicht zur Wahl, war auch überhaupt keine Rede von. Im Vergleich zu ihr (27 von 28 Stimmen um sie dem Parlament vorzuschlagen, 383 von 710 Stimmen im EU Parlament) wurde Johnson von sehr viel mehr Leuten gewählt (ca. 92.000 von ca. 160.000 Stimmen). Dessen Partei hat auch die normale Parlamentswahl vorher gewonnen, er stand dabei auch auf der Liste und war anfangs sogar Minister - alles voll demokratisch legitimiert.

Trump nochmal eine Dimension mehr (ca. 62 mio Stimme, wenn auch weniger als Clinton, natürllich, aber in den USA geht es eben nunmal nicht um die "popular vote").

Zwischen USA, UK und EU hat die EU die am wenigsten demokratisch (im Sinne von "direkt gewählt") legitimierte (Kommissions-)Präsidentin. Da würde ich jetzt weder den Briten noch den USA eine lange Nase drehen, sondern mich erstmal an unsere eigene fassen.

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fred_m 24.07.2019, 19:53
53. Wie, wer, wann, wo ?

Zitat von Darwins Affe
GB aus der EU rauszudrängen (letztlich aus jahrhundertealten französischen Ressentiments) war eine Riesendummheit und schadet letztlich dem ganzen Kontinent.
Wie, wann und wo hat die EU denn GB "rausgedrängt"?

Haben die Briten nicht in völliger Freiheit entschieden, dass die Extrawürste, die nur GB und kein einziges anderes EU-Land erhalten hat, NICHT ausreichen?

Bitte Fakten statt leeren Anschuldigungen.

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Der Kopfschüttler 24.07.2019, 19:54
54.

Natürlich hat die EU Schuld an allem was kommt. BoJo hat schließlich alles versucht um den Austritt der EU aus dem Vereinigten Königreich zu verhindern. Wir werden schon spüren was es heißt keinen zollfreien Cheddar mehr kaufen zu können. Wenn erst einmal das gesamte Gesundheitssystem auf dem Kontinent implodiert, Massenarbeitslosigkeit herrscht und der ? implodiert werden die dummen Politiker in Brüssel schon sehen was man davon hat. Aber BoJo wird seine Hand ausstrecken um die verzweifelten Europäer zu retten und zurück zu alter Größe zu führen.

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saaman 24.07.2019, 19:54
55. Die Queen hat keinen leichten Job

Jetzt muss sie nicht nur bei Trump gute Mine zum bösen Spiel machen bei einem Gast mit schlechter Kinderstube. Jetzt hat sie im eigenen Land sogar jemanden, dessen zu große Stiefel des Amtes zwar zum ebenfalls großen Mundwerk passen, während die Würde des Amtsträgers weit hinter der Würde des Amtes zurück bleibt. Auf Distanz betrachtet scheint der von beiden mit dem besseren Englisch auch der mit der besseren Bildung zu sein. Bezüglich der Verbreitung von Chaotik scheint die Differenz weniger groß zu sein.

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Ollin 24.07.2019, 19:54
56. Beispiel für eine beschleunigte Evolution

Alle Evangelikalen oder sonstwie geneigten Evolutionsleugner sollten in den nächsten Monaten ganz besonders gut hinsehen. Dann können sie live beobachten, wie die Evolution quasi im Schnelldurchlauf, die Individuen aufs Abstellgleis schickt, die zu keiner konstruktiven Anpassungsleistung an die Anforderungen der Gegenwart im Stande sind. Konzepte der Vergangenheit taugten bestenfalls unter vergangenen Bedingungen - wenn überhaupt. Hoffe die Bevölkerung und vor allem die Schwachen werden unter den Entscheidungen dieser UK-Regierung nicht allzusehr zu leiden haben.

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123rumpel123 24.07.2019, 19:56
57. xxxx

Zitat von claude
Johnson's Kabinett und seine harte Brexit Linie werden sicher der ganz grosse Erfolg, im britischen Parlament. Zur Erinnerung: Das Einzige für das es im britischen Parlament eine Mehrheit gab, ist die Ablehnung eines no-deal Brexit. Jetzt haben die Briten eine Regierung, welche genau einen solchen no-deal anstrebt. Johnson hat aufgrund seiner Linie noch weit weniger Chancen als May, irgendwas durchs Parlament zu bekommen. Dazu kommen immer mehr Torys die sich von der Partei verabschieden und die Mehrheit im Parlament weiter ausdünnen. Nullkommanull Chance, dass Johnson irgendwas zählbares hinbekommt.
Fragt sich nur, was durch das Parlament gebracht werden muss?

Nächste Frage , scheitert BoJo mit dem Brexit was dann, werden dann alle Briten über Nacht zu willfährigen "Jüngern Brüssels"?.

Der Brexit muss vom Tisch. Wirtschaftlich ziehen sich die Wolken über DE und der EU zusammen. Nach den Meldungen der letzten 2 Tage lässt Berlin und Brüssel keine Gelegenheit aus, Washington zu verprellen. Dadurch leuchten die Autozölle immer prägnanter am Himmel. Für die EU wird nichts aber auch gar nichts tagtäglich einfacher.

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s.l.bln 24.07.2019, 19:58
58. Eher nicht

Zitat von Giesinger
Die Briten hatten und haben keinen Vorschlag zu Irland -> Hard Brexit ist unvermeidlich. Schade, aber nichts was man ändern könntre.
Hard Brexit ist genau die eine Option, die keine Lösung für Irland beinhaltet und deshalb vermutlich ausfällt.

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alverion 24.07.2019, 19:59
59. Typisch deutsche Kommentare...

mal wieder das typische »Ausland-Bashing« hier, wenn ich mir die meisten Kommentare durchlese... typisch deutsch, sich als kleiner Michel anzumaßen, wen die Briten, Amis, etc. zu wählen haben und wer für sie der oder die besten Politiker wären... lächerlich.. Schaut mal genauer in den Bundestag und moniert mal an diesen geistigen Leuchten rum... man kann ja von Johnson halten was man will –aber: Elite-Schule, Elite-Uni (mit Abschluss!), als Journalist gearbeitet, Bürgermeister einer Weltmetropole (London) gewesen, Außenminister und jetzt Premier.... eine Vita, die im Bundestag eigentlich nicht ein Abgeordneter besitzt... spricht für sich... oder? ach doch ich vergaß: Schulz war ja mal Bürgermeister der Weltmetropole »Würselen« ...

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