Forum: Politik
Großbritanniens neuer Premier: Mays Abgang, Johnsons Antritt
Toby Melville / REUTERS

Boris Jonson ist neuer Premierminister Großbritanniens - und hat sein Land gleich in der ersten Rede auf einen harten Brexit vorbereitet. Die Schuld für einen solchen Ausgang gibt er schon jetzt der EU.

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123rumpel123 24.07.2019, 20:04
60. xxxx

Zitat von s.l.bln
...Das Parlament zwingt ihn, eine weitere Fristverlängerung zu beantragen, weil der von Ihm herbeiimaginierte ungeregelte Austritt per Beschluß bereits ausgeklammert wurde. Wäre er dann politisch immernoch in einer komfortablen Ausgangslage? Was, wenn es ihm geht, wie May und die Tories ihn einfach nicht absägen, das Parlament ihn aber in ewig erbenislosen Abstimmungen langsam zerreibt? Ich wär gespannt, wie lange es dauert, bis jemand mit seiner Persönlichkeitsstruktur die Beine in die Hand nimmt.
Solange er ernsthaft an seinem Brexit-Versprechen arbeitet, braucht er sich um seine politische Zukunft keine Sorgen zu machen.
Und auch unabhängig wie potentielle Neu- Wahl ausgehen würde, die würde er überleben, die Widersacher in seiner Partei sicher nicht.

Daher ist das Hoffen auf eine parteiinterne Revolte unrealistisch.

Und dann hat er natürlich den Vorteil, dass er mit Donald zusammenarbeiten will und wohl auch wird. Dies Abzulehnen war einer der Hauptfehler Mays.

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grumpy-ole-cat 24.07.2019, 20:08
61.

Zitat von alex300
Ich sehe keinen in der EU-Liga, der Ihnen ebenbürtig wäre.
Das wollen wir doch hoffen. So weit ich sehe, gibt es bei der EU keinen, der so tief sinken wollte oder könnte.

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seppfett 24.07.2019, 20:08
62. Tolle Demokratie

Ich frage mich, was macht der Partei-Premierminister - nicht von den Britten gewählt - für diese grosse Minderheit von 49%, die den Brexit nicht wollte. Demokratien zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihre Minderheiten schützen. Hat Boris da heute irgendetwas dazu gesagt?

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claus7447 24.07.2019, 20:12
63. Halten wir fest...

Zitat von 123rumpel123
Fragt sich nur, was durch das Parlament gebracht werden muss? Nächste Frage , scheitert BoJo mit dem Brexit was dann, werden dann alle Briten über Nacht zu willfährigen "Jüngern Brüssels"?. Der Brexit muss vom Tisch. Wirtschaftlich ziehen sich die Wolken über DE und der EU zusammen. Nach den Meldungen der letzten 2 Tage lässt Berlin und Brüssel keine Gelegenheit aus, Washington zu verprellen. Dadurch leuchten die Autozölle immer prägnanter am Himmel. Für die EU wird nichts aber auch gar nichts tagtäglich einfacher.
Bojo hat zugesagt am 31.10.2019, 24 Uhr MEZ ist Feierabend, so oder so. Johnson darf ja jetzt in 99 Tagen seinen Vertragsentwurf dann vorlegen. Brüssel hat bis dahin die alte, trainierte Mannschaft und ich wette: der Vertrag wie von May unterschrieben bleibt.

Ich habe den Eintrag in meinem Tagebuch.

Und warum soll die EU den Austritt billigmachen?

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jgnaneswaran95 24.07.2019, 20:16
64.

Also das Vereinigte Königreich würde mit einem Austritt aus der EU ein klares Eigentor schießen.

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tkurz 24.07.2019, 20:20
65.

Zitat von iasi
akzeptieren. Folglich muss nachverhandelt werden, bis ein Abkommen gefunden ist dem beide Seiten - also alle Parlamente - zustimmen. Selbst Trump verhandelt, bis ein Deal zustande kommt, der dann auch von beiden Seiten akzeptiert wird. Die EU ist hingegen stur.
Warum muß nachverhandelt werden? Für wen wäre denn ein Nachverhandeln sinnvoll? Für die EU zumindest glaube ich kaum.

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claus7447 24.07.2019, 20:20
66. Einspruch euer Ehren!

Zitat von grumpy-ole-cat
Das wollen wir doch hoffen. So weit ich sehe, gibt es bei der EU keinen, der so tief sinken wollte oder könnte.
Salvini... ist zwar nicht PM, führt sich aber so auf. Könnte sogar noch tiefer fallen.

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hannibalanteportas 24.07.2019, 20:20
67. Pappnase

Der nächste Selbstdarsteller, aus dem heiße Luft rauskommt, der viel verspricht (einen neuen tollen superduper Deal...) und der am Ende mit Dreck werfen wird, wenn sich nichts bis wenig von seinen tollen Versprechungen realisieren lässt.

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gelbenesick 24.07.2019, 20:21
68. Kein Problem,

Zitat von audaxaudax
haben immer wieder versucht GB aus der EU zu drängen, bzw. sie erst gar nicht aufzunehmen. Der zustänige Verhandler für den Austritt ist ein Franzose. Nun steht D allein gegen die maßlosen Forderungen der Franzosen.
dann werden wir eben mal wieder, die "Frösche", daran erinnern, wie Ihr letzter Präsident - de Gaul - unter den Rock von Brittania gekrochen ist, als ihm der Arsch auf Grundeis gelaufen ist, basierend auf den deutschen Truppen - gegen Frankreich.

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bert1966 24.07.2019, 20:22
69.

Klingt wie "Make Britain Great again". Was für ein Desaster für das Kingdom. Dabei hatte ich bis zuletzt auf die Queen gehofft.

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