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Große Koalition: Der verfrühte Jubel
DPA

Endlich kann Schwarz-Rot regieren. Doch die Freude über die Entscheidung der SPD blendet einen wichtigen Punkt aus: Die vollmundigen Versprechungen der Koalition an die Genossen-Basis werden sich bald rächen.

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Alfred Ahrens 15.12.2013, 12:47
1. Gabriel, Nahles und Genossen werden noch erleben, was es heisst, den Wähler zu betrügen.

In vier Jahren kommt die Rechnung bei den Wahlen. Genug haben ja jetzt schon 41% der SPD-Mitglieder von denen da oben !

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unixv 15.12.2013, 12:56
2. Es gibt keine Sozialdemokraten in dieser SPD!

die wurden schon alle zu Schröders Zeiten entsorgt! Bei der letzten GroKo sind die doch schon alle weg gelaufen, warum der SPD-Rest jetzt nicht zur FDP oder CDU wechselt?

Es wird sich in vier Jahren zeigen, das die ehemalige Volkspartei SPD auch mit unter 10% klar kommen muss! Warum die SPD-Basis dieses Desaster unterstützt hat, bleibt wohl vielen SPD-Wählern ein Rätsel, sind Posten für Nahles und Gabriel so wichtig? wichtiger als Demokratie?

Na, dann haben wir ja bald eine neue große Partei = Die Partei!

Wozu brauchen wir im Bundestag eine Opposition? hat doch die letzten vier Jahre auch ohne geklappt!

Nie wieder SPD!

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beobachter999 15.12.2013, 12:56
3. Lustig

Zitat von sysop
Endlich kann Schwarz-Rot regieren. Doch die Freude über die Entscheidung der SPD blendet einen wichtigen Punkt aus: Die vollmundigen Versprechungen der Koalition an die Genossen-Basis werden sich bald rächen.
das sie die "Abkehr" von der Agenda ansprechen. Zum Einen gibt es in diese GroKo Absprache nur ein paar Versprechen ohne jede Garantie. Zum Anderen, die Agenda wurde ja keineswegs erfüllt. Es wurde nur gefordert, gefordert und gestrichen. Von Fördern hat hier Unten keiner was bemerkt.

Aber wie sollen das Berufssozialdemokraten verstehen, die bereits mit einem Auge nach einer Anstellung in der Wirtschaft schielen.

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Whitejack 15.12.2013, 12:56
4.

Zitat von sysop
Das ist irgendwie beruhigend, gewiss, aber angesichts der dramatischen Fragestellung doch ein knappes Ergebnis.
Zahlenspiele wie in einer Fleischhauer-Kolumne. Aus 78% Wahlbeteiligung und 76% Zustimmung 40% Ablehnung zu machen und dann von einem "knappen Ergebnis" zu sprechen, ist schon so lächerlich, dass es an den schwarzen Jan erinnert.

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rroggenbrot 15.12.2013, 12:57
5.

Herr Blome, Sie sind mir ja als sympathischer Unsympath von der Stuckrad-Barre-Tribüne in guter Erinnerung. Aber ihr BILD-Geschreibsel verkrafte ich wirklich nicht, ich habe es nicht geschafft, den Artikel zu Ende zu lesen. Als unbelehrbar-konservative Knalltüte vielleicht ganz unterhaltsam, in der SPIEGEL-Chefetage mit solchen Texten als Aufmacher einfach nur traurig.

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coyote38 15.12.2013, 12:58
6. Dann wird neu zu reden sein ...

STIMMT, Herr Blome. Wenn das Geld nicht reicht, dann wird neu zu reden sein. Und dann wird Ihre "heissgeliebte" Union mit der noch viel "heissgeliebteren" Kanzlerin vorneweg auch noch die Reste ihrer nicht vorhandenen politischen Inhalte einkassieren und "alternativlos" die Steuern erhöhen ... allerdings bedauerlicherweise nicht bei denen, die das Geld haben, sondern mal wieder bei denen, die sich tagaus tagein für ihr Auskommen den Rücken krumm arbeiten müssen, ohne dass es jetz schon wirklich reichen würde ...

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blitzunddonner 15.12.2013, 12:59
7. dauerhaft wird übersehen, dass sich die groko-befürworter einen teuren wahlkampf ...

dauerhaft wird übersehen, dass sich die groko-befürworter einen teuren wahlkampf leisteten. die gegenmeinung hatte dagegen keinen öffentlichen fürsprecher und keinerlei möglichkeiten der einflussnahme. weder in der partei noch in den medien. lediglich in öffentlichen foren wie diesem konnten sie sich artikulieren. am rande der wirksamen meinungsbildung also.

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blowup 15.12.2013, 13:01
8. Na wartet

Die Genossen sind mal wieder dem Reiz der Macht erlegen. Nichts Neues. Die werden den Tag noch verfluchen, wenn Angie die durchgekaut und wieder ausgespuckt hat.

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Lilly8 15.12.2013, 13:01
9.

Da ist es wieder, das neoliberale Gebabbel, welches zu einem Denk-Mainstream beiträgt, damit Millionen Menschen in Deutschland zu Billiglöhnen,unmenschliche Werks- und Leiharbeit gezwungen werden. Ein SPIEGEL-Redakteur ist einfach nicht in der Lage, sich in einen Hartz-IV-Empfänger hineinzuversetzen. Logisch, ist ja auch nicht die Zielgruppe. Diese Passage hier könnte aus dem Phrasen-Katalog der eifrigsten Lobby-Schmiede "Initiative neue Soziale Marktwirtschaft" stammen: "Denn der Koalitionsvertrag bedeutet in wichtigen Punkten eine Rückabwicklung eben dieser Reformen, auf die Deutschland stolz sein kann - mit denen viele SPD-Mitglieder aber weiterhin hadern. Fördern und fordern, das war der zentrale Gedanke der Agenda 2010. Der neue Koalitionsvertrag ist einer, der es auf Fördern und Umverteilen anlegt, aber Fordern und Sparen sein lässt." Wer so was schreibt, hat von der Realität keine Ahnung. Sorry.

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