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Große Koalition: Gabriel wird neuer Regierung nicht angehören
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Die Entscheidung ist gefallen: Sigmar Gabriel wird in der neuen Großen Koalition kein Minister mehr sein. Dies habe ihm die SPD-Spitze mitgeteilt.

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Andreas J. 08.03.2018, 10:03
120. Da bin ich gespannt ....

... was dabei herauskommt. Herr Gabriel war beliebt in der Bevölkerung und erfolgreich in der Aussenpolitik. Ich sehe aber sonst fast keinen Politiker in der SPD, der diese Kriterien auch noch erfüllt - mit Abstrichen Herr Scholz und der wird Finanzpolitiker. Hoffentlich versucht man nicht, einen zu jungen Politiker möglichst ohne Auslandserfahrung zum Außenminister zu machen.

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testanera49 08.03.2018, 10:04
121.

Alle die jetzt um Gabriel weinen, sollten sich mal darin erinnern, wie sie über ihn gedacht und geredet haben als er noch nicht Außenminister war!
Die „Befreiung“ der Gefangenen hat er doch teuer mit Waffen erkauft, um sich damit ins Rampenlicht zu stellen.
Wer extra von München in die Welt Redaktion
fliegt, um die Entlassung von Denis Yücel gemeinsam mit dem Springer Boss zu verkünden, hatte nur ein Interesse und das galt ihm selbst!
Er hoffte dadurch sein Ministeramt zu retten!

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mmmc122036807818853 08.03.2018, 10:04
122. Prima

Jetzt wird jemand Außenminister, der einen Nachbarn hat, der mal am Schüleraustausch teilgenommen hat.
Spielen Erfahrung und Qualifikation bei der SPD gar keine Rolle mehr?

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Klapperschlange 08.03.2018, 10:05
123. Das ist mal....

....eine sehr gute Nachricht. Wen noch hätte er sonst noch zurück nach Deutschland geholt? Unverständlich ist nur, die Idee den erfolglosen Maas als Außenminister zu installieren.

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Nobody X 08.03.2018, 10:05
124. Schade

Ich bin zwar kein SPD-Fan, aber Gabriel hat sich als AM ganz gut gemacht. Ob es der/die Nächste besser kann, steht noch nicht fest - vermutlich ist es wirklich eine Fehlentscheidung der SPD.

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Roberto.Geissini 08.03.2018, 10:05
125. Nun

auf der einen Seite verständlich, auf der anderen Seite wird die SPD noch mehr an Profil verlieren. Denke mal, er wird weich fallen und mit Sicherheit als Lobbyist der Rüstungsindustrie jetzt erst richtig durchstarten... oder allen Unkenrufen zum Trotz, sich um seine Töchter kümmern, die hatte er doch im Wahlk(r)ampf in die Schale geworfen ;)
Eine Partei zerlegt sich selbst!

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stevens-82 08.03.2018, 10:06
126.

Zitat von netroot
So geht es ganz flott Richtung 10%. Vielleicht ist das dem Rheinmetall-Skandal geschuldet - dennoch eine Fehlentscheidung. Kein Wähler wählt die SPD weil sie die Anti-korruption in Indien stoppt....das ist schlicht nicht ihre Aufgabe.
Eben, die SPD wird nicht gewählt weil sie sich dem drängendsten Problem unserer Zeit, nämlich der Masseneinwanderung nicht stellt und die negativen Folgen davon zuerst bei ihrer Klientel sichtbar werden. Da muss man, unabhängig von Gabriel, auch mal ganz grundsätzlich fragen welche Existenzberechtigung eine Partei eigentlich hat, die die Probleme der Leute die sie wählen sollen schlichtweg ignoriert oder gar leugnet?

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tarifa 08.03.2018, 10:06
127. die erste gute Entscheidung seit langem

Das ist endlich mal eine gute Nachricht und ein klares Signal für den Aufbruch in die Erneuerung. Ich verstehe nicht, warum Gabriel angeblich so beliebt gewesen sein soll. Er ist ein Lobbyist, er verprellte Parteikollegen und er biedert sich der türkischen Regierung an. Ich weine ihm sicherlich keine Träne nach.

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KingTut 08.03.2018, 10:06
128. Keine Akzente

Ich wüsste nicht, in welchen Bereichen der internationalen Politik die deutsche Außenpolitik Akzente gesetzt hat. Von Europas faktischer Führungsmacht hätte man eine Außenpolitik mit Biss erwarten können, auch und vor allem im Umgang mit den Schurken dieser Welt, denen Herr Gabriel jedoch überaus devot begegnet ist.
Man kann jetzt hoffen, dass die Entscheidung für eine/n anderen Außenminister/in ein gutes Zeichen dafür ist, dass es nicht wie bisher weiter geht.

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touri 08.03.2018, 10:06
129.

Zitat von k.hohl
Da haben die Konkursverwalter der SPD aber eine schlechte Entscheidung getroffen: Der beliebteste (und einzig beliebte) Minister der SPD wird abgeschoben. So langsam bekommt man den Verdacht, dass hier mit Vorsatz gehandelt wird.
Wobei ich mich Frage, wo die Beliebtheit plötzlich hergekommen ist. Ich meine der Mann hat ja die Kanzlerkandidatur nicht Schulz vor die Füße geworfen, weil er (Gabriel) so schrecklich beliebt gewesen wäre...

Als Außenminister hat er auch nicht viel zustande gebracht, selbst da het er noch die Hilfe Schröders gebraucht.

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