Forum: Politik
Große Koalition: Sozialistisch, genügsam, Merkel
DPA

Jedem Menschen merkt man die Prägungen der Kindheit an. Bei Angela Merkel schlagen jetzt Pfarrhaus und DDR durch.

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Claudius32 08.02.2018, 16:05
120. Vorhersehbar

Es war vorhersehbar. Nun haben die Koalitionäre versucht bei vielen sozialpolitischen Problemen Lösungen zu finden und sofort geht das Gejammer los, dass es Geld kostet. Ja, es macht immer Sinn, zu prüfen, ob Kosten den erwarteten Erfolg bringen und ggf nachzusteuern. Auch das Giesskannenprinzip kann man kritisch hinterfragen, weil der Bürger im Einzelfall nix wirklich von dem Geld spürt. Nun gibt es aber gerade im Infrastrukturbereich genügend PPP-Projekte, bei denen zB der Bauunterhalt von Schulen Privaten übertragen wurde. Kann man sich den Erfolg ja anschauen. Kenne im Übrigen kaum Schulen, wo es durch das Dach regnet! Das Armut angeblich wächst, hat auch was mit Statistik zu tun. Wenn das Durchschnittseinkommen steigt, steigt auch die Grenze, unter der jemand als „arm“ bezeichnet wird.

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lupenrein 08.02.2018, 16:05
121. Ist die GROKO

mit den getroffenen Vereinbarungen wirklich
das Ergebnis 'staatspolitischer Verantwortung',
so wie es Merkel alternativlos eingefordert hat ?
Wo ist dabei die staatspolitische Verantwortung bei Merkel ?
Wer hat diese Verantwortung schon gesehen ?

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adal_ 08.02.2018, 16:07
122. Geifer

Zitat von Emil Peisker
Schwachfug...Geifer...an die Wäsche wollen...Wadenbeisser... ehrabschneidend...Gallerethorik... Ihr Scherbengericht ...geht an den Kern der Person.
Finden Sie? Der lockere Umgang mit dem Geld anderer Leute ist eine Gemeinsamkeit von Sozialismus und protestantischem Pfarrhaus. Das können Sie drehen und wenden wie Sie wollen.

Den Kern der Person, was immer das sein soll, tastet derlei Binsenweisheit jedenfalls nicht an.

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stuhlsen 08.02.2018, 16:08
123. Peanuts

"1,392 Billionen Euro: Das ist die Zahl, die der Finanzplan des Bundes für die laufende Legislaturperiode an Ausgaben vorsieht. Weil diese sagenhafte Summe den Anführern der Großen Koalition noch nicht reicht, haben sie sich darauf verständigt, weitere 46 Milliarden Euro auszugeben," Werter Herr Fleischhauer, Sie haben ja in vielem recht, aber diesen Zusammenhang hier groß aufzuplustern, ist doch unter Ihrem Niveau. Haben Sie mal ausgerechnet, wie viel Prozent die 43 Mrd. von den 1,4 Billionen sind ? Statt sich über solche peanuts aufzuregen, sollten Sie mal überlegen, generell eine Entschuldungsstrategie anzuregen. Hat ja nicht mal Schäuble geschafft, der hat nur von dem niedrigen Zinsniveau profitiert aber keine eigene Leistung gezeigt.

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Olaf 08.02.2018, 16:09
124.

Zitat von elbandito1200
Wenn ich mich nicht irre sind Schulen Sache der Bundesländer, nicht der Bundesregierung. Also, was soll dieses Gewäsch von Geld, das nicht für kaputte Schuldächer ausgegeben wird? Kann es ja gar nicht, solange die Länder auf ihre Kultusministerien pochen. Aber es ist halt einfacher, sinnlos zu polemisieren...
Es ist leider noch komplizierter. Die Schulgebäude sind meist Sache der Kommunen und die Lehrer sind beim Land angestellt oder verbeamtet.

Aber mit Investitionen gewinnt man auch keine Wahlen. Wahlen gewinnt man mit konsumtiven Ausgaben, wie es bei den GroKo Verhandlungen ja vorgeführt wurde.

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ericralph 08.02.2018, 16:11
125. Im Zeitalter der Digitalisierung..

..sollte man die gesamtwirtschaftliichen Geldströme mittels leistungsfähiger Rechner doch detailliert nachvollziehen können! Ist der Rechnungshof etwa dazu nicht in der Lage? Wenn nein, wäre möglicherweise ein Besuch im Silicon Valley sinnvoll.

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gerd.lt 08.02.2018, 16:12
126. erkaufte 4 Jahre

Fleischhauer vermischt geschickt zwei Dinge, er kritisiert das Finanzgebaren des Staates, der mit dem Geld nicht umgehen kann, ja kein Verhältnis dazu hat, und trifft damit den Nerv derjenigen die am liebsten überhaupt keine Steuern zahlen wollen, und begründet das mit der unsozialen Politik der Merkelschen Jahre, die er gleichzeitig über den grünen Klee lobt. Die schlechten Schulen, die Infrastruktur insgesamt, Kranken- und Rentenpolitik, die unsoziale Gesellschaft, muss argumentativ dafür herhalten, staatliche Einnahmen insgesamt zu diskreditieren. Letztere sind kein Übel, sondern eine Pflicht in einer Solidargemeinschaft. Schlecht war allein die Politik Merkels in den vergangenen 12 Jahren, die alles bewusst unterlassen hat, um eine Gesellschaft wie unsere, nicht auseinanderdrifften zu lassen. Und die sogenannten Sozialdemokraten sind die Steigbügelhalter für die nächsten gemütlichen Merkeljahre, die sich diese mit ein wenig Inhalt und viel SPD-Personal erkauft hat.

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Olaf 08.02.2018, 16:13
127.

Zitat von matbhmx
... ich bin ja selten Ihrer Meinung, und ob ich die Ursachen Merkel'schen Versagens in der Mischung aus DDR-Sozialismus und elterlichem Pfarrhaus suchen muss, will ich noch nicht entscheiden - aber ansonsten haben Sie Recht. Ganz nebenbei: Ich arbeite selbst im Staatsdienst und kann feststellen, dass nirgends Geld so schlecht aufgehoben ist wie in den Händen der öffentlichen Verwaltung.
Das geht mir ähnlich, aber dann lese ich all das Geschrei in den Medien nach mehr Staat und mehr Steuern und mehr Gerechtigkeit, zucke mit den Schultern und denke "Ist so gewollt, also raus mit der Kohle".

Wenn dem Bürger das nicht passen würde, hätte er ja anders gewählt.

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dirk.resuehr 08.02.2018, 16:14
128. Austeritätspolitik

Ist ja nun, auch von den Medien, jahrelang kritisiert worden. Ein ausgeglichener 'Haushalt'? Nein, Geld raus, das schafft "Gerechtigkeit". Für Kinder, Familien, Alte, Arme, Abgeordnete, am besten für alle. Nun macht das eine Regierung in spe, was passiert? Kritik, Kritik, Kritik. So das rechte Wrtschaftsverständnis ist das nicht. Journalisten scheinen auch nur dem '"Volk" nach dem Maul zu schreiben. Natürlich kostet Bildung, natürlich kostet die beliebte Digitalisierung. Ist aber alles geplant, dann gibts Geschrei, wer soll das bezahlen?. Manchmal spinnt ihr auch, ihr Moderatoren, Kommentatoren!

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Wolfgang Porcher 08.02.2018, 16:15
129. ganz schoen dreist

was der Berichterstatter da von sich gibt in Sachen Merkel, Leider haben viele westlichen Medienreporter derart schlechten Benehmen und Hochnaesigkeit muss ich als Wessi immer wieder feststellen.

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