Forum: Politik
Große Sondierungsrunde: Jamaika tastet sich weiter voran
REUTERS

Die potentiellen Jamaika-Koalitionäre trafen sich zur großen Runde. Viele Themen wurden angerissen, konkret wird es erst kommende Woche. Dann geht es um Finanzen, Steuern, Haushalt und Europa.

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Idinger 21.10.2017, 12:13
40. Was sollen

Zitat von rolantik
Das haben Sie einen Punkt genannt, den man tatsächlich nicht vergessen sollte. Waren es nicht auch noch Flugmeilen, die er für private Zwecke einsetzte? Danach hat man ihn nach Strassburg ents.... andt und nun soll das alles vergessen sein? Er hat auch erheblich zur Verschärfung des Verhältmisses mit der Türkei beigetragen, in dem er die Armenienresolution vehement vorangetrieben hat aus lauter Profilneurose. Das alles holt ihn jetzt ein! Bitte kein Ministeramt für solche Politiker.
diese Geschichten aus der Vergangenheit ? Wenn Schäuble zum Bundestagspräsidenten gewählt wird, kann doch wohl auch Özdemir zum Außenminister gemacht werden.

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herwescher 21.10.2017, 12:30
41. Welch ein Etikettenschwindel ...

Das sind keine Koalitionsverhandlungen, das nennt man Konkursverschleppung ...

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Spr. 21.10.2017, 12:35
42. CSU zurechtstutzen!

Wieso kommt die kleinste Partei, die CSU mit ihren bundesweit gerade mal 6%, gleich mit 11 Politikern? Das sind mehr als die gelbe Lobbytruppe und auch mehr als die Grünen mitbringen, die beide bei der Wahl deutlich besser abgeschnitten haben. Diese 11 Politiker sind am Wahlergebnis gemessen viel zu viele. Deren Anzahl sollte deutlich zurechtgestutzt werden, um gerechtere Voraussetzungen zu schaffen.

Die weit überproportionale Berücksichtigung der Regionalpartei CSU läuft sonst darauf hinaus, dass die Bundespolitik ebenfalls weit überproportional von bayrischen Regionalthemen beherrscht wird. Das mag zwar immer so gewesen sein, aber gerade jetzt bei dieser überaus schwachen CSU, die nur 6% zum Unions-Ergebnis beigetragen hat und zittern musste, überhaupt über die 5%-Hürde zu kommen, darf der Zeitpunkt nicht verpasst werden, diese Regionalpartei in ihre Schranken zu verweisen.

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Spr. 21.10.2017, 13:10
43. Genau!

Zitat von demosthenes61
Wenn jemand den Wunsch nach innerer Sicherheit, Kriminalitätsbekämpfung und nach Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbeutung unserer Sozialsysteme als rassistisch, diskriminierend und neofaschistisch sieht, dann ist eigentlich jede Diskussion beendet.
Aber so sind sie halt, die Nazis und deren Sympathisanten und Unterstützer. Sobald jemand wagt, eine andere Meinung zu vertreten, verweigern sie sich jeder Diskussion.

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Tschepalu 21.10.2017, 18:21
44. Welch eine Schmierenkomödie!!!

tun sich die Herrschaften doch tatsächlich alle sooooooooooo schwer!!!!!! Was sollen denn konservative CDUler davon halten fals es die noch bei dem Verein gibt. Oder linke Grüne, die müssten sich doch total verarscht vorkommen wenn sie es nur halbwegs ernst meinen. Der Wählerwille ist absolut obsolet. Posten und Dienstwagen sind das Ziel. Darum und nur darum geht es. Dafür verraten die Grünen ihre Basis und ein Bonusmeilenbetrüger liebäugelt mit dem Außenministerposten. Gegen das zu erwartende Gemurkse war die GroKo gar nichts. Ach wie freue ich mich auf diese Heuchelei, Lügerei und Schauspielerei die nächsten Jahre.

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Papazaca 21.10.2017, 18:39
45. Jamaika: Wer weiß eigentlich, was Jamaika ist?

Der Begriff wird so inflationär von den Medien und den Parteien verwendet (wegen der Farben von Jamaikas Flagge) das man sich ernsthaft fragt, ob die Beteiligten wenigstens eine rudimentäre Ahnung haben, was Jamaika eigentlich ist. Aber das ist wahrscheinlich zu viel verlangt. Hoffentlich sind unsere Politiker-Experten wenigstens in der Lage, sich selbst 'ne Curry-Wurst zu machen. Aber auch da bin ich nicht sicher. Aber alles kein Problem, Deutschland gut zu regieren ist ja viel leichter.

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voce della ragione 21.10.2017, 20:31
46. Jamaika...

... ist ein friedliches Land, ohne Einmischung in Angelegenheiten seiner Nachbarn, auf Frieden und Neutralität bedacht, ein Beispiel für uns.

Stattdessen erdreisten wir uns, diesen Namen für eine weitere, verhängnisvolle Legislatur zu mißbrauchen, an deren Spitze weiterhin eine zweifelhafte Person bleibt oder bleiben wird/will. Absurdes Staatstheater.

Ab nach Jamaika, dem der Staat noch nicht die Beine weggezogen hat.

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rolantik 22.10.2017, 11:15
47. Eigenartige Logik

Zitat von Idinger
diese Geschichten aus der Vergangenheit ? Wenn Schäuble zum Bundestagspräsidenten gewählt wird, kann doch wohl auch Özdemir zum Außenminister gemacht werden.
Was hat Herr Schäuble mit Özdemir zu tun. Ihre Logik erschliesst sich mir nicht. Ein Fehler rechtferigt nicht einen Neuen!!

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rolantik 22.10.2017, 11:20
48. Gute Analyse

Zitat von Tschepalu
tun sich die Herrschaften doch tatsächlich alle sooooooooooo schwer!!!!!! Was sollen denn konservative CDUler davon halten fals es die noch bei dem Verein gibt. Oder linke Grüne, die müssten sich doch total verarscht vorkommen wenn sie es nur halbwegs ernst meinen. Der Wählerwille ist absolut obsolet. Posten und Dienstwagen sind das Ziel. Darum und nur darum geht es. Dafür verraten die Grünen ihre Basis und ein Bonusmeilenbetrüger liebäugelt mit dem Außenministerposten. Gegen das zu erwartende Gemurkse war die GroKo gar nichts. Ach wie freue ich mich auf diese Heuchelei, Lügerei und Schauspielerei die nächsten Jahre.
Sie haben recht, da geht es nur um Posten und Prestige. Die Grünen verraten sicher Ihre Seele, wenn sie nur an die Fleischtöpfe gelangen. Hoffentlich heisst der Aussenminister nicht Özdemir, der durch Meilenmissbrauch und fragliche Kreditannahme vorbelastet und damit nicht ministrabel ist.

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lothar.thuermer 22.10.2017, 18:03
49. Kurs auf Absurdistan?

Viele Menschen finden es in höchstem Maße irritierend, wie selbstverständlich Merkel so tut, als habe es am 24. September kein Wahldesaster für die Union gegeben, das in der Geschichte der Bundesrepublik ohne Beispiel ist. In früheren Zeiten hätten es menschlicher Anstand und politische Kultur geboten, nach einem derart krachenden Verlust politische Verantwortung zu übernehmen und unverzüglich zurückzutreten. Nun gut: Tempora mutantur et nos mutamur in illis.
Aber auch heute sollte man wenigstens einen Rest an politischer Tugend erwarten dürfen. Und dazu gehört, dass nach einem dramatischen Wahleinbruch zunächst einmal auf der Grundlage einer ehrlichen Analyse des Wahlergebnisses inhaltliche und personelle Schlussfolgerungen gezogen werden. Erst nach einer solchen Erneuerung können nachhaltige Koalitionsvereinbarungen getroffen werden. Eine Änderung dieser Reihenfolge lässt Schlimmstes befürchten.
Es ist schon paradox: Tillich tritt zurück, Seehofer strauchelt, aber Merkel als Hauptverantwortliche für das Wahldebakel scheint völlig immun zu sein gegen jedwede Kritik. Sie hat angeblich alles richtig gemacht und einen klaren Wählerauftrag bekommen. Aber hallo! Leben wir eigentlich noch in einer Welt der Aufklärung? Oder schon auf einem Narrenschiff, das Kurs auf Absurdistan genommen hat?

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