Forum: Politik
Grüne auf dem Weg zur Macht: Die Staatspartei
DPA

Wenn die Grünen nach der nächsten Bundestagswahl in der Regierung sitzen, dann nicht etwa, weil sie dieser Gesellschaft Veränderung aufzwingen wollen: Grün ist der Wunsch nach Stabilität.

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hardy.stiefel 18.11.2019, 18:11
1. Politische Richtungen

Zitat aus dem Text: "Und auch, weil "links" keine Kategorie mehr ist, die sich auf die heutigen Grünen anwenden lässt."
Eine kühne Behauptung, wenn man so die Anträge des Parteitages liest. Links bedeutet nach allgemeiner Auffassung mehr Staat und staatliche Regulierungen. Bis hin zur Enteignung. Alles in Anträgen vorgekommen, wenig abgelehnt und teilweise auch angenommen. Mit minimalen sprachlichen Korrekturen, aber inhaltlicher gleicher Richtung. Irgendwie erinnert mich dieser Märchenbuchschreiber und Dr der Philosophie an Rotkäppchen und der böse Wolf. Nur nicht an eine reale Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung. Denn es wurde nie gefragt, wer den die dann notwendigen Lebensstiländerung möchte. Dazu wird noch nicht einmal dieser Lebensstil geschildert. Ich tendiere dazu, dass wir uns in den 60er Jahren wiederfinden werden. Mit Arbeitslosigkeit, Streik, knappe öffentliche und private Kasse usw.

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kh.frey 18.11.2019, 18:11
2. Je schneller die Grünen

endlich an die Macht kommen, je schneller ist der Spuk rum.
Bunte Kleidchen und Fähnchen sind Hollywood tam tam. Wie sieht die Aussen, Innen, Sicherheits und Wirtschaftspolitik aus. ??

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Darwins Affe 18.11.2019, 18:18
3. Chaos

1) Dass eure Grünen regierungsgeil sind, steht ausser Frage.
2) Ausser Frage steht auch, dass sie, vor die Wahl gestellt, mit CDU oder der SED-Nachfolgerin Die Linke zu koalieren, letztere regelmässig vorziehen.
3) Eine Bundesregierung aus Grünen, den Resten der SPD und Der Linken könnte Deutschland den letzten Rest politischer und ökonomischer Ratio rauben: Man schaue nur das Bundesland Berlin an.
4) Die Grünen mögen konservativ oder progressiv sein: Man hat den Eindruck, Chaos steckt in ihren Genen.

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mac4.me 18.11.2019, 18:18
4. Mich stört...

Mich stört die Stärke der Grünen nicht. Wenn die so gewählt werden, dann ist das eben so. Das ist Demokratie, die mir eben manchmal nicht gefällt.

Was mich massiv stört, ist die Einseitigkeit der öffentlich-rechtlichen Medien, die denen ja schon fast huldigen. Kritische Berichterstattung war gestern. Heute merkt man der Mehrheit der Journalisten an, dass sie Grünen-Fans sind.

Nicht mal das wäre ein Problem, wenn auch Gegenstimmen veröffentlicht würden. Diese Gegenstimmen gibt es, die spielen aber in den öffentlich-rechtlichen Medien keine Rolle.

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olmen 18.11.2019, 18:20
5. Stabilität sieht anders aus

Wie kann man von Stabilität sprechen, bei einer Partei die z. B. die Schuldenbremse (selbst in derzeit guten Zeiten) in Frage stellt und den Mindestlohn um 33 % auf einen Schlag erhöhen will, der von einer Kommission - in der auch Gewerkschaften vertreten sind - festgelegt wird?
Ganz im Gegenteil, da scheint Grundlegendes "verrutscht" zu sein. Es wird Zeit, dass die Grünen - auch in SPON - nicht verklärt, sondern "entzaubert" werden.

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nestor01 18.11.2019, 18:23
6. "Links" ist keine Kategorie mehr für die Grünen?

Das wäre eine erstaunliche Metamorphose. Hoffentlich ist nicht der Wunsch der Vater des Gedankens. Die GRÜNEN sind nicht nur sehr besitzergreifend, was Posten im öffentlich-rechtlichen Bereich betrifft, sie haben auch die mediale Szene in Zeitungsredaktionen und im ÖRR fest im Griff. Das macht auch einige Zustimmungsprozente aus. "Dann müssen eben die Grünen ran, sich um Wohlstand und Freiheit zu kümmern."
Da muss ich laut lachen. Die GRÜNEN sorgen sich in erster Linie um den Wohlstand ihrer Mandatsträger und Anhänger. Warten wir die nächsten 20 Jahre ab. Dann wird sich zeigen wie sich Buntland entwickelt. Ich habe da schon eine realistische Ahnung.

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josho 18.11.2019, 18:26
7. Ist das Ihr Ernst, Herr Kuzmany?

Zitat: "Tatsächlich sind sie heute neben der CSU wohl die einzige wahrhaft konservative, die eigentliche Staatspartei des Landes" und "dass die Grünen mehr denn je zum idealen Koalitionspartner der Union geworden sind". Wenn das so wäre, dann bin wohl nicht nur ich "im falschen Film"! Wieviele "180 Grad Wenden" müssten denn die Grünen hinlegen, um ein "idealer Koalitionspartner" der Union zu werden? Entschuldigung, aber bei diesem Beitrag kann ich nur schmunzeln.....

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Karsten Kriwat 18.11.2019, 18:27
8. Die Partei der "Besserverdienenden"...

Die Grünen sind für mich mittlerweile die Partei der "besserverdienenden" bürgerlichen Oberschicht - eine linke FDP. Wenn ich als Hartz-IV-Empfänger überhaupt für Rot-Rot-Grün wäre statt für die AfD, dann vor allem wegen den Linken und Sahra Wagenknecht.

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trolls99 18.11.2019, 18:29
9. SPON als grüne Propagandazeitung

Der Spiegel stand mal für kritischen Journalismus. Jetzt ist er leider ein Propagandablatt geworden. Schade.

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