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Grüne: Auf der Suche nach dem K-Plan
DPA

Nächster Stopp Kanzleramt? Die Grünen brauchen eine Strategie für eine mögliche Koalition - unter ihrer Führung. Frühere Konkurrenten stehen offenbar als Partner bereit.

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Pless1 01.07.2019, 14:19
1.

Zitat von
Fraktionschef Dietmar Bartsch wiegelte jedoch kürzlich ab: "Bisher hat Die Linke überall, wo sie in Koalitionsverhandlungen war, Kompromissbereitschaft bewiesen."
Oder anders ausgedrückt: Stört euch nicht an unserem Wahlprogramm - wir tun es auch nicht!

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hanka-matho 01.07.2019, 14:25
2. Statt immer neuer Bilder

würde ich lieber neue Ideen hören. Warum spielt sich der Spiegel wie das schlimmst Fanzin in Bezug auf Habeck auf? Es gibt eine Reihe von Ideen und Ansätzen - die gerade nicht das böse Co2 Steuer Schwert schwingen - sondern eine positive innovative grüne Entwicklung charakterisieren. Warum wird hier im Spiegel nicht eine inhaltliche Kolumen aufgebaut - in der ein Journalist einmal in der Woche neue Technologien ( Verpackung, Energie, Verkehrskonzepte für die Stadt - im GEGENSATZ zum Land etc. ) vorstellen und diskutieren. Der gesamte grüne Schwung, den wir so nötig haben wird dank unserer Supermedien wieder zerhäckselt, aufgeblasen - und dazu noch derart über eien Kamm geschoren, dass sich wirklich keiner wundern muss, dass die Menschen in Kleinstädten und Dörfern dagegen rebellieren - weil sie schlicht und ergreifend ohne Auto und damit CO2 nicht für sich sorgen können.

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DougStamper 01.07.2019, 14:25
3. K-frage

Was spricht gegen schwarz grün oder andersrum. Mich würde auch weniger interessieren ob nun Baerbock oder Habeck, sondern mehr was die grüne Vision für eine komplette Legislatur wäre. Auch im Hinblick auf außenpolitische Themen, vorallem was Europa betrifft. Ich habe zur Europawahl auch grün gewählt, hauptsächlich weil ich die cdu nach der urheberrechtsreform nie wieder wählen werde. Mangels Alternative quasi. Wenn die Grünen mich jedoch behalten wollen, dann muss schon vorher klar werden wo die Reise hin geht. Frau Merkels Satz „sie kennen mich“ war so lachhaft wie zutreffend. Man wusste was man wählt, war trotz Problemen zufrieden mit der Arbeit. Durch ihren Rücktritt stellt sich die Debatte komplett neu, was alle Parteien dazu bewegen sollte Programme zu präsentieren.

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tulius-rex 01.07.2019, 14:32
4. egal welche Koalition

Für eine Koalition gibt es nur zwei Bedingungen: Landwirtschafts-/Verbraucherministerium und Verkehrsministerium dürfen auf keinen Fall in CDU- und schon gar nicht in CSU-Hand; ansonsten geht alles.

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jr-minerals 01.07.2019, 14:41
5. Sie würden sich selbst einen Gefallen tun ...

, wenn sie schnell klare Kante zeigen. Wo bleibt das Selbstbewusstsein dieser Partei? Diese verwaschene Bundespolitik der vergangenen Jahre von SPD, CDU, etc hat letztenendes keiner der Parteien genützt. Ein "weiter so" will niemand hören und schon garnicht ein "das werden wir dann am Wahlabend sehen". Wenn die Grünen clever sind, sagen vorher, wo und wie der Hase lang läuft. Das wäre auch eine Basis als regierende Partei eventuell die ein oder andere unpopuläre Entscheidung zu überstehen (Tempolimits, Grundrente, CO2-Steuer, H4 ...). Ich fänd es viel ehrlicher und zielorientierter, wenn sie klar sagen würden, dass sie diese Verantwortung gene angehen und UNBEDINGT den Kanzler stellen wollen. Man bekommt aktuell eher das Gefühl, dass niemand ausser der CDU regieren möchte. Aus Angst die aktuellen Umfragewerte zu stören? Das wäre ein fatales Signal.

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normalversiffter 01.07.2019, 14:41
6. Zurückhaltung & Sachlichkeit angebracht

Die besondere Qualität der Grünen ist ihre - insbesondere in Relation zu den anderen Mitbewerbern - ihre sachlich-offen-ruhige Art gepaart mit pragmatisch-bürgerorientierte und wissenschaftlich-ökonomisch fundierten Konzepten. Keine andere Partei bietet dies auf diesem erfreulich hohem Level. deswegen ist es gut, dass sich die Grünen bzgl Kanzlerfrage und Koalitionsvarianten bedeckt halten, bis es wirklich angebracht ist. CxU, SPD und FDP haben zu genüge bewiesen, wie destruktive Selbstzerfleischung geht. Der Abgrund für Deutschland, outet sich konstant mit seinen extremen neoliberalen bis neokapitalistischen Auswüchsen (alles privatisieren und streichen bei Familien für Steuergeschenke an die Superreichen, die die AfD auf illegal Wegen finanzieren) als das wahre übel für die eigenen Wähler. .... Was bleibt, sind die Grünen, und das wissen die anderen. Entsprechend versuchen CxU, FDP, SPD und AfD in deren Verzweiflung die Grünen in der peinlich-verlogenen AfD-Unart zu diskreditieren. Damit beweisen die anderen Parteien ungewollt, dass die Grünen beste und zukunftsträchtige Lösungen für die Bürger und Deutschland im Rahmen der EU aufweisen. Um so besser sind weitere Zurückhaltung und Sachlichkeit bei den Grünen angebracht.

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Hörbört 01.07.2019, 14:48
7. Wer geht mit wem?

Bin SpOn und den Artikelverfassern sehr dankbar, dass sie mir eine Thematik in Erinnerung rufen, für die ich mich seit Jahrzehnten nicht mehr interessierte: "Hat die was mit dem? Hat er was mit ihr? Geht die Gabi mit dem Stefan? Klaus und Sabine würden gut zusammenpassen, findest du nicht?"

Stundenlang wurden diese Fragen auf dem Schulhof verhandelt und bei den gelegentlichen Feten intensiv überprüft. Wie schön, dass dieses bento-Gefühl nun auch die seriöse politische Berichterstattung erfasst hat. Geht die FDP mit den Grünen? Will die Linke was von der SPD? Und so weiter und so fort...

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spon-1169332508199 01.07.2019, 14:50
8.

Hatte ja echt mit den Grünen geliebäugelt aber als ich die beiden beim Lanz gesehen habe ist es mir aufgrund der dogmatischen Nicht-Toleranz gegenüber anderen Meinungen und kritischen Nachfragen vergangen. So funktioniert Demokratie nicht...

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noalk 01.07.2019, 14:51
9. Ist doch gut so

Gute Strategie: Des Bären Fell bleibt unverteilt, solange er noch nicht erlegt ist. Dann kann auch niemand von Außen Zwietracht säen. Was etlichen Journalisten nicht gefallen wird, weil dann nicht darüber geschrieben und spekuliert werden kann.

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