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Grüne Fraktionsklausur: Nur Meckern reicht nicht
DPA

Es sieht ganz prima aus bei der grünen Fraktions-Klausur: Die Vorsitzenden sind gut gelaunt, die Abgeordneten loben ihre Arbeit. Alles gut also? Nein. Denn es müssen Konzepte her, um gegen Schwarz-Rot und die Linke zu bestehen.

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Olaf 09.01.2014, 15:59
1. "Solidarischer Freiheitsbegriff"

Zitat von sysop
Es sieht ganz prima aus bei der grünen Fraktions-Klausur: Die Vorsitzenden sind gut gelaunt, die Abgeordneten loben ihre Arbeit. Alles gut also? Nein. Denn es müssen Konzepte her, um gegen Schwarz-Rot und die Linke zu bestehen.
Immerhin funktioniert die Worthülsen Kanone noch.

Erinnert mich an einen Bericht über die Piratenpartei vor der Bundestagswahl, den ich vor kurzem sah.

Lauter sympathische Menschen mit einer Message und dem Willen etwas zu verändern.

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thema_verfehlt 09.01.2014, 16:24
2.

Zitat von sysop
Nachdem sich SPD-Chef Gabriel mit der Unterstützung eines grünen Staatssekretärs selbst um den Übergang Deutschlands in ein neues Energiezeitalter kümmern will, müssen die Grünen dringend liefern: Hofreiter stellte am Donnerstag in Aussicht, dass man dabei auf die Große Koalition zugehen könnte.
Dazu fällt mir nur ein: Was kümmert es den Baum, wenn sich die Sau dran scheuert. Man stellt in Aussicht man könnte entgegen kommen.. herrlich. Die denken echt ohne sie geht es nicht. Nicht mal 9% aber ein Selbstverständniss wie 90%. Die grünen sollten sich lieber mit ihrer Vergangenheitsbewältigung befassen und das regieren anderen überlassen.

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analyse 09.01.2014, 16:33
3. Laßt doch die alten Linken Zur

gehören sie hin,können Gysi bei der Opposition unterstützen. Dann wird der Rest noch gelöster und könnte endlich grün werden !Die strategische Wühlarbeit der verbliebenen Roten,darf aber nicht unterschätzt werden . Hoffentlich definieren sie den wegen der Wählerstimmen angstrebten Freiheitsbegriff nicht mit !Freiheit +Sozialismus hält meist nicht länger als eine Wahlperiode !

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Steuerzahler0815 09.01.2014, 16:59
4.

Irgendwie sind auf dem Plakat die friedlichen roten und schwarzen Fische wesentlich sympatischer. Ob das so gewollt ist?

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karabas 09.01.2014, 17:01
5. grüne

wollten mit ihrem populistischen linken Wahlprogramm den Dolch in der Rücken ihrer Stammwähler (nähmlich gute betuchte, umweltbewusste bürgerliche Mitte) stossen. Tatsächlich trafen sie mit diesem Dolch ihren eigenen Rücken. Diese fürchterliche Mutation von einer progressiven, mitte-freundlichen Umweltpartei über Dagegen-Partei, über Vorschriftenwutt-Partei bis hin zu ideologisch besessenen Enteignungs Links-Ersatzpartei hat ihr nachhaltig die Wählergrundlage entzogen und das Image zerstört.

Wer links wählen will, wählt die Linke und keine Grüne (auch nicht die SPD). Es wird in der belanglosen Opposition für die Grünen schwierig sein, wieder die Mitte für sich glaubwürdig zu gewinnen.

Mit Sicherheit nicht mit der Hofreiter-Art, der in guter alter Roth-Manier augenrollend mit empörter Stimme immer auf obstruse Art gegen etwas ist.

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einwerfer 09.01.2014, 17:47
6. Keine

Für Göring-Eckardt und Hofreiter war der Ausgang der BT-Wahl ja auch ein Sieg, denn er hat sie in ihre jetztige Positionen gebracht. Wenn die Grünen 11% oder mehr geholt hätten, säßen bestimmt andere jetzt dort. Und mit der Opposition bei der Energiewende wird's tatsächlich etwas schwierig. Ihr Gegenpart ist dort jemand, der zum einen sich einen Grünen als Staatssekretär geholt hat und mit dem sie zum anderen 2017 koalieren wollen. Allzu hart anfassen geht dann auch nicht. Und wenn sie auf Kuschelkurs gehen, sagen die Leute: Wieso soll ich grün wählen, die anderen machen's doch genauso gut. Also insgesamt keine guten Aussichten.

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datenschützer 09.01.2014, 17:48
7. Vielleicht lieber n Verbotskongress?

Die Grünen als Freiheitskraft? Das ist ja absurd. Es gibt keine Partei, die so viel verbieten will wie die Grünen.

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RobinSeyin 09.01.2014, 18:01
8.

Zitat von reinerunfug
schreckt mich ab. Gerade als sie mir ein wenig sympathisch wurden, haben mich ihre kranken Aussgaen zu Toleranz und Gewalt der Linken in Hamburg wieder eines Besseren belehrt. Grüne, nein danke!
Warum nennen Sie die Polizei in Hamburg denn "die Linken"?

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Anton 100 09.01.2014, 18:32
9. Die Recht der Opposition

Zitat aus dem Artikel: "Und die Fraktionen von Union und SPD sind so groß, dass die Mini-Opposition nicht einmal ihre Rechte als Gegner der Regierung wahrnehmen kann, wenn Schwarze und Rote ihnen nicht gnädigerweise entgegenkommen."
Diesen auf den ersten Blick sympathisch erscheinenden Gedanken, den man zur Zeit in einer oder anderer Form oft und von verschiedenen Seiten zu hören bekommt, halte ich für einen groben Denkfehler und einen Verstoß gegen den Geist des Grundgesetzes.
Ausgangspunkt ist der Umstand, dass die beiden derzeitigen Oppositionsparteien das Quorum von 25 % der stimmberechtigten Mitglieder des Bundestags nicht erreichen, das erst es ihnen ermöglichen würde, bestimmte Rechte (wie Einsetzen von Untersuchungsausschüssen, mehr Rederecht usw.) auszuüben bzw. zu beanspruchen.
Anscheinend, weil sowohl die Partei Die Linke wie auch die Grünen bei vielen Polit-Gurus als so lieb und nett gelten, hat man jetzt Mitleid. Und beruft sich auf größeres Mitwirken aus der Opposition heraus.
Da kommen einem die Tränen. Haben die Väter und Mütter des Grundgesetzes nicht Gründe dafür gehabt, für die Ausübung solcher Oppositionsrechte ein Quorum von 25 % einzuführen? Und kannten die Partei Die Linke und die Grünen vor Beginn dieses Bundestagswahlkampfes nicht das Grundgesetz und dessen Bedingungen in allen Einzelheiten mitsamt Risiken und Nebenwirkungen? Sollen jetzt, während des laufenden Spiels, die Regeln geändert werden? Was ist das für eine Vorstellung von Fairness? Und Fairness, da mögen nicht alle zustimmen, aber die Einsichtigeren gewiss, ist auch eine Grundkomponente der politschen Auseinandersetzung (im staatspolitischen Sinne des Wortes).
Und was, wenn jetzt diese Regeln aus Mitleid und Gefühligkeit aufgeweicht werden, und bei der nächsten Bundestagswahl nehmen dann die NPD oder ähnliche Gruppierungen, so wie in den Bundestag kommen, diese Wohltaten ebenso in Anspruch?
Wo sagen dann die jetzt so verständnisvollen Polit-Gurus?
Also, es bleibt vernünftigerweise nichts anderes übrig als zu sagen: Freunde, das Leben ist hart, und die Konsequenzen Eurer Wahlergebnisse müsst mitsamt Euren Wählern ihr selber tragen. So ist es nun einmal.

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