Forum: Politik
Grüne nach der Bayernwahl: Breite Brust, Regierungsfrust
Getty Images

Die Grünen berauschen sich an ihrem Bayern-Ergebnis - auch zwei Tage nach der Wahl. Doch zum Regieren reicht es trotzdem nicht. Was macht die Partei jetzt mit all der Euphorie?

Seite 1 von 6
westin 16.10.2018, 20:03
1. Glücksfall wie im Lotto,wird sich nicht wiederholen

Die Grünen haben doch nur aus dem Frust geschöpft den die grossen Parteien momentan hinterlassen haben.
Ist Merkel und Nahles erstmal weg,werden sich die grossen Parteien wieder stabilisieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
herbert 16.10.2018, 20:03
2. Die Grünen werden wieder abstürzen

wenn die anderen Parteien wieder mehr Geist zum Regieren bringen.
Was nützt den Grünen wie jetzt mehr Stimmen, wenn sie damit nichts anfangen können.
Anders gesagt! Sie regieren nicht mit sondern sie schauen zu wie immer und das ist gut so !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
haarer.15 16.10.2018, 20:08
3. Liebe Grüne

Ja - mit den Zielen, für die ihr steht, könnt ihr das Land Bayern zum Positiven verändern. Ihr tut es doch jetzt schon und das Feedback ist deutlich genug. Besser aus einer starken Opposition heraus agieren - als in Regierung. Denn dort würdet ihr von der CSU, insbesondere von Herrn Söder, gnadenlos verbraten. Die Christsozialen und ihren Light-Abklatsch, die Freien Wähler, welche sie schlucken werden, könnt ihr jetzt die nächste Zeit genüsslich vor euch hertreiben. Ihr werdet weitere Wähler gewinnen, weil ihr authentisch seid und euch nicht verbiegen lässt. Es war prima, dass die CSU vom hohen Ross heruntergestoßen wurde. Regieren nach Großherrenart, das ist vorbei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zeisig 16.10.2018, 20:14
4. Nicht zu viel verlangen.

Trotz dieses Ergebnisses - die Grünen haben einen klaren Oppositionsauftrag. Es hat sich bei dieser Wahl gezeigt, daß die Mehrheit in Bayern, und vermutlich nicht nur dort, konservativ tickt. Auch wenn uns der mediale Mainstream etwas anderes verkaufen will.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mueller1 16.10.2018, 20:27
5. It takes two to tango

Tja, vor der Wahl ist den Grünen ihr erwarteter Erfolg zu Kopf gestiegen und in ihrer Überheblichkeit haben sie von der CSU gefordert, dass sich überall was bewegen müsse und "sie müsse ihre politischen Fehler der Vergangenheit im Zusammenhang mit der Flüchtlingsfrage oder dem Umgang mit den Rechtspopulisten einsehen und auch Entschuldigung sagen", dass man überhaupt miteinander reden könne (Habeck in der Augsburger Allgemeinen).
Mit solch einer Attitüde dürfen sich die Grünen nicht wundern, dass die CSU überhaupt kein Interesse daran hat, mit ihnen zu reden - ganz abgesehen von unterschiedlichen politischen Positionen auf Gebieten wie innerer Sicherheit oder Migration.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
manicmecanic 16.10.2018, 20:30
6. grüne Selbstbeweihräucherung

ohne Ende ist das,aber wenn man Fakten sieht gibts deutlich weniger Grund zum Jubeln.Ich kann diesen Haufen nicht mehr wählen,sie haben sich vom eindeutig nötigen Korrektiv in der deutschen Politik zu den schlimmsten Wendehälsen entwickelt.Ich war nie Patriot im alten Sinn,aber wenn ich den hochgelobten neuen grünen Heiland-Habeck lese wird mir anders.Ich kann keinen wählen der öffentlich zugibt,daß er quasi Deutschland haßt.Wie soll jemand mit der Grundhaltung die Geschicke dieses trotzdem immer noch seines Landes gut vertreten?Nogo absolut.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kelcht 16.10.2018, 20:32
7.

Das beste aus beiden Welten konservativ als auch liberal und nachhaltig wäre eine Schwarz Grüne Regierung, Schwarz FW wird bei einigen Punkten keine Kompromisse finden und alte Wunden neu aufbrechen. Auch solle man den kleinen Wahlverlierer FDP nicht einfach an die CSU und FW drankleben denn man könnte sich eigentlich auf Rot Grün Gelb einigen, wenn die Bayern FDP nicht so alt männlich und erfolglos wäre. Auch die Partei die Linke ist nicht dem linksliberalen Spektrum zuzuordnen da sie keine demokratische Partei ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
swandue 16.10.2018, 20:43
8.

Regierungsfrust? Bei den Grünen oder schnitzt sich das Frau Höhne so zurecht?

Sie haben 17,5%, das ist schön, aber die SPD hat halt leider nicht +30%. Zu ihrer besten Zeit hatte die bayerische SPD 35%, aber die CSU annähernd 50% - Nix zu machen. Dass die Grünen nun überhaupt ein wenig träumen konnten, liegt an der Zersplitterung auf der anderen Seite des politischen Spektrums.


Premiumopposition ist gefragt!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
k.Lauer 16.10.2018, 20:49
9. was sind Aussagen vor der Wahl wert, wenn es um Großes geht? ?

Mit diesem (diesem !) Söder - so die offizielle Sprachregelung - wollten die GRÜNEN nicht koalieren. Jetzt auf einmal nach der Wahl bedauern sie daß die CSU, die ja immerhin den MP stellt - keine Zusammenarbeit auf Augenhöhe (wohl größenwahnsinnig geworden !?) zuläßt, um Ökonomie und Ökologie zu versöhnen und das beste aus beiden Welten ztusammenzuführen (hört, hört, kleiner geht es wirklich nicht). Ein wahrlich großer Wurf für den so resumierenden, kleinen Landespolitiker Hartmann, für den Bayern wirklich zu eng ist. Nur schade dass der böse Söder, MP des kleinen Landes Bayern gar nicht interessiert, dass es zu einer Versöhnung von Ökonomie und Ökologie kommt. Wer aber kann und soll dann die Welt noch retten?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 6