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Grüne nach der Bayernwahl: Breite Brust, Regierungsfrust
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Die Grünen berauschen sich an ihrem Bayern-Ergebnis - auch zwei Tage nach der Wahl. Doch zum Regieren reicht es trotzdem nicht. Was macht die Partei jetzt mit all der Euphorie?

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tony..montana 16.10.2018, 22:03
20. Alles gut!

Bayern bleibt eine Regierungsbeteiligung der Grünen erspart, die CSU hat ihren Denkzettel, die Ex-SED bleibt draußen und die AfD holt nur knapp über 10%. Selbst Frau Nahles Mission SPD

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cm1 16.10.2018, 22:04
21. Klare Mehrheit

Fast 60% haben in Bayern zuwanderungskritische Parteien gewählt. Das ist ein schwieriger Punkt für eine Zusammenarbeit mit den Grünen, die sich anscheinend nicht von der Politik "Offene Grenzen" distanzieren wollen. Ein Einwanderungslland Deutschland braucht aber strenge Grenzkontrollen, wie Australien, Kanada, Neuseeland längst erkannt haben.

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jennerwein 16.10.2018, 22:04
22. 62 % Minus September 2018 zu 2017

Auto-Absatz Audi weltweit. Trotz eines deutlichen China-Pkus! (Neuburg today / = Augsburger Zeitung / Neuburg/Donau direkt an Ingolstadt) Über Jahre so 10.000 Euro Jahres-Zusatzprämie, x-Überstunden. Jetzt betriebsbedingter Überstunden Abbau + drastische Einkommenskürzungen. Schadenfreude über bisherige Spitzenverdiener? Das sind tausende fleißiger junger Familien mit Kindern. Ihr Geld haben sie nicht aufs Sparbuch gelegt. Sie haben es in Eigentumswohnungen + dennoch noch hoher Verschuldung. Letztlich ist auf deren Vertrauen in unseren Auto-Industriestandort Bayern dieses gigantes Wachstum in unserer Region enstehen. Das einst karge Donaumoos, arm trotz Fleiß, jetzt eine lebensfrohe - wohlhabende - Gemeinschaft mit weit über 30.000 Menschen, so zustzlich zu Ingolstadt. Was glauben die Grünen diesen in die Hunderttausende insgesant in der Region Ökonomie zu Ökologie auf Augenhöhe 1 :1 gegenrechnen zu können. Augsburg, Landshut, Dingolfing, Nürnberg - fast alke Teile Bayerns schwer gefährdet. Das hat im Wahlkampf keiner gebracht. Mit Warnungen gewinnt man keine Wahlen. Mit fröhlichem Lachen gewinnt es sich leichter.

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kelcht 16.10.2018, 22:07
23. Ab 21.44 Uhr wird ins Knie geschossen.

Zitat von Hank Hill
braucht die Grünen nicht in der Regierung. Bei uns in NRW haben sie mit der SPD für die RWE Rodung gestimmt und heute sind sie auf einmal dagegen. Lächerlich. Und wenn ich Herrn Habeck höre "ich kann mit dem Begriff deutsches Vaterland nichts anfangen" dann denke ich daß auch viele Wähler mit dem Mann nichts anfangen können.
Wer ist denn der Vater des Landes, hat der auch einen Rauschebart und wieso kann es keine Mutter des Landes geben. Wie ich kann her Habeck sehr wohl etwas mit Deutschland anfangen aber der Knieschussbefehl aus der Antiquierten Mottenkiste ist irgendwie dämlich.

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privatbahn 16.10.2018, 22:08
24. Was ist die Basis dieses Erfolgs?

Der Erfolg fusst auf der Wahlentscheidung eines großstädtischen Milieus.
Wenn die Grünen Hochburgen in Münchener Stadtvierteln liegen, deren Mieten und Immobilienpreise sich Normalbürger schon seit längerem nicht mehr leisten können, sagt dies sehr viel über die Wählerklientel der Grünen aus.
Der Erfolg mag sich für die Grünen Vorzeige-Protagonisten sexy, jung, happy, hipster, free... anfühlen, aber so eine Partei zu wählen muss man sich auch leisten können.
Und alle anderen die Grün gewählt haben, werden sich in einigen Jahren u. U. fragen, was sie tun sollen, nachdem sie feststellen mussten, dass die Mieten und Lebenhaltungskosten weiter gestiegen sind, sie ebenfalls aus den urbanen Stadtvierteln verdrängt werden, die eben noch cool und hipster waren, inzwischen aber unbezahlbar sind.
Diese Entwicklung beobachtet man auch anderswo, in anderen bayerischen Städten, ebenso wie im ganzen Bundesgebiet. Das wohnen wird in urbanen Gebieten immer teurer, für viel unerschwinglich. Außer für die Grünen! Die feiern derweil ausgelassen ihre Partys und propagieren eine heile, bunte Welt.
Das sollte einen nachdenklich machen.

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kelcht 16.10.2018, 22:11
25.

Zitat von shotaro_kaneda
Meiner Meinung nach profitieren die Grünen von der positiven wirtschaftlichen Enrwicklung. Wer sonst keine Sorgen hat, macht sein Kreuz gern bei den Grünen. Wenns wirtschaftlich irgendwann bergab gehen sollte, ist ein geregeltes Einkommen, auch bei einem der Umwelt eher abträglichen Arbeitgeber, dann vielleicht doch wichtiger, als der Kampf gegen den Klimawandel und Stickoxide. Zudem profitieren die Grünen gerade massiv vom Zusammenbruch der SPD. Dass die eher links-bürgerlich eingestellten SPD-Wähler lieber zu den Grünen gehen, als zur CDU/CSU dürfte klar sein. Es wird auf jeden Fall spannend, ob die Grünen die SPD-Wähler langfristig binden können. Vielleicht kommt ja auch noch eine neue Partei oder Nachfolgepartei, die sich auf die ehemaligen Tugenden der SPD besinnt und deren Erbe antreten möchte (vielleicht die Aufstehn-Bewegung).
Die Wählerwanderung ging nicht nur von der SPD zu den Grünen sondern auch von der CSU sprich die CSU wird von den Grünen und der nicht regierungsfähigen AfD zerrieben. Wie die FW ihr 100 Prozentiges Wahlversprechen gegen die Flutpolder umsetzten will? Wenn die AfD dann mehr Stimmen von CSU und FW bekommen sollte bleiben die Grünen weiterhin stark und eine Machtoption.

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cat69 16.10.2018, 22:11
26. Grüne Verlierer im konservativen Bayern

Sie können sich das Ergebnis interpretieren wie sie wollen, sich von mir aus auch ausgiebig freuen. Regieren werden sie nicht. Bayern hat konservativ gewählt. Gut so.

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egoneiermann 16.10.2018, 22:15
27.

Zitat von westin
Die Grünen haben doch nur aus dem Frust geschöpft den die grossen Parteien momentan hinterlassen haben. Ist Merkel und Nahles erstmal weg,werden sich die grossen Parteien wieder stabilisieren.
Genau und in BaWü sind die auch nach vier Jahren wieder weg, wenn es nicht wieder einen GAU gibt. Das hörte man jedenfalls hier im Forum vor nun 6 Jahren.
Ich liebe Leute wie Sie, die einen Konjunktiv nur als Schwäche ansehen.

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kr-invest 16.10.2018, 22:22
28. Grün wäre auch ok

Zitat von Hank Hill
braucht die Grünen nicht in der Regierung. Bei uns in NRW haben sie mit der SPD für die RWE Rodung gestimmt und heute sind sie auf einmal dagegen. Lächerlich. Und wenn ich Herrn Habeck höre "ich kann mit dem Begriff deutsches Vaterland nichts anfangen" dann denke ich daß auch viele Wähler mit dem Mann nichts anfangen können.
Ich denke schon, dass viele in Bayern sich Schwarz-Grün gewünscht hätten, ich zumindest. Dass Herr Aiwanger jetzt so gerne regieren möchte macht ihnen halt wohl einen Strich durch die Rechnung. Die Grünen sind stark beim Thema Europa, da passt so ein Satz gut rein. Und er ist auch verständlich. Man wird sehen was man am Ende alles ist: Münchner, Bayer, Deutscher und Europäer und wenn man das alles ausspricht stellen sicherlich mehrere fest, dass das Deutsch sein am wenigsten Emotionen hervorruft. Vielleicht auch verständlich und gut so, aber Herrn Habeck kann ich da schon verstehen. Die Zeit der Grünen kommt, keine Frage, denn "nichts ist mächtiger als eine Idee deren Zeit gekommen ist". Bayern braucht Europa und vielleicht sogar Europa etwas Bayern, denn Bayern ist ein klares Beispiel dafür, dass Separatismus nicht nötig ist, um trotzdem regional erfolgreiche Politik zu machen.

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4meere 16.10.2018, 22:25
29. Noch lange nicht...

...sind die Grünen in der Lage, gesamtstaatliche Verantwortung zu übernehmen. Solange sie nicht Willens sind, sich von Linksradikalen fernzuhalten, die Stahlmuttern auf Polizisten schießen oder sie mit Kot bewerfen, also gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit aktiv betreiben, haben sie in einer rechtsstaatlichen Regierung nichts zu suchen. Die Grünen müssen endlich begreifen, dass auch und gerade der Rechtsstaat unteilbar ist, aber das wollen sie eben nicht.

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