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Grüne nach der Wahl: Plötzlich in der Pflicht
DPA

Zwölf lange Jahre sehnten die Grünen das Regieren im Bund herbei, jetzt könnte es dazu kommen: in einer Jamaika-Koalition. Doch schon bei der Personalfrage fangen die Probleme an.

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secret77 26.09.2017, 09:12
1.

Die Jamaika Parteien sollten den Findungsprozess so kommunizieren, dass auch jedem in der Bevölkerung klar ist, dass Kompromisse gefunden werden müssen.
In wie weit das nach Jahrzehnten der "unterm Strich zähl ich" Sozialisation möglich ist,
das ist fraglich, aber man sollte auch die Chancen sehen, die das Wahlergebnis bietet.

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Galgenstein 26.09.2017, 09:17
2. Es geht darum den Wandel zu gestalten, nicht ihn zu verhindern

Es ist schon ein Krux mit den Deutschen. Da jammern sie immer auf hohem Niveau, wenn sich aber etwas ändern könnte, wollen sie dann doch wieder, dass es so bleibt wie es ist. Der Welt da draussen sind die deutschen Befindlichkeiten herzlich egal. Die kauft auch dann keine Verbrennungsmotoren mehr, wenn die Deutschen der Meinung sein sollte alternative Antriebe braucht's nicht, weil die ja Arbeitsplätze vernichten. Und ob wir die Globalisierung wollen oder nicht, kümmert die Globalisierung wenig. Die findet dann halt ohne uns statt. Und wie wir unser Rentenproblem gelöst bekommen, wenn wir weder einen Zuzug an Arbeitnehmern wollen und früher in Rente und weniger Beiträge zahlen wollen, damit wir immer älter werden können, ist der Mathematik egal. Für die ist dies eine Rechnung, die halt nicht aufgeht.
Zu schlaff um aus der eigenen Geschichte überhaupt noch etwas lernen zu wollen, träumen viele hierzulande wieder einmal von einem neuen deutschen Sonderweg. Da kommen dann so absurde Vorschläge, dass wir uns besser mit Russland gegen den Westen und den Rest der Welt verbünden sollten, um wieder wer zu sein. So ein Käse. Gegen diese Traumtänzer nehmen sich die Grünen geradezu nüchtern aus.

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lalito 26.09.2017, 09:19
3. Sodele, Thema verfehlt.

Liebe Autorin,
versuchen Sie doch mal bei der FDP acht Potentielle aufzuzählen, da wird es aber nach der zweiten Nummer schon richtig schwierig.

Somit würde ich behautpen wollen, dass Überschrift und Thema an einer anderen parteilichen Stelle wesentlich deckungsgleicher mit der Realität hätte angewandt werden sollen, mit Verlaub.

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geirröd 26.09.2017, 09:23
4. Ich glaube nicht...

....dass es zu einer Jamaika Koalition kommen wird. Am Ende wird sich Schwarz-Gelb zu einer Minderheitenregierung durchsetzen. Das spielt gerade der CSU in die Karten. Viele Punkte werden dann durch AfD Zustimmung durchkommen. Da hätten CDU/CSU und FDP 320 Sitze. Die SPD mit Linke und Grüne kämen auf 289 Sitze. Da müsste die Opposiotion schon ernsthaft mit der AfD arbeiten, um die Interessen der Schwarz-Gelben einzudämmen. Und da gibt es meines Erachtens mehr "Gemeinsamkeiten" bei den AfDlern. Ob das nun weiterführend ist oder nicht, sei mal dahingestellt - eine Option ist es in jedem Fall.

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mundi 26.09.2017, 09:27
5. Geheim

Die kleinste Partei, ohne Direktmandat, wird zur Regierungspartei.
Dass kann ja nur bedeuten, dass Merkel sie aus dem Bundestag mobben möchte.

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larryunderwood 26.09.2017, 09:29
6. @ Zwilling

Wenn man die Verfehlungen von Parteimitgliedern von CSU, CDU, SPD und FDP, gegenrechnet kommen die Grünen noch gut weg... Aber wer will schon Objektivität wenn man subjektive "Wahrheit? haben kann...

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Pixopax 26.09.2017, 09:30
7. Wäre gar nicht so schlecht fürs Land

Von den Grünen kann man halten was man will, in einem haben Sie recht: Die Landwirtschaft steuert auf eine Katastrophe zu, unsere Umwelt wird immer weiter von den Landwirten zerstört, die Zeichen sind allgegenwärtig. Ich wäre sehr für einen grünen Landwirtschaftsminister, denn noch können wir umsteuern.

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arago 26.09.2017, 09:32
8. Ich bleibe optimistisch

Die Grünen gehören neben Frau Merkel zu den wenigen, die zuerst Land und Gesellschaft im Blick haben, erst dann kommt die Partei usw. Was Union und Liberalen fehlt, ist die ökologische Verträglichkeit, die die Grünen (hoffentlich) beisteuern werden. Da wird am Ende mehr dabei herauskommen als bei GroKo. Ob sich allerdings der Anton H. als Minister eine gute Wahl ist, wage ich zu bezweifeln.

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wolle0601 26.09.2017, 09:33
9. Ein guter Anfang wär schon mal

auf grüne Forderungen zu verzichten, die anderen mögen gefälligst grüner wetden. So wie Herr Trittin es gestern formuliert hat. Oder die Grünen sind bereit, auch gelber und schwärzer zu werden? Wohl eher nicht. Kompromisse gerne - mal sehen Wie wärs mit: Die Hälfte von 20 Kohlekraftwerken gegen eine Obergrenze von 400.000? Oder ein Veggie-Day, wenns dafür an einem anderen Tag nur Fleisch gibt.

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