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Grüne Wahlkämpfer: Zutiefst verunsichert
DPA

Weil die Grünen in Zeiten von Terrorgefahr und Populismus in Umfragen absacken, zimmern sie sich hektisch ein Krisenprofil. Die vier Urwahl-Kandidaten versuchten sich in Berlin als Sicherheitsexperten - überzeugen konnten sie nicht wirklich.

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carlitom 07.01.2017, 21:07
40.

Zitat von ccstaudigel
Wir wollten doch nur mit den Migranten uns ein eigenes, verlässliches Wählerpotential schaffen, wie es einst die CDU mit den Russland-Deutschen so erfolgreich vorgemacht hat. Dass es uns jetzt um die Ohren fliegt, könnten wir nicht ahnen.
Das ist nun wirklich blödes Geschwätz für den Stammtisch:
1. Flüchtlinge sind nicht mit Migranten gleichzusetzen.
2. Migranten sind nicht automatisch und meist, wenn überhaupt, erst nach sehr vielen Jahren bis Jahrzehnten wahlberechtigt (also Deutsche)
3. die Russland-Deutschen sind heute die Klientel der AfD.
4. Ihre Propaganda ist oft gehört und x-fach widerlegt. Denken Sie sich doch was Eigenes, Kreativeres oder Logischeres aus.

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200.motels 07.01.2017, 21:08
41. schrecklich

Ein schlimmer Haufen diese Grünen. Meiner Meinung nach gibt es keine Partei, die es mehr verdient hätte in der Versenkung zu verschwinden. Das grüne Narrativ eines maximalen Kulturrelativismus dem Islam gegenüber hat psychotische Züge. Es ist zudem eine extrem gefährliche Partei, da sie dogmatisch in der eigenen moralischen Überheblichkeit gefangen bitterhart intolerant eisern den langen Weg weiter stapft.

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satspiegel 07.01.2017, 21:08
42. CO2-NOX-Aussustoß erhöhen

Die Grünen sind sich für nichts zu schade. In Hamburg haben sie es geschafft, den CO2-NOX-Aussustoß zu erhöhen, nur damit Busse schneller fahren können. Das ist dumm.

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kuschl 07.01.2017, 21:10
43. Politdilettanten

Seitdem den Grünen ihr Antiatomkraftthema weggebrochen ist, bewegen sie sich orientierungslos mit die Allgemeinheit nervenden Themen auf der politischen Bühne. Bei den meisten von ihnen kommt auch noch ein tradiert gestörtes Verhältnis zum eigenen Land und eine tiefe Intoleranz gegenüber politisch Andersdenkenden dazu. Intern auch noch zerstritten, wird die Partei immer weiter in die Bedeutungslosigkeit versinken.

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heinz_schmitz 07.01.2017, 21:12
44.

Es sind nicht Terrorgefahr und Populismus, die den Grünen die Wähler absprenstig machen. Vielmehr erkennen wohl immer mehr Wähler, daß die Grünen sich zu "Olivgrünen" gewandelt haben. Sie unterstützen Kriege, die ganze Weltregionen destabilisieren, und die EU mit Flüchtlingsströmen "versorgen". Libyen., Syrien, um nur zwei Beispiele zu nennen. Und daß führende Grünen-Politiker wie Marieluise Beck, Rebecca Harms und Katrin Göring-Eckart ganz offen den Schulterschluß mit Nazis und Antisemiten in der Ukraine vollzogen haben, hat wohl viele ihrer eher intellektuellen Stammwählerschaft schwer verstört. So dumm, auf die Propaganda von den "proeuropäischen Kräften", die sich da angeblich Bahn gebrochen hätten, hereinzufallen, sind die nicht! Das kann man den BILD-Konsumenten unterjubeln, aber nicht der gutbürgerlichen Mittelschicht. Und erstes wählen nicht grün.

Die Grünen wiederholen damit den Fehler der SPD: Sie brechen mit ihren eigenen Wählern - ohne andere hinzuzugewinnen. Das geht nicht mehr lange gut. Soviele FDP-Überläufer gibts dann doch nicht.

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nomac 07.01.2017, 21:13
45.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob den ISIS richtig versteht, wenn er meint, ihn besiegen zu können. Will er die Leute gefangen nehmen, bekehren oder - unwahrscheinlich - ausrotten? Wir erleben gerade die Erstehung einer neuen Ordnung in der arabischen Welt, bei der sich die USA - und in deren Gefolge die EU und GB - früh herausgenommt hat. Statt zu intervenieren wahrscheinlich mit toten deutschen Soldaten. Das also haben wir nicht gemacht, sondern dafür die Verfolgten und Bedrängten des syrischen Bürgerkriegs aufgenommen. Das war menschlich besehen großmütig aber überfordert offensichtlich Teile der Wählerschaft. Und das gefährdet unser bis dato offenes politisches Klima - und die EU, die über das Thema und die Sparpolitik zu zerbrechen droht. Da gibt es m.E. nur eines: Die grundlegenden Positionen offen zu verteidigen und die ebenfalls riskanten Alternativen benennen, um sich dann von ihnen abzugrenzen. Dazu sollte man vielleicht die moralische Argumentationshöhe senken. Sie kommt einfach nicht gut an.

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ulrich.boche 07.01.2017, 21:13
46. Grünes Dilemma

Das Problem der Grünen ist, dass die eigentlich interessanten Politiker wie Kretschmann und Palmer bei den Bundes-Grünen quasi verfemt sind, während Peter und Konsorten eigentlich nur nerven. Ich habe bei der letzten Bundestagswahl, in Ermangelung einer besseren Alternative und im Vertrauen darauf, dass sich die Realo-Politik schon durchsetzen würde, die Grünen gewählt. Das habe ich inzwischen zutiefst bereut und bin sicher, dass ich diesen Fehler nicht wiederholen werde. Leider macht das die Wahlentscheidung nicht leichter.

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thomas.meyer 07.01.2017, 21:14
47. Grüne und Sicherheit - ein Widerspruch in sich.

Wenn es nach den Grünen ginge, häten wir längst keine Geheimdienste mehr, die die ganzen "Gefährder" überwachen können. Natürlich würde auch niemand abgeschoben - jedenfalls habe ich noch zu keinem Zeitpunkt seitens der Grünen vernommen, daß dies bei irgend einer Gelegenheit gefordert würde. Einzig der Slogan "Amis go home" ist mir noch von früher in Erinnerung. Was für eine unselige Partei. Ist mir schleierhaft wie man dort noch Mitgliedsbeiträge verschwenden kann.

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carlitom 07.01.2017, 21:15
48.

Zitat von premstar_pill
Ich denke dass der Forist, den Sie in die Tuerkei schicken wollen, aehnliches will wie ich. Naemlich dass eine Partei die sich dagegen wehrt dass beliebte Urlaubslaender mit stabilen Regierungen als "sichere Herkunftslaender" eingestuft werden nur weil dort Verbrecher in den Knast kommen; die dafuer ist dass die in Rumaenien lebenden Kinder von in Deutschland arbeitenden Rumaenen volles deutsches Kindergeld bekommen; die sich ueber Abkuerzungen im Polizeijargon echauffiert (weil es ja sonst keine Probleme gibt) und die einfach auch ansonsten nur vollkommen daneben ist; dahin geht wo sie hingehoert. Naemlich in die Versenkung.
Leider bleibt es Grundprinzip der Demokratie, dass nicht Sie persönlich darüber entscheiden, wohin eine Partei gehört, sondern die Mehrheit der Wähler. Wir werden sehen.

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michlmeik 07.01.2017, 21:15
49. Warum Eckart-Göring nicht zur Wahl

Ist diese unverzichtbar für die Partei

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