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Grüne wollen Volkspartei sein: Sehnsucht nach Macht
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Wie lange sollen sie noch warten? Die Grünen haben sich über die Jahre hübsch gemacht fürs Regieren, können links wie rechts - von Rot-Rot-Grün bis Jamaika. Für manchen Vorkämpfer aber wird die Zeit knapp.

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Octavio 19.07.2018, 10:09
40. Dann wird es ja noch schlimmer

jetzt praktizieren sie die Unschuld vom Lande ,aber wehe wenn diese Verhindererpartei regieren sollte dann rutscht Deutschland immer weiter bergab.Es dürfen keine Autos gebaut werden,es dürften keine Strassen neu bzw erneuert werden,wir müßten alle Radfahrer werden, wobei die Mehrzahl dieser Radfahrer bereits Chaoten sind die nie etwas von einer Strassenverkehrsordnung gehört haben, wir müßten alle Flüchtlinge bei uns beherbergen und verköstigen da sich die übrigen Mitglieder der EU weiterhin weigern diese Migranten auf zu nehmen ,unser Sozialsystem würde dann ganz schnell bankrott gehen,da ja ohne Arbeit ( Autoindustie fällt aus ) keine verdinstvolle Arbeit vorhanden ist und somit keine Gelder für die Ausuferung der Sozialleistungen zur Verfügung steht,kurzum Deutschland würde bald Pleite gehen.Und das ist doch klar: keine EU Land würde uns helfen damit bin ich mir ziemlich sichern vielleicht die Nordländer aber das ist fraglich.

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Jörn Tiedemann 19.07.2018, 10:11
41. Medien

tragisch. Und dabei versuchen die Medien doch alles um die Grünen zu fördern. zB wurde heute morgen bei ndrInfo erneut ein Vertreter der kleinsten Oppositionspartei zum Thema "sichere Drittstaaten" interviewt. "Gefühlt" passiert das andauernd. Ab und zu hört man jemanden von CDU/CSU, oder der SPD. So gut wie NIE jemanden von FDP, geschweige denn AfD.

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Mr. K 19.07.2018, 10:11
42. Die Grünen werden nie eine Volkspartei.

Erst einmal etwas Ironie vorweg: Ist das Wort Volkspartei eigentlich noch pc? Das böse V-Wort verwenden doch sonst nur Nazis und Rechte.
Bei den Gründen, warum es die Grünen nie schaffen werden, den Platz einzunehmen, den früher einmal CDU oder SPD hatten, sollte man zwischen allgemeinen der heutigen politischen Landschaft und spezifischen (grüneneigenen) Gründen unterscheiden.
1. Das Zeitalter der Volksparteien ist vorbei. Bei den Sozialdemokraten ist spätestens seit der Wandlung zum neoliberalen Steigbügelhalter der CDU und Aufgabe jeglicher sozialdemokratischer Politik der Zug längst abgefahren.
Die CDU arbeitet dank politischer Beliebigkeit und Merkel-Opportunismus erfolgreich daran.

2. Die kleinste der derzeit im Bundestag vertretenen Parteien sollte angesichts ihres Wahlergebnisses auch genau die kleinen Brötchen backen und nicht auf temporäre Umfrageergebnisse schielen. Der Anspruch eine Partie zu sein, die wirklich breite Bevökerungsschichten abbildet, stellt sich einfach nicht.
Inwieweit die Volkspartei-Frage auch eine wirklich grüneneigene interne Diskussion ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Vielleicht ist es auch nur die Sommerloch-Phantasie von in ihrer eigenen Filterblase lebenden Journalisten.
3. Die Grünen sind Stand 2018 immer noch eine westdeutsche Regionalpartei. Im Osten haben sie trotz KGE (oder gerade wegen?) kein Bein auf den Boden bekommen.
Eine Volkspartei sollte als erstes den Anspruch haben, überhaupt in allen Landtagen und dann auch mit vorzeigbaren Ergebnissen vertreten zu sein.
4. Durch die politische Beliebigkeit der Grünen erschließen sie sich selber natürlich mehr politische Optionen bei der Bündnisbildung. Gleichzeitig kann das aber auch der Anfang vom Ende sein. Eine grüne CDU braucht niemand in Deutschland. Eine grüne Partei, die auch ihren traditonellen Markenkern stärkt, wäre hingegen wichtig.
Spätestens 1999 seit Kriegsminister Fischer, der auch heute noch einen völkerrechtswidrigen Krieg verteidigt, haben die Grünen ja einen Kotau vor derm politischen Mainstream vollzogen.
Allein was hilft es Ihnen? Volkspartei werden sie so nie und das traditionelle Wählerklientel hat man längst verprellt.

Es ist heute wahrscheinlicher, dass die Grünen irgendwann von einer politischen Sammlungsbewegung in die politische Bedeutungslosigkeit degradiert werden, als dass sie jemals Volkspartei werden.

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max_schwalbe 19.07.2018, 10:12
43. Selbstzweck?

Der Artikel behandelt ja nichts weiter als Postengeschacher von Personalien. Und das passt aber auch zum Zustand der Grünen, momentan: Fassaden zeigen, inhaltlich ohne Positionierung. Allein die Tatsache, dass es den Grünen offenbar leicht fällt, sowohl in eine rechte als auch linke Regierung einzutreten macht klar, dass sie zumindest wirtschafts- und sozialpolitisch vollkommen beliebig und daher eigentlich unwählbar geworden sind. Aber: In Umfragen stehen sie besser da als die Monate/Jahre zuvor, vermutlich, weil sie nahezu die einzige Partei sind, die in letzter Zeit nicht durch wilde Kontroversen um das Flüchtlingsthema aufgefallen ist, daher auch keinen Schaden daran genommen hat. Hinzu kommt, dass man offenbar versucht, sich vom Moralkeule-Image zu lösen, indem man nicht gleich aufschreit, wenn jemand das Wort "Heimat" in den Mund nimmt. An dieser Stelle könnten die LINKEN etwas von den Grünen lernen. Davon, wie man sich "gut" verkauft. Inhaltlich hingegen sind die Grünen kaum bestimmbar, ohne klare Linien. Das scheint momentan aber nur wenige zu stören. Aber es ist ja nichts neues, dass es gerade auch Parteien ohne klare Inhalte sind, die mit ein paar populistischen Äußerungen es schaffen, in der Wählergunst so richtig durchzustarten. Der Wähler lernt wohl nie aus ...

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leo Pold 165 19.07.2018, 10:19
44. Was für Themen besetzen die Begrünten

- Umwelt? Keine Vorschläge die sich von anderen unterscheiden
- Sozial? Gut gemeint ist nicht gut gemacht, Kausalitäten werden gerne mal übersehen
Wer wählt den Grün?

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Berliner Type 19.07.2018, 10:19
45. Als ex Grüner Wähler

Gott bewahre uns von den Grünen, ohne Inhalt legen sie sich in jedes Bett, hauptsache Posten und Macht. stellt sich nur die Frage welche Partei muss ich wählen um die Grünen zu verhindern?

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seinedurchlaucht 19.07.2018, 10:20
46. Bitte nicht

In diesen Zeiten haben wir schon genug Probleme. Eine Schönwetter-Wir-haben-uns-alle-lieb-Partei hilft da keinem weiter.

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undercover.agent 19.07.2018, 10:20
47. Die Grünen wären ...

... schon längst wieder Regierungspartei, wenn sie es sich nicht mit der FDP bei den Koalitionssondierungen im letzten Jahr verscherzt hätten. Denn Letztgenannten gingen z. B. die Umarmungsszenen zwischen der Ewigkanzlerin und den Grünen Protagonistinnen mächtig auf den Keks. Im Übrigen werden die Grünen erst dann wieder zu einer ernstzunehmenden Regierungspartei avancieren, wenn sie eine realistischere Asylpolitik verfolgen und nicht jeden Armutsflüchtling aufnehmen wollen.

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Max Super-Powers 19.07.2018, 10:22
48.

Die Grünen sind so überflüssig wie die SPD - und das haben sie sich selbst zuzuschreiben. Sie haben keinerlei Alleinstellungsmerkmale mehr. Das gesamte Umweltthema wird mitterweile von jeder Partei bedient. Dafür aber umweht sie nach wie vor der Nimbus der weltfernen Verbotspartei, daran ändert auch die Tatsache nichts, dass sie es verstanden haben, sich mit wirren Verbotsforderungen in der jüngsten Vergangenheit - zumindest gegenüber der Öffentlichkeit - stark zurückzuhalten.
Die Grünen mögen erwachsener geworden sein. Das macht sie jedoch für die Masse kein Stückchen wählbarer. Denn dieses Coming of Age brachte auch mit sich, dass die Grünen heute als austauschbare Allerweltspartei wahrgenommen werden. Als grün eingefärbter Mix ohne wirklich sichtbare Identität. Ein zusätzlicher Klotz am Bein sind da natürlich auch die "Leichen im Keller" in Form von Claudia Roth und Konsorten.

Wer soll sie wählen? Eine jung-urbane Mittelschicht? Die fühlt sich durch die nach wie vor mitschwingenden Wünsche der Grünen, das Leben in Deutschland noch weiter zu verteuern, abgeschreckt. Eine ländliche Bevölkerung? Die fühlt sich im Programm der Grünen nur unter "ferner liefen" vertreten. Rechte Heimatschützer? Die wählen sicherlich niemanden, der von allen Bundestagsparteien am schärfsten Gegen eine sinnvolle Lenkung der Einwanderung wettert.
Kurz: Die Grünen haben in meinen Augen keine Profil, das sie wirklich wählbar macht. Für all ihre großen Themen gibt es Parteien, die es besser können.

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taglöhner 19.07.2018, 10:23
49. Neue Mitte

Nicht nur taktisch demokratisch und proeuropäisch, linksliberal, humanistisch, antifaschistisch auch gen Osten. Die auch vorhandenen Freaks von der Heiapopeia-Eso-Öko-Spießer-Abteilung sind doch vergleichsweise harmlos zu den Exzentrikern anderer Parteien.
Und: Habeck Kanzler, Cem Außenminister geht doch?

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