Forum: Politik
Grünen-Chef: Habeck wegen Wissenslücke bei Pendlerpauschale in der Kritik
SASCHA STEINBACH/ EPA-EFE/REX

"Wenn man den Benzinpreis um 3 Cent erhöht, die Pendlerpauschale aber um 5 Cent erhöht, dann lohnt es sich eher, mit dem Auto zu fahren als mit der Bahn": Für diese Rechnung erntet Grünen-Chef Robert Habeck Spott.

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Stefnix 23.09.2019, 12:58
90. Hihihi

"Keine Ahnung, aber viel Meinung" - ich glaube, mit dieser Überschrift beschreibt man die Grünen im Allgemeinen ziemlich gut!

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brotfresser 23.09.2019, 12:59
91. Warum schwadriniert Herr Habeck dann über das Thema?

Zitat von lesens
diese hämischen Kommentare. Es ist schlicht und einfach unmöglich ALLES zu wissen. Die Pendlerpauschale ist ein Steuerthema, dafür gibt es Fachleute. Und es gibt ehrliche Politiker - und das nehmen die Bürger auch wahr, und die, die die Wahrheiten verbiegen. Dies jetzt als Ansatz zu nehmen, die Klimadiskussion in die Schmuddelecke zu ziehen ist einfach billig
Habeck will gewählt werden, nicht die Fachleute der Grünen (sofern es sie gibt).

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realist19 23.09.2019, 12:59
92.

Zitat von grabenkaempfer
Nunja was genau die Pendlerpauschale ist und was genau bei der Steuererklärung damit gemacht wird wissen einige Leute nicht. Der Herr Habeck ist damit nicht alleine. Und wenn ich nicht jedes Jahr die Steuererklärung selbst machen würde, wüsste ich das vermutlich auch nicht.
Nur ist Herr Habeck Vorsitzender der Grünen der , wenn es der Wähler so will, nach er nächsten Bundestagswahl Minister in einer Bundesregierung sein wird . Von daher erwarte ich schon, das er dann auch eine Ahnung von einer Pendlerpauschale hat ! Vor allem auch da die GRÜNEN wesentlich massiver den Bürger in Sachen Klimapacket zur Kasse bitten wollen als es jetzt die Groko getan hat .

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Elektrischer_Pinguin 23.09.2019, 12:59
93. Ich fand's erfrischend...

... dass da einer einfach mal merkt, dass ihm zu einer Frage die Kompetenz fehlt und das dann offen zugibt.

Gleichzeitig wusst ich, dass ihm am nächsten Tag ein Strick draus gedreht würde. Andere Politiker werden daraus lernen und bei ihrem üblichen Mix aus Sturheit, Rechthaberei und Ablenkung bleiben.

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thoms1957 23.09.2019, 13:00
94. Mittelstufenmathematik

Die Kenntnis von Prozentrechnung in Verbindung mit dem Dreisatz ist da ganz hilfreich.

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Viking1957 23.09.2019, 13:00
95. Ahnungslos oder Absicht?

Genauso verhält es ich wenn von den Grünen die "Subvention" des Dieselkraftstoffes angeprangert wird. Niemand rechnet gegen, dass die Dieselfahrer diese "Subvention" über eine deutlich höhere Kfz-Steuer selbst finanzieren.

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brotfresser 23.09.2019, 13:00
96. Muss der Bundeskanzler Habeck überhaupt

Zitat von schorri
Die "Kritik" an Habeck ist ebenso lächerlich wie entlarvend. Denn: Erstens ist es Nonsens zu glauben und zu fordern, ein "Chef" müsse alles wissen, also ein Universal-Experte sein. Das gilt übrigens in Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Kein Söder, keine Frau Merkel, kein Lindner, keine(r) der vielen SPD-in-Spe-CEO. Und zweitens lässt diese "Kritik" (in "", weil sie keine Kritik im intellektuellen Sinne, sondern nur billige Häme ist) die kleinen Karos all jener offen zutage treten, die sie äußern.
etwas wissen. Oder machen das Kobolde?

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mont_ventoux 23.09.2019, 13:01
97. Erinnert an Rudolf Scharping,

der seinerzeit brutto und netto nicht auseinanderhalten konnte. Aber woher soll das Wissen auch kommen, wenn man eh zu den Begünstigten gehört, die kaum Steuern zahlen müssen. Ich bin mir sicher, dass es auch die Kobold-Expertin aus der zweiten Hälfte der grünen Doppelspitze nicht besser gewusst hätte.

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Mondmusik 23.09.2019, 13:01
98. ihr auch nicht, gell

Ihr versteht es auch nicht, gell? Die Erhöhung der Pendlerpauschale um 5 ct entlastet je nach Steuersatz um sagen wir mal 2 ct pro Entfernungskilometer, also 1 ct pro gefahrenem Kilometer (Hin- und Rückfahrt).
Mit einem Liter Benzin (+3 ct) fährt man im Schnitt sicherlich 15 km, die zusätzliche Belastung beträgt also 0.2 ct pro km.
Fazit: Die Entlastung liegt bei 500% der Belastung, und je weiter man pendelt und je mehr man verdient, desto stärker profitiert man. Verkehrte Welt.

Dies hat Habeck stark verkürzt und etwas falsch gerechnet herausarbeiten wollen. Fakt ist leider, dass die Entlastung noch weit größer ist als von ihm dargestellt.

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isi-dor 23.09.2019, 13:02
99.

Zitat von Pless1
Eine Erhöhung des Spritpreises um 3 Cent pro Liter belastet einen Autofahrer bei einer Entfernung von 50 Kilometern bei einem angenommenen Verbrauch von 5 Litern/100 km mit 15 Cent pro Tag. Die Entlastung durch die Erhöhung der Pendlerpauschale beliefe sich, wenn sie ab dem ersten Kilometer gilt, aber 250 Cent mal individueller Steuersatz, bei angenommen 30% also 75 Cent. In dem Fall wäre die Entlastung also deutlich höher als die Zusatzbelastung.
Das stimmt so auch leider nicht. Eine Erhöhung um 3 Cent beim Spritpreis sind real mindestens 3,57 Cent, da auch bei den 3 Cent nochmal 19% Mehrwertsteuer drauf kommen (das irrige Prinzip der Doppelbesteuerung).
Eine Entfernung von 50 km macht 100 km Fahrtstrecke (hin und zurück). Die Mehrkosten betragen somit fast 19 Cent am Tag bei ca. 7,50 Euro Spritpreis pro Tag auf dem fast 5,40 Euro Steuerlast liegt.
Die Erhöhung der Pendlerpauschale um 5 Cent pro Km einfacher Fahrtstrecke bringt einem dann 2,50 Euro an Werbungskosten, also bei einem Steuersatz von 30% gerade mal 75 Cent.
Im Übrigen findet Pendeln meistens in Ballungsgebieten statt und da gibt es kaum Autos, die nur 5 Liter/100 km brauchen. Das Doppelte ist realistisch.
Daher ist ein Umstieg auf den ÖPNV sehr wohl lukrativ, wenn die Pendlerpauschale erhöht wird.

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