Forum: Politik
Grünen-Chefin: Baerbock erschrocken über Aggressivität gegen Politiker
CLEMENS BILAN/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Seitdem sie Parteichefin ist, schlägt Annalena Baerbock viel Hass entgegen. Im SPIEGEL erläutert sie ihren Umgang damit - und sagt, warum es auch deswegen mehr Feminismus braucht.

Seite 2 von 12
hausfeen 22.12.2018, 09:46
10. Die Arm-Reich-Schere taugt nicht als Argument für rechte Gesinnung.

Zitat von Spiegelleserin57
die Masse der Bürger erlebt zur Zeit wie an ihr vorbei regiert wird..alles teurer wird und sie fühlt sich schlicht betrogen. Kein Wunder dass da Hass entsteht und auch auch die Angst was in Zukunft auf uns Bürger noch zukommt. Ich war in den letzten Wochen D unterwegs und konnte genau dies erleben. Es sind die Folgen der immer weiter auseinander klaffenden Schere zwischen arm und reich und nun merken die Politiker die Folgen , aber sie reagieren nur mit spärlichen Verbesserungen die eigentlich für den Bürger gar nichts bringen... Wo auf der einen Seite angebliche Gaben vom Tisch der Herren und Damen fallen werden auf der anderen Seite dem Bürger die paar Cent wieder aus der Taschen genommen. Wen wundert es da dass solche Aggressionen hoch kochen...
Da entwickeln sie für ihre hasslichen Emotionen nur schöne Ausreden. Warum sollte bitte die Vermögensverteilung in Deutschland Hass gegen Frau Baerbock zur Folge haben und warum richten sich solche Argumente der Rechtspopulisten nicht gegen Politiker wie Merz und Lindner, die doch direkt an der Schere stehen? Nein, da geht es um was anderes. Um Hass als politische Antriebskraft, völlig losgelöst vom Inhalt. Hass gegen die angeblichen 68er, Linke, Grüne, Frauenemanzipierte, Schwule, Vegetarier und Veganer usw. ... Das ist nicht neu. Neu ist nur die unverfrorene Art, sich damit an die Öffentlichkeit zu wagen. Auch mit solchen Drohungen.

Beitrag melden
wire-less 22.12.2018, 09:47
11. Ärger kommt von Ohnmacht

Man möchte manchmal laut Aufschreien wenn man die Rhetoriker im Bundestag Reden hört. Die liefern sich wohlfeile Wortgefechte. Nur beim Faktencheck fallen die Damen und Herren regelmässig durch. Wenn man sich dann die Laufbahnen (Wikipedia sei dank) der Sprachritter durchguckt bekommt man die Krise. Einfach mal Habeck und co. Nachlesen. Ausser Heisser Luft wurde da nie etwas produziert. Mathe wurde zeitig abgehakt. Und die beschliessen dann Milliardenausgaben, Leiten z.B. die Verteidigung...
Das ist z.T. wirklich ein lächerliches Kasperltheater von dem man Dank Internet immer mehr mitbekommt. Ich würde deshalb jetzt keine Hassmail schreiben. Aber ein "Bitte bitte mach was anderes bei dem du dich auskennst" ist schon oft gerechtfertigt.

Beitrag melden
ingen79 22.12.2018, 10:02
12. #2

ich glaube mehrer ihrer Thesen sind falsch:
Wieso wird an der Mehrheit vorbei Regiert. Wer ist die Masse der Bürger. WARUM fühlen die sich betrogen? Warum haben die Angst vor der Zukunft? Liegt das an Versäumnissen die noch in die Schulzeit zurückreichen?
Nicht jeder kann Arzt oder Ingenieur werden, aber auch als Pfleger oder Handwerker kann ich in Deutschland ein ausreichendes Einkommen erzielen!
Aber das wichtigste es geht um Hass und nicht um sachliche Kritik. Den Protest der Gelbwesten ist akzeptabel die Gewalt aber nicht. Gewalt ist für mich nie akreptabel

Beitrag melden
nic 22.12.2018, 10:02
13.

Wenn ich erlebe mit welcher "aggressivität" Politiker vorgehen.

Beitrag melden
blabla55 22.12.2018, 10:02
14.

Die Luxusprobleme unseren Volksvertreter/innen.

Beitrag melden
kuac 22.12.2018, 10:02
15.

Zitat von jujo
Glaubt Frau Baerbock mit mehr Feminismus läßt ich das Hassproblem mit den "asozialen" Medien lösen? Ich sehe das Hauptproblen in der Anonymität der Netze, der daraus resultierende Gewöhnungseffekt bewirkt auch, das sich die Leute zunehmend trauen, die Anonymität zu verlassen, ihre (Hass) Parolen offen zu verbreiten und das eben auch in der Öffentlichkeit tun. Die Frage ist warum tun die Leute das? Ganz einfach, weil sie es, da kaum sanktioniert, machen können!
Sicher lässt sich aus der Anonymität machen. Die Frage ist, was sind die Motive dafür? Was wollen sie damit erreichen?

Beitrag melden
ramon 22.12.2018, 10:06
16. Ich glaube sie verwechseln da was...

Zitat von Spiegelleserin57
die Masse der Bürger erlebt zur Zeit wie an ihr vorbei regiert wird..alles teurer wird und sie fühlt sich schlicht betrogen. Kein Wunder dass da Hass entsteht und auch auch die Angst was in Zukunft auf uns Bürger noch zukommt. Ich war in den letzten Wochen D unterwegs und konnte genau dies erleben. Es sind die Folgen der immer weiter auseinander klaffenden Schere zwischen arm und reich und nun merken die Politiker die Folgen , aber sie reagieren nur mit spärlichen Verbesserungen die eigentlich für den Bürger gar nichts bringen... Wo auf der einen Seite angebliche Gaben vom Tisch der Herren und Damen fallen werden auf der anderen Seite dem Bürger die paar Cent wieder aus der Taschen genommen. Wen wundert es da dass solche Aggressionen hoch kochen...
Hier geht es nicht darum, dass man unzufrieden mit der Politik ist, seine Meinung in sozialen Netzwerken äußert, friedlich demonstriert oder an welcher Stelle man sein Kreuz bei der Wahl setzt. Es geht um Beleidigungen und Bedrohungen, die wie Frau Baerbock berichtet auch die eigenen Kinder beinhalten. Das geht eindeutig zu weit und für speziell dieses kriminelle Fehlverhalten ist jeder selber verantwortlich.

Beitrag melden
OhMyGosh 22.12.2018, 10:14
17.

@ 2. und @5.

Dass manche das Gefühl haben, es werde an ihnen "vorbeiregiert", mag subjektiv richtig sein, ist aber noch lange kein Grund für Pöbelei und Hassangriffe.
So so, Frau Baerbock hat also für Sie das Image einer "engagierten Schulsprecherin"? Wäre ihr Verhalten das eines Mannes, wäre es vermutlich in Ordnung. Und die Benennung "Schulsprecherin" empfinde ich als gönnerhaft-herablassend, wenn nicht gar sexistisch. Oioioi, da jault aber das Patriarchat auf! Gönnerhaft und gleichermaßen gekränkt.

Beitrag melden
sinnmacher 22.12.2018, 10:16
18. Primitive Mechanismen

Sobald in einer Gruppe von Lebewesen ein Individuum eine privilegierte Stellung einnimmt, beginnen die anderen Gruppenmitglieder diese exponierte Stellung zu prüfen und durch Kritik unter Stress zu setzen. Das ist ein uralter Mechanismus, der das gesamte Leben auf unserem Planeten bestimmt. Diese Erfahrung machen bereits die Kapitäne von Kinderfussballmannschaften. Die Anonymität des Netzes sorgt dafür, dass jeder Feigling mit Internetanschluss daran Mitwirken kann, die Gruppe der Kritiker wird größer und das Gesamtniveau der Mittel sinkt. Solche simplen Zusammenhänge nicht zu kennen und sich sogar noch darüber zu wundern ist grotesk naiv. Und mehr Feminismus als Gegenmittel zu preisen umso mehr.

Beitrag melden
renker2001 22.12.2018, 10:22
19.

Tipps für weniger Hass

1: Nicht jede Diskussion mit km langen Schuldzuweisungen auf andere Politiker beginnen
UND DABEI
zu vergessen, dass man selber liefern sollte

2: Weniger ideologiebetriebene, realitätsfremde Bevormundung
3: Dinge ZUENDE denken und machen
Verbote sind toll, aber man muss auch die passendenBegleitgesetze machen
Bioenergie ohne ein Lebensmittelverbrennungsverbot=quatsch
Abgasgrenzwerte beschließene ohne gesetzliche begleitung=quatsch
Atomausstieg ohne Kohle zu berücksichtigen=quatsch
etc etc etc

4: Und vielleicht mal was arbeiten?
Wir haben einen gigantischen Magel an:
-Lehrer, Erzieher, Polizisten, Justitzangestellte, Statiker, Ingenieure....
Und was macht die Politik: NICHTS
Nur labern, verhandeln, nichts substantielles

5: Digital sind wir eine interntionale Lachnummer
und was macht Deutschland: Legt Pläne vor, die so dumm und gestrig sind, dass die EU sagt: Deutschlands Digitalpläne bedeuten, dass man bis 2025 noch weiter abgeschlagen ist

Arbeitet ENDLICH

Beitrag melden
Seite 2 von 12
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!