Forum: Politik
Grünen-Parteitag: Heckenschütze mit Platzpatronen
DPA

Vor der Bundestagswahl haben die Grünen die Reihen geschlossen und marschieren stramm auf Linkskurs. Der Verlierer des Parteitages heißt Winfried Kretschmann. Der Stuttgarter Ministerpräsident hat so ziemlich alles falsch gemacht.

Seite 2 von 22
regiles 28.04.2013, 14:40
10. nur einmal.....

....möchte ich einen derart kritischen Bericht von einem CDU Parteitag lesen. Aber Frau Merkel ist für die von Bertelsmann und Co geleiteten Medien eine heilige Kuh. Und somit natürlich auch die CDU. Über alle Alternativen wird kritisch berichtet. Nur die CDU - und mit, oder gerade wegen ihr, Frau Merkel wird mit Samthandschuhen angefasst. Und die Deutschen fallen drauf rein und schlafen munter weiter oder stimmen in den Mainstream - Medienchor mit ein. Und so wird die schlechteste aller Regierungen seit dem 2. Weltkrieg weiterregieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Izmi 28.04.2013, 14:41
11. Armer Kerl

Zitat von sysop
Vor der Bundestagswahl haben die Grünen die Reihen geschlossen und marschieren stramm auf Linkskurs. Der Verlierer des Parteitages heißt Winfried Kretschmann. Der Stuttgarter Ministerpräsident hat so ziemlich alles falsch gemacht.
Werter Autor - was wollen Sie eigentlich? Hätte Herr Kretschmann nun zurück- oder gar in die CDU eintreten sollen? Hätte er auf dem Parteitag lautstark immer wieder "Einspruch" schreien sollen? Oder was? Mir sind die Grünen herzlich egal, ich wähl eh anders - aber die Tendenz in Ihrem Artikel ist so unverkennbar enttäuscht, dass mir der Verdacht kommt, Sie selbst dürften vielleicht auch höhere Steuern zahlen und Kretschmann hat genau das nicht verhindert. Armer Kerl!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Liberalitärer 28.04.2013, 14:42
12. Grüne Spaltung

Zitat von syracusa
... Die Vermögensabgabe ist in jeder Hinsicht richtig. Die unteren 50% der Haushalte hatten vor 10 Jahren noch 4% des gesamten Vermögens, heute haben sie nur noch 1%. Die hohen Staatsschulden sind demnach alleine darauf zurück zu führen, dass diese Vermögenszuwächse der Reichen nicht stark genug besteuert wurden. Das muss nachgeholt werden.
Von Steuererhöhungen haben die 1 Prozent genau Nullkommagarnichts. Senkt man damit die Staatsverschuldung geht das Geld in die Taschen der 4 Prozent, denn die halten die Staatsanleihen. Den Rest verfrühstückt der Staat, gut da wäre man dann bei dieser Partei. Sozial wäre z.B. eine Senkung der Mehrwertsteuer, die ja nicht immer auf diesem Niveau war. Es gab mal eine Regierung, die diese "Merkelsteuer" angeblich nicht wollte. Dass Kretzschmann gekuscht hat wie ein Zwergdackel ist richtig analysiert. Palmer wurde regelrecht gemobbt. Die Grünen sind eben auch tief gespalten und keinesfalls geeint.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
otzer 28.04.2013, 14:44
13. Interessante Logik

Zitat von syracusa
Die hohen Staatsschulden sind demnach alleine darauf zurück zu führen, dass diese Vermögenszuwächse der Reichen nicht stark genug besteuert wurden.
Hohe Staatschulden haben also nie etwas mit der Ausgabensituation zu tun, sondern - nach Ihrer Aussage - allein mit der der unzureichenden Besteuerung der "Vermögenszuwächse der Reichen"? Genau diese Denkweise kritisiere ich an den Grünen: Keine Ideen, wie die Staatsausgaben verringert werden könnten - aber ganz viele Ideen, wo und wie man sich zusätzliches Geld beschaffen könnte. Nun wird also die (ohnehin immer kleiner werdende) Mittelschicht zusätzlich geschröpft. Bin sehr gespannt, wie die Wähler darauf reagieren werden...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
doytom 28.04.2013, 14:45
14. Ich bin für Joschka Fischer...

Zitat von sysop
Vor der Bundestagswahl haben die Grünen die Reihen geschlossen und marschieren stramm auf Linkskurs. Der Verlierer des Parteitages heißt Winfried Kretschmann. Der Stuttgarter Ministerpräsident hat so ziemlich alles falsch gemacht.
...als Kanzlerkandidaten der Grünen. Nur er verfügt über den nötigen rethorischen Biss um Merkel ernsthaft Sorgen zu bereiten was man von der `Grubenlampe` Steinbrück kläglich vermisst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fleppmo 28.04.2013, 14:46
15. Ich wähle FDP

um grün zu verhindern!
Ich weiß, ein sehr schwaches Motiv, aber etwas anderes bleibt einem als Bürgerlicher in dieser Parteienrepublik nicht übrig.
Waren die Grünen eigentlich nicht mal für Umweltschutz und eine neue Politik etc.?
Mittlerweile bedienen sie nur noch ihre eigene Klientel (Beamte im öff Dienst) und das genauso dreist wie die FDP oder die CSU.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gaviota 28.04.2013, 14:47
16. Guter Beitrag, der zeigt, was die Grünen heute sind...

...nämlich eine grüne Galle-Partei, die einem hochkommt wenn man sich das als arbeitender Mensch anhört. Bonzentum in Reinkultur, Abzocke über alles. Nein, danke, ihr Grünen, bleibt wo es euch am Liebsten ist, in der Opposition, da riecht es umweltfreundlich: nach Mist!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
postit2012 28.04.2013, 14:48
17. Nein,

Zitat von sysop
Vor der Bundestagswahl haben die Grünen die Reihen geschlossen und marschieren stramm auf Linkskurs. Der Verlierer des Parteitages heißt Winfried Kretschmann. Der Stuttgarter Ministerpräsident hat so ziemlich alles falsch gemacht.
er hat gar nichts falsch gemacht, nur macht er wie seine Landsleute ziemlich viel anders. Übrigens auch ein Geheimnis, warum Ba-Wü funktioniert und der Rest der Republik nur manchmal..

Schönen Sonntag noch
postit

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sequester 28.04.2013, 14:49
18. Betriebsunfall

Die Grünen sind mit diesem Programm für mich absolut unwählbar, Kretschmann ist offensichtlich nur ein Betriebsunfall dieser Partei.

Die Aussagen seiner Rede erinnern eher an Selbstbezichtigungen vor versammelter Mannschaft, meine erste Assoziation hierzu war das Gebaren von Parteikadern in Nordkorea und Vietnam - wobei selbst in Vietnam die Politiker weiter sind.

So wird das nichts mit Mitregieren. Und das ist gut so.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Maya2003 28.04.2013, 14:49
19.

Zitat von sysop
Vor der Bundestagswahl haben die Grünen die Reihen geschlossen und marschieren stramm auf Linkskurs. Der Verlierer des Parteitages heißt Winfried Kretschmann. Der Stuttgarter Ministerpräsident hat so ziemlich alles falsch gemacht.
Es ist schon interessant zu lessen, wenn Journalisten einer Partei einen "strammen Linkskurs" attestieren, nur weil sie Pläne hat die Steuern auf ein Niveau anzuheben das weit unter dem liegt was zu Zeiten Kohls als angemessen angesehen wurde.

Wie sich doch die Blickwinkel ändern - 15 Jahre neoliberale Propaganda haben sich tief in den deutschen Journalismus gefressen.

Die Grünen 2013 sind ein durch und durch bürgerliche, wertkonservative Partei; gewählt von überdurchschnittlich verdienenden Personen - eigentlich der ideale Koalitionspartner für die Alternativlose.
"Links" im klassischen Sinne ist bei denen nichts mehr; schließlich hat man mit vollem Herzen die schröderschen Reformen unterstützt - und tut es noch ! Hat Kriege geführt, hat Unternehmenssteuern gesenkt, hat die Politik für "Leistungsträger" mitgetragen, hat die Heuschrecken willkommen geheißen.

Mit dem Schreckgespenstern Sozialismus und Kommunismus, pünktlich zum Wahlkampfbeginn aus der Mottenbkiste geholt, kann man vielleicht noch irgendwelche Hillbillies in Niederbayern erschrecken; der Rest der Bevölkerung weiß was sie an den Grünen hat- und WAS NICHT MEHR. Schon lange nicht mehr. Herr Trittin konferiert mittlerweile lieber mit den Bilderbergern als sich um die Weltrevolution zu kümmern. Auch ER ist angekommen - OBEN.

Rvolution war gestern - manche "Journalisten" müssen noch in der Gegenwart ankommen. Die sind wahrscheinlich zu jung um noch zu wissen was "links" wirklich bedeutet und plappern lieber ihren neoliberalen Vorgesetzten nach dem Mund.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 22