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Grünen-Parteitag: Özdemir warnt vor Trump-Effekt in Europa
DPA

"Machen wir uns nichts vor": Grünen-Chef Cem Özdemir befürchtet einen weiteren Rechtsruck in Europa. Zum Auftakt des Parteitags in Münster forderte er mehr Selbstkritik - auch in den eigenen Reihen.

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Putin-Troll 11.11.2016, 23:11
80. Zwickmühle

Selbstkritik ist bei den GrünInnen (und -außen) sicher angebracht. Ihr Problem ist aber: sie werden als angela Merkels Steigbügelhalter gesehen. Wer was verändern will, wählt sicher nicht Grün. Und wer nichts verändern will, eigentlich auch nicht.

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GoaSkin 11.11.2016, 23:11
81. Es gibt keinen Rechtsruck, sondern eine Zersetzung der Mitte

Der einzige Grund, warum die Grünen in den letzten Jahren Stimmen verloren haben, ist die Tatsache, dass es mit dem Fukushima-Effekt vorbei ist. Es gibt keinen Rechtsruck, bei dem Stimmen von den Grünen über SPD und CDU an die AfD durchgereicht werden. Vielmehr verliert das Lager, was sich einmal als politische Mitte verstand seine Stimmen sowohl nach links. Wenn die Entwicklung so weitergeht, haben wir bald ein sechs-Parteien-System, bei dem sämtliche Parteien etwa gleich stark sind und in dem Koalitionen aus drei Parteien eher die Regel als die Ausnahme sein werden; Alleinherrschaften so gut wie unmöglich.

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sirmika 11.11.2016, 23:12
82. Politiker

wie er sind dch die Schuldgen der Entwicklung.

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k.klotz 11.11.2016, 23:13
83. Chancenungleichheiten ...

Zitat von Pfuerzken
....die Grünen wollen keine Politische vielfalt??? Was nicht nach der Nase der etablierten passt wird in links oder rechts....oder einfach populistisch abgestempelt, obwohl gerade die doch nur stimmen bekommen,weil zu viel z.b. hier in Deutschland schief läuft, weil hier die Interessen eine Geld elitären Gesellschaft über den Interessen der großen allgemeinheit steht und wir daher Altersarmut, Kinderarmut und eine Bildung dessen Qualität davon abhängt ob du arm oder reich bist.... Es sind diese Chancenungleichheiten die viele tagtäglich erleben, jedoch von der Mainstream -Medien täglich ein völlig anderes Bild bekommen....wie halt in de USA geschehen. Nein liebe Grünen...Populismus ist heute genau das gleiche, was die Grünen in den 80'gern waren....nähmlich Wählbar!
... gibt es hier (in Deutschland) nicht.
Lesen Sie z.B. die Biografie der Albrecht Brüder (Aldi). Aber Sie werden feststellen - das wurde hart erarbeitet. Da können weder "Berufspolitiker" - egal welcher Couleur - mitreden noch Menschen, die ihr persönliches ökonomisches Schicksal beklagen.
Tipp - machen Sie sich doch selbständig und werden reich! Ist ganz einfach!

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spiegelwatcher 11.11.2016, 23:14
84.

Zitat von KarlT
wohl auch unser Establishment das Fracksausen. Petry for President, ähh Chancelor. Eins hat die Wahl von Trump gebracht. Der 3. Weltkrieg wurde abgesagt, gute Beziehungen mit Russland werden wieder ganz Real (Hier zeigt sich auch das komplette Versagen von Obama), die politische Korrektheit bekam einen schweren Schlag und Merkels Versagen in der Flüchtlingspolitik wurde vor aller Welt offengelegt im Klartext. Ein Grossteil der Medien war genauso schockiert wie die Politker des Establishment, da sie praktisch eine Einheit bildeten. Merkels Politik der letzten Jahre ist mit Trumps Wahl nun ein Scherbenhaufen.
Gute Beziehungen zu Russland werden ganz real, wenn Russland macht, was die Amerikaner wollen. So einfach ist das. Wir werden uns noch wundern, wie schnell Trump und Putin Gegner werden. Lassen Sie sich das gesagt sein. Und die NATO wird es auch in 4 Jahren noch geben und damit ist das Wichtigste im Kasten,

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j.cotton 11.11.2016, 23:14
85. Einfach rührend

Zitat von INGXXL
Bei uns in Deutschland sind die Verhältnisse zum Gück anders. Merkel hat eine stabile Mehrheit. Die Populisten Af D kommen auf höchstens 15 %. Also völlig belanglos
Ihr lautes Pfeifen im dunklen Wald.

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Wolfgang Porcher 11.11.2016, 23:15
86. Özdemir der Kluge

er kennt allerdings Trump nicht mal aus der Nähe und warnt vor Ihm! Also eine Klatschbase, die sich wichtig machen will.? Mit solchen Politikern ist unser Bundestag besetzt? schrecklich

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Havel Pavel 11.11.2016, 23:18
87. Wer hier die Populisten sind ist die grosse Frage!

Zitat von KarlT
überheblich, das war Clinton auch. In einem Bundesland hat die AfD schon mehr als die CDU und über 20%. Mal sehen wie die sogn. Populisten weiter abschneiden. Die CDU wird weiter in den Keller rauschen, sie ist völlig ausgelaugt und zukunfts -und perspektivlos, und das mit einer Kanzlerin die sich selbst demontiert. Ihre Politik ist durch die Wahl Trump's nun ein Schrebenhaufen. Warten wirs ab, 2017 ist Wahl-und Zahltag. Bei uns sind die Verhältnisse nicht viel anders, da täuschen sie sich.
Was soll immer die trollige Aussage "Populisten"? In meinen Augen sind doch in erster Linie die etablierten Parteien die Hauptpopulisten, denn diese versuchen doch das gesamte Volk mit dummen Sprüchen und Phrasen einzulullen, gottseidank mit immer mehr abnehmenden Erfolg. Dass gerade diese Klientel andere Parteien, die Tacheles reden und Fakten präsentieren als Populisten bezeichen, ist schon äusserst bemerkenswert und deutet auf deren Kleingeist und Hilflosigkeit hin. Bleibt zu hoffen, dass das deutsche Volk, dass doch im allgemeinen als recht gut gebildet gilt in weiteren Teilen die Situation erkennt und sich nicht weiter mit Worthülsen und frommen Sprüchen abspeisen lässt. Wohin der Weg führt und welche Massnahmen nun schnellstmöglich angegangen werden müssen sollte doch auch der einfltigste Hinterwäldler so allmählich bemerken.

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jskor 11.11.2016, 23:19
88. Liberal oder nicht

Wie liberal viele Liberale sind, sieht man ja aktuell in den USA, wo gewaltsame Proteste gegen Trump-Anhänger stattfinden und Privateigentum beschädigt wird. Es war eine demokratische Wahl. Mir ist ein Donald Trump trotz allem Poltern immernoch lieber als eine Partei der Bevormundung und der Realitätsverzerrung wie die Grünen.

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unzensierbar 11.11.2016, 23:20
89.

Warnen aber nicht handeln. Das war schon immer die Agenda der liberalen Parteien. Leider wollen die gegen Faschisten nichts unternehmen und so wiederholt sich Geschichte. Unsere etablierten Parteien in Europa werden den Aufstieg der Rechten nicht verhindern. In der Türkei, Ukraine, Polen und Ungarn sind sie schon an der Macht, in GB haben sie zumindest den Brexit erwirkt. Frankreich und Österreich sind die nächst meist gefährdesten. Deutschland wird wohl noch etwas brauchen, aber wir werden da auch noch ankommen, wenn nichts unternommen wird.

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