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Grünen-Politiker: Jürgen Trittin kritisiert SPD-Spitze für falschen Kurs
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Grünen-Politiker Jürgen Trittin sieht die Zukunft der SPD als Volkspartei stark gefährdet: Die Parteiführung beschleunige mit ihrem "Schlingerkurs" den Abstieg der Sozialdemokraten.

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sven2016 06.08.2018, 09:17
1.

Das Problem mit der Anstrengung, die „politische Mitte“ anzusprechen, ist, dass diese sog. Mitte in weiten Teilen aus unpolitischen, egoistischen Mittelschichtbürgern mit primär pekuniären Eigeninteressen besteht.
Parteien, die sich an die heran-asseln, kommen zu Strategien, die Partikularinteressen über solidarische soziale Lösungsversuche stellen.

Die Grünen in BW und zT in SH praktizieren das.
Die Einschätzung der SPD als überholt in der derzeitigen Konstellation trifft Herr Trittin zu recht. Eine SPD mit 4% wäre keine Tragik mehr.

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kayakclc 06.08.2018, 09:21
2. Vorruhestand

Und ich dache Trittin wäre im Vorruhestand. Anscheindend kann er es nicht ertragen nicht mehr in den Medien mit seine Negativkommentaren vorzukommen. Trittin, so erscheint es mir als Aussenstehender, ist getrieben von einem Bündel von destruktiver Energie. Sei größter Triumpf, das Scheitern von Jamaika, liegt schon ein 3/4 Jahr zurück. Ich würde empfehlen, mehr auf Habeck zu hören. Der versteht die Kunst, dass Gemeinsame zu entdecken und damit Politik konstriktiv voranzubringen.

Bitte Jürgen: bleib im Vorruhestand. Die Grünen sind in besseren Händen als bei einen Menschen, der den Bürgern nur immer mehr Geld aus der Tasche ziehen will, weil er angeblich besser weiss, wie die Menschheit zu beglücken ist, als die Bürger selber.

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demokrat2 06.08.2018, 09:25
3. Was will Trittin?

Soll die SPD doch noch in die Opposition gehen? Wäre ja Schwachsinn. Also kommt Trittins Kritik zum denkbar schlechtesten Zeitpunlt, es sei denn, er verspricht sich noch etwas mehr Zuwachs für die eigene Partei. Das widerspricht aber dem, was er eigentlich anstrebt. Statt die SPD stark zu machen, schwächt er sie. Das versteht keiner.

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hannac. 06.08.2018, 09:25
4.

Ja so wird es wohl sein und werden. Erst wenn die Postengenossen ihre Posten abgeben müssen und die SPD aus dem Bundestag fliegt, kann Frau Waagenknecht den kläglichen Rest aufnehmen und betreuen.

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IMOTEP 06.08.2018, 09:31
5. Mühlstein

Trittin und seine Grünen tun sich leicht mit Kritik an den Sozen sie haben nicht den Mühlstein der Agenda am Hals. Der spd bleibt garnichts anderes übrig als zu "schlingern" hofft sie doch gemeinsam mit der cdu alles noch zum besseren zu wenden und somit für breitere Wählerschichten wieder wählbar zu werden, denkbar wäre es aber das klein klein dauert und bis dahin ist die Partei marginalisiert und läuft unter ferner liefen.

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wuxu 06.08.2018, 09:41
6.

Trittin hat sich damit disqualifziert, als er die Kosten der Energiewende mit den Kosten einer Kugel Eis je Familie gleichsetzte. Außerdem war er im kommunistischen Bund. Das zeigt seine wirkliche Einstellung. Durch den Einfluss von Leuten wie Trittin sind die heutigen Grünen sind oft linker als de Linken. Da nutzt auch das grüne Deckmäntelchen nicht.

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AxelSchudak 06.08.2018, 09:44
7. Aha...

Macht Trittin nicht mit dieser Aussage genau das, was der der SPD vorwirft? Kritik nach Links statt nach Rechts?

Kann man als politiische Analyse sehen, aber die Ironie des Vorgangs sollte ihm schon bewusst sein.

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undercover.agent 06.08.2018, 09:47
8. Ach, der grüne Trittin meldet ...

... sich auch mal wieder zu Wort und bigott, wie ehedem. Ihm ist es doch reichlich egal, wenn die Sozis ihren Status als Volkspartei einbüßten, denn seine Grünen, wie in den Umfragen ersichtlich, profitieren am meisten davon

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qoderrat 06.08.2018, 09:48
9. Schlingerkurs

Trittin sollte wirklich lieber im Ruhestand verbleiben, er ist ja offensichtlich nicht gewillt zu erkennen dass es mit den Grünen erst seit dem Abservieren des von ihm vertretenen linken Flügels in den Umfragen wieder aufwärts geht und die erfolgreichsten Grünen die sind, die im eigenen Spektrum am weitesten zur poltitischen Mitte zählen.

Ich sehe den Ursprung der Misere der SPD im Entschluss wieder in eine GroKo zu gehen, mit allen dadurch notwendigen Kompromissen die zumindest einen Teil der Wählerschaft verprellen. Eigentlich muss man dieses Thema nicht mehr diskutieren, die Grünen sollten froh sein, dass sie jetzt einen Teil der links abbröckelnden SPD-Wählerschaft zu ihren Gunsten aufsammeln können.

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