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Grünen-Politiker Ströbele: "Jeder Tag ohne Meiler ist ein guter" / "Der Kampf gegen d

Grünen-Urgestein Hans-Christian Ströbele will auf dem Sonderparteitag der Öko-Partei ein Ja zu Merkels Atomgesetz verhindern. Im Interview verteidigt der 62-Jährige einen raschen Atomausstieg, erklärt, warum man Stromriesen*nicht trauen darf -*und übt Kritik an der Parteispitze.

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marti2010 25.06.2011, 08:17
1. Was ein Glück,

dass die Grünen jemanden wie Christian Ströbele haben. Einer der wenigen Gründe, warum man sich überlegen kann, diese Partei überhaupt noch zu wählen.

Seltsamerweise wird in kaum einem Artikel deutlich, warum die Ablehnung so ein Desaster sein soll? Dagegen-Partei? Was für ein Quatsch! Man kann den Wählen vielleicht doch zutrauen, warum die Grünen nicht so einfach, Ms. Merkels Pläne einfach nur abnicken. Wo ist das Problem?

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forkeltiface 25.06.2011, 08:28
2. ströbele

der einzig wahre grüne!

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citizengun 25.06.2011, 08:28
3. -

Zitat von
Abgesehen von der Gefährlichkeit einer längeren Laufzeit traue ich auch den Stromkonzernen nicht über den Weg. Die freuen sich über jedes zusätzliche Jahr und werden sich alles einfallen lassen, um noch ein paar Milliarden abzugreifen.
Man sollte immer ein gesundes Misstrauen gegenüber Menschen/Instituionen haben, von denen man sich abhängig macht. Das gilt für Stromkonzerne genauso, wie für Heilsbringer.

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politikschaukel 25.06.2011, 08:32
4. Und jeder Tag

ohne Ströbele ebenfalls.

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almabu! 25.06.2011, 08:33
5. Ich würde es Ströbele ja gönnen, zehn Jahre jünger zu sein,

aber der Gute ist 72 und nicht 62 Jahre alt! Für den Artikel keine Empfehlung, wenn nicht einmal die einfachsten, optisch und per wikipedia überprüfbaren Fakten stimmen!

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HenriCross 25.06.2011, 08:53
6. Ströbele...

Zitat von sysop
Grünen-Urgestein Hans-Christian Ströbele will auf dem Sonderparteitag der Öko-Partei ein Ja zu Merkels Atomgesetz verhindern. Im Interview verteidigt der 62-Jährige einen raschen Atomausstieg, erklärt, warum man Stromriesen*nicht trauen darf -*und übt Kritik an der Parteispitze.
... sieht seine Zeit ablaufen ...und das ist auch gut so! Dieser alternde Multikulti-Freak lebt noch in den 80er Jahren des letzten Jahrhundert. Seine Vorstellungen über Integration sind legendär! Solche Typen "müssen" immer gegen etwas sein!

So wie Ströbele aussieht, braucht er auch keine Energie. Also ist es für ihn auch egal, was ein frühzeitiger Ausstieg kostet!

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ubbo2 25.06.2011, 09:10
7. sehr gut

Da muss erst ein Ströbele kommen und zeigen, was klare Kante ist: Grün ist wegen derjenigen stark, die sich - wie er - schon immer auf der Straße eingesetzt haben, und die haben, trotz Geschrei wie "Neinsager" etc. auch ein Recht, ihre Position zu halten, der Atomindustrie ist nicht zu trauen!

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autocrator 25.06.2011, 09:17
8. Verfahrensfragen

Ströbele argumentiert sehr klug mit Verfahrensfragen, die in einer konsensorientierten Demokratie bestimmt wichtig sind. Für ihn als Berufspolitiker ist das auch sein täglich Brot.

Den Wahlbürger interessiert naturgemäß mehr, was schlussendlich rauskommt, was ihn ganz konkret und persönlich betrifft, und gleicht das ab mit dem, was er sich selber wünscht.

Die überwältigende Mehrheit der Deutschen will die Atomkraftwerke abgeschaltet sehen. Vox populi vox dei. Aufgrund verfahrenstaktischer Fragen und partizipatorisch-demokratischen Grundüberlegungen heraus (wie gesagt: alles extrem wichtig in seinen Auswirkungen auf das politische Alltagsgeschäft) ein dem Volkes Wille entgegengesetztes Abstimmungsverhalten zu zeigen wird (leider) auf Unverständnis stoßen.

Jetzt zähneknirschend dafür sein, sichdamit die Wählergunst erhalten, und später nachbessern, wenn abzusehenderweise die Grünen wieder am Drücker sind, dürfte die (auch machtpolitisch) "verkaufspolitisch" sinnvollere Variante sein.
Manchmal trägt Herr Ströbele sein demokratisches Herz zu offen auf der Zunge zur Schau.

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carranza 25.06.2011, 09:17
9. Jeder Tag früher ist ein besserer Tag

Zitat von sysop
Grünen-Urgestein Hans-Christian Ströbele will auf dem Sonderparteitag der Öko-Partei ein Ja zu Merkels Atomgesetz verhindern. Im Interview verteidigt der 62-Jährige einen raschen Atomausstieg, erklärt, warum man Stromriesen*nicht trauen darf -*und übt Kritik an der Parteispitze.
Denn nur ein stillgelegtes AKW ist ein gutes AKW und nur ein nie in Betrieb genommenes AKW ist ein sicheres AKW.

Bis 2022 kann noch viel passieren: Genau so wie die Regierung Merkel noch kurz vor der Katastrophe in Fukushima die Laufzeiten erheblich verlängert hatte, besteht die Gefahr, dass eine wie auch immer geartete Regierung versucht sein könnte, den Atomausstieg 2022 zu verhindern. Denn in 11 Jahren gerät mehr in Vergessenheit, als in 7 Jahren. Bereits durch EHEC in Deutschland war Fukushima wieder recht weit weg.
2022 als allerletzter Termin sollte als unumstößlich festgelegt werden.
Aber alles was länger dauert, als 2017 sollte mit einer Konventionalstrafe belegt werden, die die Erträge der Konzerne blass aussehen lässt.

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