Forum: Politik
Grünenfraktionschef Hofreiter: Der Schattenmann
Ralf Hirschberger/DPA

Rekordergebnisse, Umfragehoch, Kanzlerkandidatendebatte: Die neuen Grünen um Parteichef Habeck haben einen Lauf. Und die alten Grünen? Unterwegs mit Fraktionschef Anton Hofreiter.

Seite 1 von 10
Retired 10.06.2019, 13:04
1. Parteivorsitzende sind das Gesicht ihrer Partei

..sie repräsentieren die Ziele und die personelle Führung. Dafür benötigen die Personen ein gewisses Mass an Charisma und Eloquenz.
Mit Toni H. und mit Claudia R. wären die Grünen doch nicht da wo sie heute stehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chrismuc2011 10.06.2019, 13:05
2.

Wenn er nur nicht so schrecklich negativ wäre und so oberlehrerhaft rüberkäme. Mit seiner Einstellung kann ich leben. Aber anstatt immer zu kritisieren und sich negativ zu äußern, sollte er mal in einen Rhetorikkurs gehen und sich mal positiv äußern. Oder die Inhalte der Grünen nach Außen tragen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stg01 10.06.2019, 13:11
3. Anton Hofreiter

Anton Hofreiter, vormals oft belächelt, gehört nun zur neuen stärksten Partei in der Bundesrepublik. Die Zeit der großen Volksparteien Union und SPD geht zu Ende und die rechtskonservativen Stillstandsregierungen Merkel werden durch eine neue, linke Mehrheit ersetzt. Die rot-rot-grüne Koalitionsoption im Bund steht schon bald in den Startlöchern und wartet auf den Bruch der GroKo.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chunga50 10.06.2019, 13:20
4. Hofreiter

Die Vorstellung einer maßgeblichen Regierungsverantwortung von Bündnis90/Die Grünen im Bund mit Personen wie Herr Hofreiter und Herr Habeckist für mich ein "Schreckensszenario". Die Grünen mit ihrer ausgeprägt hypermoralischen und polarisierenden Bevormundungs- und Überlegenheitshaltung würden den Großteil der Bevölkerung, und zwar gerade jenen, der "wirklich und hart arbeiten muss", unangemessen massiv finanziell, sozial und gesellschaftlich belasten.
Die Grünen verkaufen ihre Politik zurzeit als eine "Art lif style aus einer Wohlstandsoase heraus", der jedoch keinerlei gesellschaftliche Befriedungskompetenz innewohnt, um die bereits entstandenen, tiefen gesellschaftlichen Gräben in Deutschland zu überbrücken. Das Gegenteil wird der Fall sein! Die weiterhin stark ideologisierten Politikvorstellungen der Grünen würden zudem die Sicherheit und Ordnung in Deutschland nachhaltig auf lange Sicht zulasten des Großteils der Bevölkerung beeinträchtigen. Aber warten wir ab: Wer hoch fliegt, kann auch tief fallen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
yepit 10.06.2019, 13:21
5.

ich sehe den Grund für den Erfolg der Grünen eher in der Tatsache, dass sich die "Altgedienten" Hofreiter, Göring-Eckardt und Co. medial in letzter Zeit im Hintergrund halten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sikasuu 10.06.2019, 13:21
6. In der Europawahlnacht räumte er ein, dass die Grünen auch von der ...

... Schwäche der anderen profitierten. "Es wäre albern, das zu bestreiten."
#
Ja! Rational Denken hat noch nie geschadet.
.
Aber, was ich nicht verstehe? Warum eine fast "Homestory" über Hofreiter.
Ich hoffe mal, das "die Grünen" realistisch genug sind, ihre Umfrageergebnisse genau so zu interpretieren wie der Fraktionsvorsitzende. Alles andere wäre mMn. fahrlässig.
.
Die "Volksparteien der Mitte" haben beide abgewirtschaftet. Die SPD zerlegt sich an Personalfragen, die CDSU wird das spätestens bei der Frage "Wer folgt Merkel?" genau so tun.
.
Die einzigen die noch ein "ernst zu nehmendes Programm & Personal" haben, sind nun mal die Grünen. Unabhängig ob man&ich sie mag oder nicht.
.
Wenn die als stärkste Partei mal wirklich aus einer BuTa-Wahl raus kommen, wird aber haarig.
.
Na ja, erst mal die Landtagswahlen in Ost-Elbien abwarten. Dann wird man/Frau wohl weiter sehen.
.
Zu befürchten, nicht nur im Punkt Mehrheit, auch bei internen Parteiengezänk nach der Wahl, gib es da mMn. einiges!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
index77 10.06.2019, 13:22
7. Ein echter Typ

Hofreiter ist politisch nicht ganz mein Fall aber Respekt habe ich vor dem immer gehabt. Anstatt abgebrochenes Studium, wie das in den Parteispitzen teilweise anscheinend kein Hindernis mehr zu sein scheint, hat er auf dem Weg zu seiner selbst verfassten Doktorarbeit noch was erlebt und geleistet. Der kann Natur auch erklären und nicht nur schön und wichtig finden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rosinenzuechterin 10.06.2019, 13:23
8. Bisher alles richtig gemacht

Es genügt nicht, grüne Gedanken im Kopf zu haben, man muss sie auch zielgruppenkompatibel aussprechen können. Hier sähe ich bei Herrn Hofreiter noch Nachholbedarf, würde er Parteichef werden wollen, aber nicht auf der Position, die er gerade innehat. Insofern mein Tipp: Nicht verbiegen, Anton, und aktuelle Arbeitsteilung (Hofreiter / Baerbock / Habeck) beibehalten! Der Erfolg gibt Euch Recht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kochra8 10.06.2019, 13:23
9. Die Mär von der Langsamkeit

Die Industrie, der Kapitalismus, das Business, der Lobbyismus: alles Drachen, die sich nur um ihrer selbst Willen von anderen das Futter besorgen.
Darüberhinaus existieren Mittellose, Flüchtlinge und Geknechtete, zu Bemitleidende und notdürftig berentete Outgesourcte. Die Erde als Grundlage wird sich einmal schüttel und alles wieder ins Lot bringen. Auf ein Mass, womit sie wieder genesen kann. Hofreiter darf Punkt Drei ruhig vor die beiden anderen Punkte setzen. Die Mär von der Langsamkeit gibt es nicht! Schneller als beliebt werden die gesellschaftlichen Strukturen mäandern, zu einem Muster, das jetzt noch kaum schon als wahrnehmbar existiert; doch schneller als jeder Umweltexzess bislang vonstatten ging.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 10