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Grüner Cohn-Bendit: "Wir sollten auf Schwarz-Grün vorbereitet sein"
dapd

Kommt 2013 Schwarz-Grün? Daniel Cohn-Bendit kann sich ein solches Bündnis vorstellen. Im Interview mahnt der Europapolitiker seine Partei, sich auf diese Option vorzubereiten - und fordert von den Grünen, im Falle einer rot-grünen Niederlage mit einem Verhandlungsangebot an die Union heranzutreten.

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idealist100 14.11.2012, 13:37
30. Sitzt der

Zitat von sysop
Kommt 2013 Schwarz-Grün? Daniel Cohn-Bendit kann sich ein solches Bündnis vorstellen. Im Interview mahnt der Europapolitiker seine Partei, sich auf diese Option vorzubereiten - und fordert von den Grünen, im Falle einer rot-grünen Niederlage mit einem Verhandlungsangebot an die Union heranzutreten.
Sitzt der nicht auch im wunderbar alimentierten EU Parlament mit den ganzen verblö...en Vorschlägen und Gesetzen. Der Liebe war mir schon vor 25 Jahren suspekt und wg. dem und Fischer hab ich nach einer Wahl die Kreuzchen auch nie mehr bei denen gemacht.

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Christian Wernecke 14.11.2012, 13:38
31. Koalition mit einer links-gewendeten CDU möglich

Zitat von sysop
Kommt 2013 Schwarz-Grün? Daniel Cohn-Bendit kann sich ein solches Bündnis vorstellen. Im Interview mahnt der Europapolitiker seine Partei, sich auf diese Option vorzubereiten - und fordert von den Grünen, im Falle einer rot-grünen Niederlage mit einem Verhandlungsangebot an die Union heranzutreten.
Ich denke auch, dass die CDU mittlerweile so weit nach links gerutscht ist, dass eine Koalition möglich wird. Dazu müssen die Grünen sich gar nicht groß verstellen und sie müssen auch gar nicht die Bürgerlichen spielen, sie brauchen nur weiterhin ihre Standpunkte zu vertreten. In wichtigen Fragen, wie die Gründung eines Europäischen Großreiches, sind sich ja auch alle einig.
Ob die Grünen sich unter einer Kanzlerin Merkel einen Gefallen tun, wage ich allerdings zu bezweifeln. Die hat bislang noch jeden politischen Partner unter den Tisch gesoffen.

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Vermalia 14.11.2012, 13:39
32. Unwählbar

Zitat von sysop
Kommt 2013 Schwarz-Grün? Daniel Cohn-Bendit kann sich ein solches Bündnis vorstellen. Im Interview mahnt der Europapolitiker seine Partei, sich auf diese Option vorzubereiten - und fordert von den Grünen, im Falle einer rot-grünen Niederlage mit einem Verhandlungsangebot an die Union heranzutreten.
Wer in solch absurder Weise den ursprünglich vertretenen Idealen widerspricht, verdient die programmierte Wahlpleite.

Fahne-in-den-Wind-Kandidaten wie Cohn-Bendit und Özdemir machen diese Partei unwählbar.

Einzige übrige Alternative: Die Linke!

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voltaire001 14.11.2012, 13:40
33. Toll Danny

Zitat von sysop
Kommt 2013 Schwarz-Grün? Daniel Cohn-Bendit kann sich ein solches Bündnis vorstellen. Im Interview mahnt der Europapolitiker seine Partei, sich auf diese Option vorzubereiten - und fordert von den Grünen, im Falle einer rot-grünen Niederlage mit einem Verhandlungsangebot an die Union heranzutreten.
Der Autor von "Der große Basar" hat mal wieder eine Sternstunde.

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peter_1974 14.11.2012, 13:40
34.

Zitat von meinmein
Sollen potentielle Grünen-Wähler schon im Vorfeld abgeschreckt werden, oder was bezwecken solche Meldungen? Ich kann den Grünen nur raten, sofort energisch zu dementieren, wenn sie über 5% kommen wollen.
Glauben Sie wirklich, die "klassischen" Grünenwähler sind der entscheidende Punkt?
Denn einerseits ist der "klassische Grüne" inzwischen über 50, etablierter Beamter mit Pensionsanspruch und einem Hang, an die Allmacht des Staates zu glauben. Im Endeffekt also konservativere Positionen, als sie die CDU vertritt.
Andererseits können es auch nicht nur die "klassischen Grünen" gewesen sein, die für die letzten Erfolge verantwortlich waren. Dafür gibt es davon einfach auch nicht genug.

Nimmt man BW - vorher pechschwarz, jetzt grün - als Anschauungsobjekt, kann man nur folgern, dass es viele Menschen geben muss, die da keinen so großen Widerspruch sehen.
Und da Wahlen nicht von ein paar 120-%igen entschieden werden, sondern von vielen, gerne auch mal Wechsel-Wählern, ist die Aussage von Cohn-Bendit durchaus realistisch und alles andere als doof.

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voltaire001 14.11.2012, 13:43
35. Die Vision von „Dany le Rouge“

Zitat von sysop
Kommt 2013 Schwarz-Grün? Daniel Cohn-Bendit kann sich ein solches Bündnis vorstellen. Im Interview mahnt der Europapolitiker seine Partei, sich auf diese Option vorzubereiten - und fordert von den Grünen, im Falle einer rot-grünen Niederlage mit einem Verhandlungsangebot an die Union heranzutreten.
Das dürfte vielen Stammwählern der CDU nicht behagen,als Steigbügelhalter für den politischen Gegner zu fungieren. Nachdem die CDU jedoch immer "beliebiger" aber nicht unbedingt beliebter wird, werden wir sehen, wie sich das auswirkt.

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HansCh 14.11.2012, 13:43
36. die 68-er müssen

M.E. steht Schwarz-Grün, für letztere mit Cohn-Bendit udn die Grünen als Erben der Alt-68-er, noch die Aufarbeitung einer gewissen Periode an ... : http://www.wallstreet-online.de/diskussion/800433-1-10/der-grosse-basar-buch-von-daniel-cohn-bendit

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MannAusBerlin 14.11.2012, 13:43
37. In der Realität angekommen?

Zitat von ford_fairlane
Das zeigt ganz deutlich, dass die Grünen sich von ihrem Ursprung komplett verabschiedet haben. Wie auch bei uns in Hamburg, werden mal gerne zentrale Ziele aufgegeben solange man mitregieren darf. Die Grünen sind eigentlich nur eine betroffene FDP, deren Mitglieder im Bioladen einkaufen. Das war es dann aber auch schon.
Tja, es bestehen halt doch Unterschiede zwischen linken Phantastereien und der Realtiät. Anscheinend haben die Grünen, auch dank der Regierungsverantwortung in BW einiges dazugelernt, z.B. das nicht alles was man sich in seinem linken Köpfchen zusammenphantasiert auch real umgesetzt werden kann.

Was mich wundert, dass ausgerechnet Cohn-Bendit Schwarz-Grün befürwortet. Soviel Realismus hätte ich ihm gar nicht zugetraut.

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voltaire001 14.11.2012, 13:44
38. Einzige übrige Alternative: Die Linke?

Zitat von Vermalia
Wer in solch absurder Weise den ursprünglich vertretenen Idealen widerspricht, verdient die programmierte Wahlpleite. Fahne-in-den-Wind-Kandidaten wie Cohn-Bendit und Özdemir machen diese Partei unwählbar. Einzige übrige Alternative: Die Linke!
Die umbenannte SED zu wählen, heißt, aus den Opfern sozialistischer Diktaturen nichts gelernt zu haben.

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dioogenes 14.11.2012, 13:44
39. Was Grüne und CDU trennt

Das Einzige, was Grüne und CDU wirklich noch trennt, ist die unterschiedliche Einstellung zur Homosexualität. Für viele CDU-Wähler gehen die Grünen nur deshalb nicht, weil sie Homoehen erlauben wollen, umgekehrt geht für viele Grünen die CDU nur deshalb nicht, weil diese die Homoehe ablehnt. Hier geht es um die christlichen Werte (oder was man dafür hält). Sollte sich die CDU in eine ÖDU verwandeln, würde die Partei ca. 60 Prozent aller Stimmen bekommen. Die Frage ist, ob man das will. PS: Dass die Alt-68er, nunmehr selbst zu Wohlstand gekommen, mit linken Positionen wider Globalisierung, Marktradikalismus usw. nichts mehr anfangen können, überrascht nun nicht mehr wirklich ...

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