Forum: Politik
Grüner Erfolg bei der Bayernwahl: Es geht nicht um die Migration, Ihr Trottel
REUTERS

Migration ist ein wichtiges Thema. Aber bei weitem nicht das wichtigste. Es gibt nur eine Partei, die das verstanden hat: die Grünen. Während alle anderen sich in Migrations-Massenpanik befinden, bleiben sich die Grünen einfach treu.

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tucson58 15.10.2018, 17:23
300. Zu einfach Herr Augstein

Ihr Darstellung der Dinge ist zu einfach und die Sache mit der Migration fehlerhaft dargestellt.

Natürlich ist dieses Thema bei vielen Wählern das bestimmende Thema, Damit das auch so bleibt dafür sorgen allein schon die Medien , die nimmer müde werden dieses Thema ständig am kochen zu halten . und darüber tagtäglich die AfD in das Spiel bringen
was spielt den in den ganzen Schlagzeilen der letzten Monaten eine grössere Rolle als die Flüchtlinsgdebatte und Migration ?


Sie sollten auch bei der Wahrheit bleiben Herr Augstein

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karl-felix 15.10.2018, 17:23
301. Nach

Zitat von Crom
Die Grünen profitieren vornehmlich von der Schwäche der SPD, das war's auch schon. Es gibt weiterhin keine linke Mehrheit, erst recht nicht in Bayern. Als Alternative kann man nur noch mit der Union koalieren, was, wenn es zu dieser Koalition kommen würde, am Ende zu einer Situation wie bei der SPD führen würde.
allem was wir wissen ist das zu simpel . Die Grünen bekamen nur 210.000 Stimmen früherer SPD Wähler, aber 300.000 Wähler aus CSU/Nichtwähler.
Überraschend gingen 30.000 Stimmen von den Grünen an die AfD

Ihr simples Rechts- Links -Denken funktioniert also offensichtlich nicht mehr und hat in Bayern noch nie funktioniert . Weite Teile der CSU waren wesentlich linker und sozialer als grosse Teile der Schröder - SPD .

Aber Sie haben einen entscheidenden Punkt erkannt : Mit dem Ausstieg aus der Atomenergie sind für die Grünen sowohl SPD als auch CDU koalitionsfähig . Das hat nichts mit rechts oder links zu tun sondern mit Atomstrom .

Die entscheidenden Wählergruppen waren für die Grünen die jungen , weiblichen und hochgebildeten Wähler. Da konnten die Punkten, Da hilft Ihr Weltbild aus dem 19. Jahrhundert nicht wirklich weiter.

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ayee 15.10.2018, 17:24
302. Migration nur Teilproblem des eigentlichen Problems

Migration ist schon ein Problem, allerdings vorwiegend deshalb, weil es in Deutschland ein größeres, übergeordnetes Problem gibt, dass der Integration. Das schließt Migranten ein, aber auch bildungsferne Deutsche. Zu sehen an der mangelhaften sozialen Durchlässigkeit in Deutschland. Sprich, eines der großen Probleme in Deutschland ist, dass man nicht dafür sorgt, dass Menschen Chancen haben. Deshalb richtig, wer immer nur über Migrationsprobleme schreit, denkt etwas zu kurz. Das eigentliche Problem betrifft Migranten und Deutsche.

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PeterMüller 15.10.2018, 17:24
303. Falsche Analyse, Herr Augstein!

Die CDU/CSU wurde nicht abgestraft, weil sie anders als die von jeglichen Inhalten befreiten Grünen das Migrationsthema genutzt hat, sondern weil es so unehrlich war! 2015 hat die Kanzlerin rechtswidrig gehandelt und Millionen unbekannter Menschen ins Land geholt. Dieses demokratisch widerliche Verhalten wurde von den AfD-Honks aufgegriffen. Was CDU/CSU nicht verstanden haben: Sie haben dann bei der Bildung der Regierung ein jämmerliches Bild abgegeben. Und jeder Wähler und Wählerin wusste, dass die Angriffe aus Bayern wegen der Migration nicht der Sache galten, sondern den (nicht handelnden) Personen, hier ging es nur um persönliche Befindlichkeiten. Die alte Tante SPD dagegen hat die Arbeiter wieder für sich entdeckt und auch, dass man doch alle Menschen, die irgendwie den Wunsch danach haben, hier versorgen und integrieren muss. Das entriss der ohnehin kleinen SPD die Wähler, die - auch - fleißig zur AfD abwanderten in Bayern.
Bei den Grünen ist es doch so, dass die Willkommensklatscher ohnehin die Grünen wählen wegen dieser Art Politik und sonst haben sie sich, wie schon gesagt, von ihren eigenen Themen entfernt und nur noch nicht schmerzende Phrasen gedroschen (unser Bayern muss schön bleiben).
Fazit: Die GroKo hat für den Auslöser 2015 und ihre nur um sich selbst drehenden Politiker, die nicht in der Sache arbeiten, einen Denkzettel bekommen: durch die Wahl von AfD und Grüne.

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Freidenker10 15.10.2018, 17:26
304.

Nein die Migration hinterlässt weiterhin gewaltige Probleme auf allen ebenen. Die Grünen sind eben eine Partei der "offenen Grenzen" und repräsentieren einen Bevölkerungsanteil von geschätzt 30% die es ähnlich sehen, aber den Erfolg der Grünen auf eine generelle Willkommenskultur umzumünzen wäre ein schwerer Fehler der konservativen Parteien und auch der Medien!

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TedRuler 15.10.2018, 17:26
305. So isses

Wer jung, gebildet und erfolgreich ist und in der Stadt wohnt wählt heutzutage grün! Diese 15-20 Prozent gestalten unsere Zukunft. Der Rest stirbt in den nächsten 20 Jahren entweder aus oder wird arbeitslos.

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dieter-ploetze 15.10.2018, 17:28
306. die gruenen sind der antipode der AfD

so weit so gut. wenn das nun augstein richtig einordnet wderspricht er sich gleichzeitig mit seiner ansicht,
die fluechtlingspolitik merkels falle unter ferner liefen. mieten ,steuern ,kriminalitaet und umwelt wuerden davor rangieren. diese genannten probleme werden aber durch die fluechtlingskrise erst richtig verstaerkt, haben also auch damit zu tun. richtig ist auch, dass sich hier die spaltung der gesellschaft zeigt. auf der einen seite die gruenen, das sammlungsbecken der kritiklosen gutmenschen, auf der anderen die mahner, warner, die ganz realistisch die umwaelzungen der gesellschaft durch die ungeregelte migrantenfrage benennen. mit den gruenen wahlprozenten und ein paar prozenten der SPD waehler erschoepft sich allerdings das potential der gutmenschen, auf der andeten seite sind doch die kritiker der merkelschen politik in der mehrzahl.
und richtig, augstein meint gruen waehlen muss man sich erst mal leisten koennen. die betuchten gruenwaehler kommen doch gar nicht mit den niederungen der fluechtlingspolitik in beruehrung.
es lebt sich ja gut in den reicheren vierteln, da merkt man lediglich theoretisch was sich auf der strasse abspielt.

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PeterMüller 15.10.2018, 17:28
307. @2 isi-dor

Sie haben in einem Punkt Recht, das Führungsduo der Grünen war das angenehmste. Sie haben nicht weh getan, sie haben Inhalte gemieden, wo es ging und nur für die Klientel der Migrationsbefürworter in diesem emotional wichtigen Thema klare Kante gezeigt. Ansonsten hat sie einfach zauberhaft gute Laune verbreitet.
Das Problem daran: Das, was für die Zukunft unseres Landes getan werden muss, kann man nicht weglächeln. Es muss angegangen werden. Wer das aber klar benennt, wird nicht unbedingt gewählt, das hat Lafo mit seiner Kritik an der Einheit 1990 auch krass hart gelernt bei der Wahl...

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roman199 15.10.2018, 17:28
308.

Die Grünen haben im wesentlichen den kosmopolitischen Städter diese fast 18% zu verdanken. Das bringt sie nicht näher an die Regierung und das ist gut so. CSU soll sich mehr um die Grossstädte kümmern, Seehofer endlich in die Rente schicken und dem Söder immer wieder Paroli bieten, wenn sein Aktivismus wie bei dem Kreuz Happenings überschäumt. Die Bayern wissen schon zu schätzen was sie an der CSU haben und einiges von diesem bayerischen Pragmatismus wäre der Bundesrepublik auch zuträglich.

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woodyallen 15.10.2018, 17:29
309. Ziemliches Grünen

Bashing hier im Forum. Da wird ausgeteilt gegen die Porsche fahrenden Hausfrauen, die dann zur eigenen Beruhigung die Grünen gewählt haben. So stellt sich der miefige Kleingeist halt mal die grüne Klientel vor. Noch schlimmer, ich hab übrigens FDP gewählt, und habe dafür meine Gründe, so wie andere Leute ihre Gründe für CSU, FW, Grüne, Linke, oder sogar SPD haben. Also einfach mal ein bisschen locker bleiben, und die Entscheidung eines Anderen einfach mal als solche akzeptieren. By the Way, in BW regieren seit 2 Perioden die Grünen, und es funktioniert, selbst in einem Industriestandort BW! Immer diese wunderschönen Horrorszenarien! Bei allen Parteien gibt es ein breiteres Spektrum, so decken die Grünen in BW mit Kretschmann und Palmer die konservative Klientel sehr gut ab. Wenn Palmer bei der nächsten Landtagswahl als MP-Kandidat ins Rennen geht, werden die Grünen zum dritten Mal in der Regierung sein. So, und jetzt Feuer frei auf den FDP-Wähler...

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