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Grüner Tarek Al-Wazir in Hessen: Im Dauerlauf
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Tarek Al-Wazir ist Spitzenkandidat der Grünen in Hessen - und könnte sogar eine Chance haben, Ministerpräsident zu werden. Doch zu viel Euphorie will er nicht aufkommen lassen. Denn das stärkt den Gegner.

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alternativlos 27.10.2018, 18:43
1. Er wäre ein herausragender Ministerpräsident

Wer im Blinden Fleck der Volksparteien mit der AfD Schlitten fährt, ohne dabei die Schlapphüte vor den Kopf zu stoßen, kommt garnicht drumherum sich für Höheres berufen zu fühlen.

Weiterhin Alles Gute.

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hugahuga 27.10.2018, 18:47
2.

Ich wohne nicht in Hessen. Von der Ferne aus, sieht es für mich so aus, dass - so sich die Hessen für einen grünen Ministerpräsidenten entscheiden - sie Gefahr laufen, dass das Land Potential verliert. Nicht, dass ich Herrn Bouffier das Wort reden will - er ist ein Stiefelknecht Merkels - aber das Beispiel Baden Würtettemberg ist abschreckend. Früher in fast allen Belangen neben Bayern an der Spitze - heute nach Übernahme durch die Grünen ins Mittelmaß abgedriftet. Ich erinnere mich, dass in den 70er jahren Frankrurter ihre Kinder nach Asschaffenburg, welches zu Bayern gehört, in die Schule gegeben haben. Sie hatten sich dabei was gedacht. Das könnte so oder ähnlich wieder akut werden.

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suplesse 27.10.2018, 19:02
3. Hoffentlich nicht!

Die Grünen sind eine Verbotspartei mit irrationalen Vorstellungen. Wie soll unser Land weiter existieren, ohne den Cut zwischen den verschiedenen gesellschatlichen Schichten nicht total zu provozieren? Sie sind für Europa total, d.h. Tranferunion und Aufnahme aller Flüchtlinge die kommen wollen. Wer soll das bezahlen? Wie soll die Gesellschaft das finanziell wuppen? Gut, das ist jetzt Landespolitik, die zur Entscheidungs steht. Aber die Strahlwirkung Richtung Berlin ist gewaltig. Grünen Wähler waren bisher vorwiegend Lehrer, Beamte, Angestellte. Leute die ihr Geld sowieso jeden Monat haben. Fragt mal Selbständige, Arbeiter, kleine Angestellte, Zeitarbeiter, Arbeitslose wie die E-AUtos, Bio Kost und gelebte Klimapolitik bezahlen können? Das was da von den Grünen verlangt wird, das wird richtig teuer und kommt nur denen recht, die sich um das monatliche Einkommen nicht sorgen müssen.

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kratzdistel 27.10.2018, 19:03
4. hatviel bodenhaftung

ein mitarbeiter seiner Behörde hatte erzählt, dass es der erste Chef war, der all seine zukünftigen Mitarbeiter persönlich begrüßt hatte
bisher hat er auch sehr gutes geleistet im vergleich zu seinen Vorgängern von CDU und der FDP
er hat nunmal ein undankbares erbe nach Roland Kochs Amtszeit angetreten, das ist der nicht umkehrbare planfeststellungsbeschluss für den Airport Ffm., der durch das BVwG bestätigt worden ist. die Anwohner bzw. gemeinden müssen das an belastungen und Immissionen ertragen, wie es im beschluss geregelt ist. dennoch haben es der Umweltminister und seine mitarbeiter verstanden, erholungsphasen durch eine innovative intermittierende flugroutenplanung zu gewährleisten, so dass die lärmgeplagten nicht jeden tag dem Fluglärm ausgesetzt sind
denn einmal geweckt gegen 06.00 h, kommt kein Tiefschlaf mehr. auf einer flugroute werden die flüge ausgesetzt und verlagert auf eine andere weit entfernte, dann nimmt dort der lärm zwar zu, der wäre ja sowieso über den tag verteilt und auf der anderen route wird man morgens nicht geweckt und kann ruhig weiterschlafen. er sülzt nicht, sondern was er will, hat Hand und fuß. das ist sein Markenzeichen. insgesamt sind die Grünen auch gut in den kommunen vertreten. in darmstadt stellen sie sogar den oberbürgermeister. das sind keine mehr, die im Wolkenhimmel schweben. diese Zeiten sind Vergangenheit. auch in der landwirtschaftspolitik zu mehr regionalität und weniger Pestizide auch mehr tierwohl haben sie gute Ideen.

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dirkcoe 27.10.2018, 19:06
5. Ich denke

es würde Hessen gut tun, wenn die Grünen den Ministerpräsidenten stellen. Herr Bouffier malt den Untergang an die Wand. was einfach nur noch albern wirkt. Die CDU muss sich ebenso wie die SPD von Grund auf neu aufstellen - da ist es doch nur hinderlich, den Ministerpräsidenten zu stellen.

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Iggy Rock 27.10.2018, 19:23
6. Nett wäre es

Im Gegensatz zur Perspektive, dass Bouffier fünf weitere Jahre im Amt klebt oder TSG im dritten Anlauf ein recht machtloser Ministerpräsident wird. Außerdem wäre es der passende Denkzettel in Richtung Berlin, dass sich dort nun etwas ändern muss, auch wenn man in der Bundesregierung heute so dekadent tut, als sei die Wahl für den Bund völlig irrelevant.

Dabei gebe ich offen zu, die grüne Politik in Hessen von Herrn Al-Wazir finde ich nicht grün genug, da ist in der Koalition mit der Union schon ein konservativer Weichspüler durchgegangen. Trotzdem wäre es ein Neuanfang und eine gute Alternative zum "weiter so", während man der AfD die rote Karte gibt, die diese Partei verdient.

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Trollflüsterer 27.10.2018, 19:25
7.

Zitat von hugahuga
Ich wohne nicht in Hessen. Von der Ferne aus, sieht es für mich so aus, dass - so sich die Hessen für einen grünen Ministerpräsidenten entscheiden - sie Gefahr laufen, dass das Land Potential verliert. Nicht, dass ich Herrn Bouffier das Wort reden will - er ist ein Stiefelknecht Merkels - aber das Beispiel Baden Würtettemberg ist abschreckend. Früher in fast allen Belangen neben Bayern an der Spitze - heute nach Übernahme durch die Grünen ins Mittelmaß abgedriftet. Ich erinnere mich, dass in den 70er jahren Frankrurter ihre Kinder nach Asschaffenburg, welches zu Bayern gehört, in die Schule gegeben haben. Sie hatten sich dabei was gedacht. Das könnte so oder ähnlich wieder akut werden.
Komisch nur, dass die Wirtschaft in BW das ganz anders sieht.
Zitat:
BW geht es nach fünf Jahren Grün-Rot gut – richtig gut sogar. Das zeigen auch die Zahlen: Seit Kretschmann und sein Minister-Team regieren, sind sowohl das Bruttoinlandsprodukt als auch die Beschäftigung kontinuierlich angestiegen. Und das deutlich über dem Bundesschnitt.

https://www.welt.de/wirtschaft/artic...nen-liebt.html

Und das schreibt der Springer Verlag, nicht gerade Fan der Grünen bekannt. Studiengebühren abgeschafft, Neue Schulen gebaut, Polizeireform usw. Nur ihre Geschichten bleiben die bekannten.

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Freedom of Seech 27.10.2018, 19:44
8.

Zitat von suplesse
Die Grünen sind eine Verbotspartei mit irrationalen Vorstellungen. Wie soll unser Land weiter existieren, ohne den Cut zwischen den verschiedenen gesellschatlichen Schichten nicht total zu provozieren? Sie sind für Europa total, d.h. Tranferunion und Aufnahme aller Flüchtlinge die kommen wollen. Wer soll das bezahlen? Wie soll die Gesellschaft das finanziell wuppen? Gut, das ist jetzt Landespolitik, die zur Entscheidungs steht. Aber die Strahlwirkung Richtung Berlin ist gewaltig. Grünen Wähler waren bisher vorwiegend Lehrer, Beamte, Angestellte. Leute die ihr Geld sowieso jeden Monat haben. Fragt mal Selbständige, Arbeiter, kleine Angestellte, Zeitarbeiter, Arbeitslose wie die E-AUtos, Bio Kost und gelebte Klimapolitik bezahlen können? Das was da von den Grünen verlangt wird, das wird richtig teuer und kommt nur denen recht, die sich um das monatliche Einkommen nicht sorgen müssen.
Keine Bange! Irgendwann wird auch die derzeitige Wählerschaft der Grünen anfangen zu rechnen was das alles kostet (und trotzdem nicht funktioniert). Diese Wähler wechseln dann ziemlich schnell zur FDP - im Rahmen ihrer persönlichen politischen Nachreifung.

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wahrsager26 27.10.2018, 19:53
9. Wenn es so kommen soll?

Nach wie vor nehme ich die Grünen als Sicherheitsrisiko war,in der Migrationsfrage.Wenn aber das Volk nichts dagegen hat,mögen sie so wählen .Viel interessanter sind aber die Aussagen des Fuchses Habeck zu Merkels 2015 .Er wittert möglicherweise Morgenluft um noch mehr Wähler zu bekommen und greift Merkel an , ohne frühere Aussagen der Grünen zu nennen! Ein gezinktes Spiel, das Herr Habeck da treibt .Er setzt auf die Vergesslichkeit.Danke

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