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Grundrente: CDU zerpflückt Finanzierungskonzept der SPD
DPA

Haushälter, Sozialpolitiker, Tourismusbeauftragte: Aus der CDU hagelt es Kritik am Finanzierungskonzept der SPD für die Grundrente. Von "Luftbuchungen" und "Offenbarungseid" ist die Rede. Wie es anders ginge, ließen die Gegner offen.

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mina2010 22.05.2019, 08:45
60. Das ist aber auch der tiefe Sinn,

Zitat von autogas
Das Rentensystem muß endlich mal komplett neu konzipiert werden. Statt dessen wird wieder nur rumgebastelt. Den Mut ein Konzept vorzulegen, wie unser Rentensystem komplett neu gestaltet werden kann, hat keiner unserer Politiker, seit vielen Legislaturperioden nicht... Bessere Modelle gibt es ja wohl, nur muß man sich dran trauen. Aber so gibt es wieder nur Stückwerk, das den Steuerzahler einen Haufen Geld kostet, die Bürokratie noch weiter aufbläht und dann beim Rentner kaum noch was ankommt.
die lebe Beamtenschaft ist doch das treue Wählervolk der etablierten Parteien. Hervorragend geeignet um inkompetente Parteimitglieder mit Pöstchen zu versorgen. Und wenn die Pöstchen alle sind,
brauchen wir midesten einen Staatssekretär samt Gefolge für das AMt Pöstchenbeschaffung. Wir können uns ja auch eine neue Steuer einfallen lassen oder noch besser, die Innenstadt-Maut.
Da brauchen wir dann ein Innestadt-TollCollect.
Wenn es in diesem Land noch Geschenke gibt, dann für Parteien und Politiker.
Für den Bürger muss ackern reichen.

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Navygo 22.05.2019, 08:45
61. Zitat Heil:

"Ich setze darauf, dass, wenn wir das in der Koalition besprechen, wir das am Ende auch beschließen..."

Aber wenn etwas im Koalitionsvertrag explizit steht - Stichwort: Bedürftigkeitsprüfung - dann ignoriert der Herr das geflissentlich und erwartet, dass die Unionsparteien sich bewegen. Ist schon klar....

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mantrid 22.05.2019, 08:45
62. So nicht!

Wenn jemand wegen der Pflege von Anghörigen oder Kindererziehung nicht voll gearbetet hat, muss der Ausgleich als gesellschaftliche Aufgabe allein aus Steuermitteln aufgebracht werden. Sonst sind Selbständige und Beamte, natürlich auch Berufspoliker, mal wieder frein raus. Die Mütterrente ein sehr vernünftiger Ansatz für einen solchen Ausgleich. Was das Beispiel aus dem Friseurhandwerk angeht, müssten Löhne verboten werden, bei denen selbst in Vollzeitarbeit ein Rentenniveau unter Grundsicherung erreicht wrid. Selbstständige sollten sich für das Alter pflichtversichern müssen, mit einem Beitrag, der eine Altersversorgung über Grundsicherungsniveau zzgl. Krankenversicherung garantiert. Eine Finanzierung aus Steuern, die es gar nicht gibt, ist im höchsten Maß unseriös.

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nocheinleser2403 22.05.2019, 08:49
63. Deutschland einig Ständestaat

Wenn es jetzt immer noch keinem auffällt, das mit dem Lohnniveau und dem Rentensystem in D etwas nicht stimmt, dann weiß ich auch nicht mehr. Wer will angesichts dieser Zahlen noch behaupten Leistung würde sich lohnen?

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mina2010 22.05.2019, 08:54
64. Also eigntlich kein Problem ...

Zitat von zensurgegner2017
.Also nein, SO geht es nicht Und nein, DAS geht so auch nicht Und genau auf diese Art-ebenso geht nicht In derselben Zeit bekommen Menschen, die 40 und mehr Jahre gearbeitet haben nicht genug Rente Und andere bekommen 200.000 Euro Rente Und jeder, der auch nur im Ansatz bis 3 zählen kann weiss, dass uns das Rentensystem in 25 Jahren um die Ihren fliegt Von heute 282 Milliarden Euro steigen die Ausgaben infolge der Überalterung auf 783 Milliarden in Jahr 2045. Damit müsste sich der Staatszuschuss auf fast 180 Milliarden verdoppeln. Und was macht die Alte Opa Partei? (CSU UND SPD) Nichts Keine Mehrsäulenstrategie Kein EInheitsrentenkonzept Nichts Nichts, was für die Zukunft taugt Weiter wie bisher, frei nach dem Motto: Wir leben noch 20 Jahre, nach uns die Sintflut
unser Rentensystem beruht ja auf einem Generationsvertrag.
Also muss die Jugend mal sehen, wo sie die Kohle herbekommt.
Bei der aktuellen Einkommensentwicklung braucht dann wohl jeder zwei Jobs. Hätte vermutlich den Effekt, dass sie kurz nach Renteneintritt tot umfallen und die Folgegeneration wieder spürbar entlastet wird.

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lathea 22.05.2019, 08:54
65. Die SPD-Rente ist nicht sozial,.....

.....sondern ohne Bedürftigkeitsprüfung ausgesprochen ungerecht. Auf 35 Jahre kommen z.B. ehemalige Selbständige, die mit einer eigenen Firma gescheitert sind bzw. früher gar nicht als Selbständige in die Rentenkasse einzahlen durften oder Menschen, die in ihrem Leben eine längere Krankheit durchleben mussten, sowie Eltern mit längerer Erziehungspause nicht. Auch diese Menschen verdienen eine Anerkennung. Wenn Grundrente, dann Grundrente für alle, die mindestens 10 Jahre lang Beiträge gezahlt haben. Dann auch mit einer geringen Grundrente anfangen (z.B. 500 EUR) und diese Rente langsam steigern, wenn parallel dazu mehr Menschen in die Sozialversicherung einzahlen. Dazu muss die Sozialversicherungspflicht auf alle Selbständigen und auch auf Beamte ausgeweitet werden. Ausserdem ist es äußerst ungerecht, dass Bezieher von kleinen Renten auch noch Krankenversicherungsbeiträge zahlen müssen. Hier müsste eine ähnliche Regelung her wie für Geringverdiener. Alternativ könnten auch geringere Renten bei den Rentenerhöhungen anders berücksichtigt werden: z.B. durch eine Renten-Mindesterhöhung, die auch im geringen Bereich liegen könnte, zumindest für Rentner mit mindestens 10 Beitragsjahren. Wir sollten uns mal die Rentensysteme der Österreicher und Schweizer besser anschauen. Dort werden Mindestrenten vernünftig berechnet und vernünftig finanziert. Spätestens ab ihrem Rentenvorschlag ist die SPD für mich nicht mehr wählbar. Der Vorschlag lässt nicht nur jede Vernunft, sondern auch jede Gerechtigkeit vermissen. In meinem Verwandten- und Freundeskreis würden von dieser Rente nur eine Zahnarztgattin sowie Familienmitglieder reicher Selbständiger profitieren. Diese alle mit geringem Gehalt beim Ehepartner "angestellt", um die Krankenversicherungsbeiträge niedrig zu halten, um eigene Rentenansprüche zu erwerben, um Steuern für den Ehemann zu sparen und um das Taschen- bzw. Haushaltsgeld auf das Konto der Ehefrau zu überweisen. Keine dieser Frauen hat wirklich als Arbeitnehmerin gearbeitet. Alle anderen, mir persönlich bekannten Empfänger von Niedrigrenten kommen nicht auf 35 Jahre, haben jedoch in ihrem Leben stets den Lebensunterhalt ohne staatliche Hilfe selbst bestritten und gearbeitet.

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HansSzymanski 22.05.2019, 08:55
66. Durchaus finanzierbar

Die paar Euro für eine geprüfte oder ungeprüfte Grundrente bringen den Staat doch nicht an den Rand der Pleite. M.E. sind es die Hampelmänner und Hampelfrauen die verantworten dass Milliarden Euro von einer unfähigen Ministerin veruntreut werden, die tatenlos zusehen das deutsche Sozialsystem die Bedürftigen der Welt nährt, ohne was am System zu ändern, die unfassbare Kostensteigerungen bei öffentlichen Bauten hinnehmen (BER), aber trotzdem zu nicht fähig sind diese zu vollenden.

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daniel-36 22.05.2019, 08:55
67. Was will man erwarten

Im ach so bösen Österreich wurden gerade eben massiv die Steuern für die Bürger gesenkt. Alles was unseren Linken einfällt, ist weiterhin in deren Taschen zu greifen, obwohl die Steuereinnahmen zu hoch sind wie noch nie. Was soll man dazu noch sagen.

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herbert 22.05.2019, 09:00
68. Die SPD sollte ihren größten Sozialabbau in Deutschland die

Schröder Agenda2010 beseitigen, denn die hat auch eine jährliche Rentenkürzung bis heute als Inhalt.
Dieser Murks brachte der SPD den Absturz.
Wenn sie jetzt kurz vor der Europa Wahl wieder Geschenke machen will, wo die Finanzierung nicht klappt, dann sollte sie bald ganz von der politischen Bühne verschwinden.

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Listkaefer 22.05.2019, 09:01
69. Man ist sauer, richtig sauer über die CDU!

Hier wird die Grundrente zerredet. Es geht um lächerliche, ja lächerliche 4 Milliarden Euro zugunsten von 3 Millonen Rentnern, die zig Jahre Beiträge gezahlt haben, aber genauso wenig Rente bekommen, wie die, die keine Beiträge gezahlt haben. Die 4 Milliarden können mit Umschichtungen im laufenden Haushalt gewonnen werden. Aber nein, die Mövenpicksteuer ist der CDU wichtiger als 3 Millionen betrogene Rentner! Der Grundrente wird nur Polemik entgegen gehalten: Giesskannenrente, Bedürftigkeitsprüfung, Zahnarztgattinnen - das sind unseriöse Angriffe, eben Polemik, die beweist, dass die CDU eben die Partei der Besserverdienenden ist. Was kostet die Gorch Fock, wievel Geld wird für einen Flughafen in Berlin verbrannt, wieviel Milliarden zahlen VW, Deutsche Bank und Monsanto-Bayer für ihre Skandale? Geht alles, aber für Soziales ist kein Geld da!

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