Forum: Politik
Grundsatzrede: Van Rompuy warnt vor Populismus in Europa
AFP

Der EU-Ratspräsident ruft die Entscheider des Staatenbundes zum Handeln auf. Durch die Euro-Krise hätten Populismus und Nationalismus in den Mitgliedstaaten Auftrieb, mahnt er in seiner Berliner Grundsatzrede. Rasche politische Erfolge seien nötig.

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kayhawai 09.11.2013, 13:03
1.

Vielleicht sollte man mal anfangen den Schweinestall EU auszumisten. Der größte Teil des Geldes wird dazu verwendet, dass die EU sich selbst verwaltet. Milliarden werden Jahr für Jahr in diesem Moloch verbrannt, um Pfründe und Begehrlichkeiten zu bedienen und Parlamentarier und Mitarbeiter zu mästen. Schon klar, dass man da auf Kritik empfindlich reagiert. Vielleicht hat Herr van Rompuy nur etwas Angst um seine üppigst bemessenen Diäten.

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Progressor 09.11.2013, 13:05
2. Sonntagsreden

Bedingt durch den Sparzwang (=Austeritätspolitik) der auch und vor allem Deutschland dem Gemeinschaftswährungsraum aufgezwängt hat, stehen wir vor einer Depression mit Deflation und Liquiditätsfalle.

Die Eurozone braucht ein Konjunkturprogramm _auf Pump_ in der Größenordnung von sofort 800 Milliarden Euro und dann jährlich 360 Milliarden IMHO.

Alle reden davon, dass nächstes Jahr der Turn-A-round zu Wirtschaftswachstum kommen soll, durch was dies aber entsteht weiss niemand so genau.

Das Jahr 2014 wird bedeutsam, gelingt es nicht Wachstum zu induzieren, wird man die europäische Tragödie klar am Horizont erkennen können.

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plang 09.11.2013, 13:14
3. optional

Offensichtlich wird der EU-Bürger, die ein anderes Europa wollen, immer mehr. Darauf einzugehen ist nicht von vornherein populistisch, es könnte etwa auch demokratisch sein.
Das eigentliche Problem liegt in der fortschreitenden Verlogenheit der handelnden Personen.

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Gerüchtsvollzieher 09.11.2013, 13:14
4. Nicht das Misstrauen...

gegen Europa wächst sondern das Misstrauen gegen die EU und die unlegitimierten Steuergeldschmarotzer, die sie vertreten!

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süßesusi 09.11.2013, 13:21
5. Das Mißtrauen

gegenüber der selbstherrlichen, abgehobenen und überversorgten EU-Bürokratie ist durchaus berechtigt. Wachstum hat die nur bei sich selber geschaffen.

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Plan9FromOuterSpace 09.11.2013, 13:23
6. Die EU ist nicht Europa!!!!!

"Das Misstrauen gegenüber Europa wachse" behauptet der EU-Ratspräsident, Herr Van Rompuy und schwafelt von Populismus. Aber in Wirklichkeit wächst nicht das Misstrauen gegenüber Europa, sondern das Misstrauen gegenüber der EU und der bürokratischen Willkürherrschaft, welche die EU über die in Europa lebenden Menschen ausübt.
Wie kann es sein, dass ein Mensch der offensichtlich nicht mal in der Lage ist den Unterschied zwischen den ca. 500 Millionen Europäern und deren Kultur (Europa) einerseits und den ca. 50 Tausend Eurokraten sowie deren Herrschaftssystem (EU) andererseits zu verstehen, Präsidenten der EU ist? Das ist natürlich nur eine rhetorische Frage, der Mann kennt diesen Unterschied natürlich ganz genau. Wir erleben hier nur einen weiteren perfiden Versuch der Eurokraten mit Hilfe einer dümmlichen Verleumdungsstrategie die EU-Kritiker zu Europa-Feinden zu erklären!

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happy2010 09.11.2013, 13:34
7.

Solange es sich die EU gefallen lässt, das Konzerne mit Zuhilfnahme von Steueroasen jedes Jahr im Schnitt pro EU Bürger 2000 Euro Steuergelder wegtransfrieren, solange somit in der Summe der EU mindestens 1 Billion Steuerertrag fehlen, solange wird sich nichts ändern.

In der ganzen EU (und allen Industrienationen) läuft es gleich:

Steuern fürs Volk werden erhöht, Steuern für Konzerne sinken, da ansonsten noch mehr (steuerlich) abwandern

Bekämpft endlich die Steueroasen, alleine dadurch lässt sich mehr Geld sparen als die ganze Eurokrise kostet.

Mehr sogar, ohne Steuroasen hätte es die Eurokrise erst gar nicht so gegeben

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karend 09.11.2013, 13:36
8. Der Politiker ist sich selbst der Nähste

Zitat von kayhawai
Vielleicht sollte man mal anfangen den Schweinestall EU auszumisten. Der größte Teil des Geldes wird dazu verwendet, dass die EU sich selbst verwaltet. Milliarden werden Jahr für Jahr in diesem Moloch verbrannt, um Pfründe und Begehrlichkeiten zu bedienen und Parlamentarier und Mitarbeiter zu mästen. Schon klar, dass man da auf Kritik empfindlich reagiert. Vielleicht hat Herr van Rompuy nur etwas Angst um seine üppigst bemessenen Diäten.
Wenn es ums finanzielle Schröpfen der Bürger und um ihre Privilegien geht, sind Politiker wahrhaft großartig.

Luxus-Leben bis zum Untergang: Die sagenhaften Privilegien der EU-Politiker | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

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Steverino99 09.11.2013, 13:37
9. Interessenvertreter

Ist ja klar, da hat einer Angst um die eigenen Pfründe, so wie all die anderen Eurokraten, die wieder richtig arbeiten müssten, wenn es dieses EU-Gebilde nicht mehr gäbe. Den Kritikern wird mal wieder Populismus vorgeworfen, anstatt auf die Anliegen und Nöte der kleinen Bürger einzugehen.

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