Forum: Politik
Grundstücke, Gebäude, Versorgung: Bundesregierung gibt Hunderte Millionen für US-Trup
Henry Villarama/U.S. Army/Handout via REUTERS

Zehntausende US-Soldaten sind in Deutschland stationiert - und sie verursachen dem Bund erhebliche Kosten. Wie viel genau, erklärte nun das Finanzministerium.

Seite 1 von 15
bernteone 21.08.2019, 05:32
1. 35 Millionen im Jahr !!!

Die Summe ist lächerlich , zum Vergleich das Verteidigungsministerium hat 154 Millionen im 1. Halbjahr für externe Beraterfirmen ausgegeben . Es sind in den 35 Millionen auch Pensionen für deutsche Zivilangestellte enthalten , zudem wie im Artikel erwähnt ist die US Armee ein Arbeitgeber für 12000 Menschen . Die Linken sollte sich nicht so aufspielen , es gibt wichtigeres in Deutschland zu erledigen . Wenn es die Amerikaner nach Polen zieht sollen sie gehen , aber das mit Kosten zu begründen ist lächerlich .

Beitrag melden Antworten / Zitieren
5b- 21.08.2019, 05:47
2. Medienkarussell

Als Grenell damit „gedroht“ hat die US Streitkräfte aus Deutschland abzuziehen, hat doch schon jeder mit etwas Verstand daran gedacht, warum sie überhaupt da sind. Natürlich haben sie eine Schutzwirkung, die aber hauptsächlich gegen die UDSSR—die gibt‘s nicht mehr.
Die USA haben ihre Streitkräfte in Deutschland weil es strategisch und wirtschaftlich günstig ist. Das ist der wahre Grund. Deutschland ist relativ nah am Nahen Osten. Da kann man gut Drohnen von steuern. Die USA sind praktisch noch als Besatzer da. Zahlen die überhaupt Miete?

Natürlich hat die US Präsenz auch für Deutschland Vorteile. Einer davon sollte eigentlich sein, dass der durch die Stationierung anfallende Aufwand Deutschland als Rüstungsbeitrag angerechnet wird.

Jetzt haben das die USA komplett vergessen. Die USA sind dement. Sie wissen nicht mehr wo sie Sachen hingetan haben und wer Freunde und Feinde sind. Jetzt müssen deutsche Politiker die Kosten zusammenrechnen lassen, dass die USA daran erinnert werden. Da muss man sich schon Gedanken machen ob man sich auf den dementen Opa noch verlassen kann. Irgendwann muss er ins Altersheim.

Zum Glück leben wir in Demokratien. Es kann schnell runter gehen aber fast so schnell auch wieder hoch, zumindest in Sachen Werte, Kultur und Ethik.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
50&up 21.08.2019, 06:19
3. Besatzungskosten?

Der deutsche Staat bezahlt für diese Besatzungskosten?
Seit 1991 sollte man der US-Regierung keine müde Mark dafür zahlen das sie ihre Truppen hier stationiert. Im Gegenteil, pro US Soldat sollte eine Gebühr von 150000DM/75000€ erhoben werden sobald dieser hier anlandet.
Der Fuhrpark pauschal mit dem höchsten KFZ Steuersatz und grundsätzlich mit Maut beaufschlagt werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kangootom 21.08.2019, 06:58
4. Alter Hut

2013 gab es bereits einen Artikel in der Südeutschen Zeitung, dass der Bund die Gebäude der US Amerikaner bezahlt und die Amis nur die Planungskosten. Das geht auf einen Vertrag von 1975 zurück. Grotesker ist, dass der Bund den Reszwert der selbstfinanzierten Gebäude erstatten muss wenn eine Basis aufgegeben wird. Damit wird klar wieso in Rh-P. Hessen und BW in der Vergangenheit die Standorte geschlossen wurden, die gerade frisch renoviert wurden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Gegen Zensur bei Spon 21.08.2019, 07:15
5.

Mathematik: Alleine die reinen Steuereinnahmen aus Gehältern der Zivilbeschäftigten der US Armee
übersteigt die Investition der Bundesregierung um ein vielfaches

30.000 Zivilangestellte
Bedeutet unterm Strich: Wenn jeder dieser Angestellten im Jahr 1200 Euro Steuern bezahlt, dann finanziert sich das Militär alleine dadurch

Fazit: Ausrein fiskalischer Sicht ist es ein Segen, dass die Amerikaner so viele Truppen hier haben

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hredinger 21.08.2019, 07:19
6. Finanzierungsmodell

In Sachen US Armee stimme ich Freihold zu, leider würde dies z.B. in Ramstein, Lambrecht und Kaiserslautern zu großen finanziellen Problemen in der Region führen. Z.B. laufen viele Hausfinanzierungen nur, weil es für die Immobilien lukrative Mietverträgen durch US Soldaten gibt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
te36 21.08.2019, 07:26
7. Lachhaft

Das sind pro amerikanischem Soldaten und Jahr 1700 Euro. Das ist doch ein super deal im vergleich was ein deutscher soldat kostet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
by-tor69 21.08.2019, 07:28
8. Peanuts

243 Mio. Euro über 7 Jahren sind gerade mal 35 Millionen pro Jahr. Das ist Peanunts, und von "Subventionen" zu reden ist lächerlich. Das Geld bleibt auch in Deutscher Hand, wird also nicht an USA bezahlt. Wenn die US Truppen nicht da wären, dann müsste Deutschland eine "echte" Armee haben zur Verteidigung, was viele, viele Milliarden kosten würde jährlich, und nicht 35 Millionen. Das sind echt Peanuts, und die Subventionen gehen daher von USA aus nach Deutschland, weil Deutschland durch die US-Armee-Anwesenheit sehr viel Geld spart.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Geopolitik 21.08.2019, 07:37
9. Nichts Neues aus Ost-Berlin

Dass die Abgeordneten der umbenannten SED kein Herz für NATO-Partner haben ist ja bekannt. Dennoch, Deutschland kommt für seine Sicherheit billig weg. Auch weil amerikanische Soldaten hier stationiert sind was etwaige Angreifer aus dem Osten abschrecken sollte. Aber es wäre ehrlicher entweder die Bundeswehr abzuschaffen, oder sie so zu finanzieren und führen, dass sie einsatzfähig wird und ihren Verteidigungsauftrag auch nachkommen kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 15