Forum: Politik
Guaidós Anerkennung: Italien blockiert EU-Erklärung zu Venezuela
REUTERS

Die Europäische Union kann sich nicht auf eine gemeinsame Position zur Staatskrise in Venezuela einigen. Schuld daran ist offenbar die populistische Regierung in Rom.

Seite 1 von 15
modemhamster 04.02.2019, 16:48
1. Traurig,

dass nur die Populisten über ausreichend Demokratieverständnis verfügen. Genauso gut könnte man Macron zu sofortigen Neuwahlen aufforden und ansonsten irgendeinen Gelbwestensprecher als Präsidenten anerkennen.

Beitrag melden
m.klagge 04.02.2019, 16:53
2. Viva Italia!

Wenn italienische Populismus bedeutet, dass man sich nicht vor den USA in den den Staub wirft und jedem Befehl des Imperiums folgt, dann braucht Deutschland allerdings eine gehörige Portion davon.

Beitrag melden
vox veritas 04.02.2019, 16:54
3.

Das hat nicht zufällig etwas damit zu tun, daß Italien durch China unter Druck gesetzt, gegen die EU-Position zu stimmen? Immerhin haben die chinesischen Investionen in den letzten Jahren ziemlich zugenommen und Italien könnte vom Wohlwollen Peking abhängig sein.

Portugal hatte das in der Vergangenheit nämlich auch schon gemacht.

Beitrag melden
ollimorp 04.02.2019, 16:56
4. @1

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Beitrag melden
harald441 04.02.2019, 17:01
5. Ehrlich gesagt,

was geht die EU Venezuela an? Das ist eine Sache der Venezolaner und tangiert allenfalls die Nachbarstaaten von Venezuela! Die EU kriegt ja noch nicht einmal einen geordneten Austritt der Briten hin und sollte sich nicht in anderer Länder Angelegenheit einmischen.

Beitrag melden
viceman 04.02.2019, 17:01
6. also sind

'populisten' nicht unbedingt schlecht, dumm oder atlantiklastig.... Gut so und danke 5-Sterne.diese anbiederung von Merkel an Trump ist abstoßend.

Beitrag melden
ex_Kamikaze 04.02.2019, 17:03
7. Vor ein paar Jahren

wäre eine solche Einmischung in andere Staaten durch die Bundesrepublik undenkbar gewesen. Wir sollten Italien dankbar sein, wenn diese Erklärung wenigstens nicht auch noch im Namen der EU gefällt wird.
Die Anerkennung des in keinem Falle legitimen Präsidentschaftsanspruchs Guaidós schafft einen gefährlichen Präzedenzfall und nutzt politisch nichts, sie legitmiert allenfalls halbseiden eine US-Militärintervention - die trotzdem völkerrechtswidrig wäre.
Manchmal wäre es klug, Politiker würden weiter denken. Was wäre wenn sich morgen ein Gelbwestenführer oder irgendein Bourbone zum Präsident oder König erklärt? Was wenn dann Rußland, China, Indien, Indonesien und noch ein paar Andere den dann anerkennen?
Es wäre klüger gewesen, die Nichteinmischung in innere Angelegenheiten zumindest äußerlich halbwegs gewahrt geblieben wäre. Dieser Grundsatz stammt aus dem Westfälischen Frieden von 1648 (!) und hat sich durchaus bewährt.

Beitrag melden
Lebonk 04.02.2019, 17:04
8.

Ich bin ein überzeugter Europäer. Leider wird das aber wohl nichts mehr mit dem Bestand der EU. Wie auch ? Italien reißt die Euro-Schuldengrenze , Polen schafft die Gewaltenteilung ab und Ungarn..Sie wissen schon. Ob korrupte Länder wie beispielsweise Rumänien den europäischen Gedanken in sich tragen.....
Ich sehe schwarz für die politische EU. Wir sollten zur EWG zurückkehren. Eine gemeinsame Sprache finden die EU Länder ja doch nicht.

Beitrag melden
trulala 04.02.2019, 17:06
9. Traurig

Das einige noch immer denken, dass irgend eine abgehaltene Wahl ausreichend für eine Demokratie ist. Gut dass die EU mehrheitlich anders darüber denkt.

Beitrag melden
Seite 1 von 15
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!