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Gutachten: Brexit ohne Deal würde Deutschland Milliarden Kosten
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Der Bundestag beschäftigt sich am Montag mit den Folgen eines Brexit ohne Austrittsabkommen. Gutachter raten der EU für diesen Fall zu einer harten Gangart.

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TontonTombi 13.01.2019, 16:31
1. wer oder was sagt denn das?

wer oder was sind denn eigentlich diese famosen und anonymen "Brüsseler Politikberater", denen nun wohl die ganze EU folgen soll?
Ungewählte Trolle ? Bezahlte Lobbyisten ? Der Gärtner ? Inoffizielle Mitarbeiter des Spiegels oder gar der kELLNER von der EU-Kantine ?

Unbekannten und anonymen "Lobbyisten" dieser Art sollte man nicht folgen - sondern eher genau das Gegenteil machen.
Die können nur Schlimmes im Schilde führen udn wollen manipulieren.
Wenn diese es wirklich so gut drauf hätten, dann können sie auch sich getrauen ihre Namen dazu zu setzen - oder könnten gar eine Partei aufmachen und sich dem Wähler stellen. Ansonsten sollten diese "unbekannten Berater" besser verschwinden und sich nicht mehr melden.

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Sonny C 13.01.2019, 16:35
2. Vielleicht wird es mal Zeit

so schade und ehrlich gesagt dumm ich den Brexit finde, so sehr wünsche ich mir ein Zeichen gegen diesen drögen politikstil des Wartens und Hinauszögerns. Die zur Verfügung stehende Zeit wurde eben nicht konstruktiv genutzt. wie beim Diesel, wie in vielen landwirtschaftlichen Themen wie bei den klimazielen... Pech gehabt. Chancen vertan. ich höre bloß jetzt schon das gezeter danach... doppelt schade dass sich die Verantwortlichen nicht auch verantworten müssen... Warum wird eigentlich immer noch nach zunehmender Politikverdrossenheit gefragt? Danke für nichts.

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derhey 13.01.2019, 16:38
3. Es ist wie es ist

was soll das jetzt noch? Gut, dann müssen wir eben draufzahlen - ja und? Jetzt irgendwelche faule Formulierungen finden die dann in der Praxis eh wenig oder gar nichts bringen oder dann doch gleich ganz nachgeben?? Dieses sich Winden und Rückzieher machen, keine Rosinenpickerei und dann doch irgendwie welche. Geht´s noch? Kann mich noch gut daran erinnern, als die Schweiz die Bindung des Franken an den Euro aufgegeben hat - was wurde da alles prognostiziert - vom Zusammenbruch der Banken, der Börsen, Niedergang der schweizer Industrie, gar Verarmung - und heute? Die Schweiz steht besser da als zuvor und auch der EU hat es nicht geschadet. Nach ein paar Monaten war alles mehr oder weniger wieder im Lot. Gut, der Brexit hat eine andere Dimension, aber so wild wird es auch nicht werden. Wir können ja auch ein paar Mille für die Gorch Fock ausgeben, also, was soll´s.
Selbst ein harter Brexit ist nach zwei Jahren vergessen, mit Ausnahme allerding der Grenze in Irland - leider.

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Cluedo 13.01.2019, 16:39
4. Ein No-Deal-Brexit wäre für Deutschland sicher teuer, und daher ...

... ist eine harte Haltung der EU mit Einforderung der britischen Finanzierungspflichten eine Selbstverständlichkeit und eine Verpflichtung gegenüber den eigenen Bürgern in der EU und in Deutschland. Die Bürger haben wenig Verständnis, wenn sich die Briten ihren selbstgewählten Brexit von den Bürgern der 27 anderen EU-Staaten bezahlen lassen wollen.

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dirkcoe 13.01.2019, 16:42
5. Ich sehe das etwas anders

Auch wenn es zum harten Brexit kommen sollte - die Briten bleiben doch eine befreundete Nation und so sollten sie auch behandelt werden.

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jsavdf 13.01.2019, 16:42
6. Nein es ist kein

feindlicher Akt. Was soll denn diese Formulierung? Es geht hier um Geld. Und was soll das bringen? Wie soll diesem feindlichen Akt begegnet werden? Die Briten schießen unsere Flotte mit der HMS Victory ab. Fliegend kommen wir nicht auf die Insel. Welche Tür will dieser Typ zuschlagen?
Anstatt die EU so zu reformieren, dass auf der Insel sich eine Bewegung zum wiedereintritt bildet, wird hier von Menschen über feindlichen Akte fabuliert, die von den Menschen die sie formulieren nicht mehr ausgefochten werden müssen.

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axelsius 13.01.2019, 16:42
7. Lieber ein Ende mit Schrecken

als ein Schrecken ohne Ende. Keine Zugeständnisse also. Die EU wird sich langfristig auf den Abgang von Großbritannien einstellen können. Die kurzfristig anfallenden Verluste sind besser als weitere Sondervereinbarungen. Austritt aus der EU sollte klar erkennbare Folgen haben. GB hatte immer Sondervergünstigungen und somit ist der finanzielle Verlust zumindest nicht gar so groß. Wahrscheinlich führt GB, so rückwärtsgewandt wie es den Anschein erweckt, demnächst die Monarchie wieder ein.)))

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Ashurnasirapli 13.01.2019, 16:43
8.

Die "Troubles" haben 3500 Menschen das Leben gekostet. Vielleicht sollte man sich über potenzielle Bomben der IRA mehr Sorgen machen als o.g. Summe, zumindest verglichen mit den Haushalt von D. Außerdem wird ein No-deal zu Verlagerungen von internationalen Unternehmen (z.B. Nissan) auf den Kontinent führen und u.U. hier Arbeitsplätze schaffen.

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ttvtt 13.01.2019, 16:44
9. Ja wenn, aber so wird es nicht kommen

Warum sollte GB nicht ihren finanziellen Verpflichtungen der EU gegenüber nachkommen? GB hat da doch gar kein Druckmittel, um ihren Verzicht durchzuziehen. 10 % Steuern auf Autos, die nach GB exportiert werden, wird doch wohl bedeuten, dass die Autohersteller ihre Wagen ca. 5% günstiger nach GB verkaufen werden.

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