Forum: Politik
Gutachten: Brexit ohne Deal würde Deutschland Milliarden Kosten
imago/ photothek

Der Bundestag beschäftigt sich am Montag mit den Folgen eines Brexit ohne Austrittsabkommen. Gutachter raten der EU für diesen Fall zu einer harten Gangart.

Seite 13 von 15
david965 13.01.2019, 22:18
120.

GB gibt mir der EU-Mitgliedschaft einen guten Deal auf, um vorwiegend schlechte Deals zu bekommen, denn GB braucht dann dringend nach dem Brexit neue Handelsverträge, und kann daher nicht wählerisch sein, glaube ich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dunnhaupt 13.01.2019, 22:30
121. Es sieht so aus, als ob es zu keinem Deal kommt

Deutschland kann sich also schon auf die Milliardenkosten vorbereiten, denn die Briten scheinen abhauen zu wollen, indem sie ihre vertraglichen Bindungen einfach nicht einhalten. Nicht nur tragen wir die Kosten, sondern dies setzt auch einen Präzedenzfall. Andere Staaten mögen gleichfalls ihre Verträge brechen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sunshine422 13.01.2019, 22:33
122. All diese übertriebe

Schwarzmalerei.... die Schweiz ist auch nicht in der Zollunion. Es ist eine Frage der Organisation. Klar gibt es ein paar Schwierigkeiten mehr. Lustigerweise wird mit China USA Japan etc auch Handel betrieben, ohne das diese in der EU sind und auch nicht in der Zollunion. Wenn die Gründer der EU zu blöd waren einen Ausstieg nicht klar zu regeln, ist das recht naiv. Aber für Währungsunion ist ja auch ein Desaster. Am Ende redet in 2 Jahren niemand mehr darüber, weil es andere Probleme gibt. Es geht nur darum, an GB ein Exempel zu statuieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
decathlone 13.01.2019, 22:37
123. Die Sorge um den Aufschlag auf den Preis deutscher Autos...

... durch die Zölle ist unbegründet: die Briten werden sich im Fall eines harten Brexit vermutlich sowieso erstmal keine neuen Autos leisten. Da ist es auch egal, wenn die 10% teurer werden. Der Effekt des Brexit auf die britische Wirtschaft wird da einen viel durchschlagenderen Effekt haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
linksrechtsmitte 13.01.2019, 22:38
124. GB verliert erst mal

Zitat von david965
GB gibt mir der EU-Mitgliedschaft einen guten Deal auf, um vorwiegend schlechte Deals zu bekommen, denn GB braucht dann dringend nach dem Brexit neue Handelsverträge, und kann daher nicht wählerisch sein, glaube ich.
keiner kann sagen, wie es in UK weitergeht, denn deren Politiker haben keinen Plan vorgestellt. Es ist aber sicher, dass UK mehr verlieren wird als die EU. Das ist schlecht für die Menschen in UK, die ich mag und achte, doch die, dann kontinentale / irisch - republikanische, EU wird kurz - und - mittelfristig einen Großteil der Geschäfte, die bisher über UK abgewickelt wurden, übernehmen, und so sogar mindestens kurzzeitig gewinnen. UK ist sehr bedeutend, oder sollte ich sagen war sehr bedeutend, innerhalb der EU und in der Welt. Nach den Brexit-Verlusten werden ehemalige Kolonien bedeutender sein. Die EU kann nach dem Brexit keinen Deal mit UK machen, der die Grundsätze der EU gefährdet, und genau die Grundsätze der EU sind die Basis für den Brexit. Also wird es auf einen neuen Bundesstaat der USA hinauslaufen oder ein Remain, denn allein wird es schwer für UK.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
david965 13.01.2019, 22:39
125. Theorie ist nicht gleich Praxis

In der Theorie war der Brexit leicht vermittelbar, doch die Praxis ist etwas anderes, weil hier aufs Detail geschaut wird. Und die Frage ist, mögen die Briten gentechnisch verändertes Rind aus Brasilien. Und sind sie bereit niedrigere Standards einzuführen, was ein höheres Risiko für Konsumenten bedeutet. Brasilien, Indien, China sind zwar Wachstumsmärkte, doch kann sich das Weltklima das Leisten und wird das Imperium (Natur) sich dagegen wehren. Die Welt kann sich in meinen Augen höheres Wachstum gar nicht leisten, sondern nachhaltiges Wachstum. Ist GB da wirklich gerüstet oder doch nicht eher Deutschland mit ihrem hochwertigen Maschinenbau.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
linksrechtsmitte 13.01.2019, 22:48
126. Nix schwarzmalen

Zitat von sunshine422
Schwarzmalerei.... die Schweiz ist auch nicht in der Zollunion. Es ist eine Frage der Organisation. Klar gibt es ein paar Schwierigkeiten mehr. Lustigerweise wird mit China USA Japan etc auch Handel betrieben, ohne das diese in der EU sind und auch nicht in der Zollunion. Wenn die Gründer der EU zu blöd waren einen Ausstieg nicht klar zu regeln, ist das recht naiv. Aber für Währungsunion ist ja auch ein Desaster. Am Ende redet in 2 Jahren niemand mehr darüber, weil es andere Probleme gibt. Es geht nur darum, an GB ein Exempel zu statuieren.
Da sehen sie etwas grundsätzlich falsch. Die Schweiz und Norwegen sind faktisch assoziiert, sie haben Teilhabe am Markt der EU und müssen sich allen Beschlüssen der EU ohne eigenes Stimmrecht beugen, inclusive des Schengen - Abkommens und EU - Beiträgen. Die Personenfreizügigkeit und der EU - Beitrag sind aber Hauptgründe für den Brexit und Hauptgründe für den Deal in jetziger Form. Da UK aber nach dem Brexit als unzuverlässiger als D. J. Trump gelten wird, werden alle Verhandlungen für UK extrem schwer werden. Das Exempel ist so eine Sache, denn es widerspricht den Statuten der EU. Richtig ist hingegen, dass UK nicht zu Ungunsten der EU bevorteilt werden darf. Das sollte auch ein künftiger Nicht-EU-Bürger einsehen. Sorry, aber die machen, zumindest bis jetzt, einen guten Job in Brüssel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
conrath 13.01.2019, 23:02
127. Welche Alternative hat die EU...

...um den Brexit der kommt und nicht verhindert werden kann und dann auch noch ein harter Brexit wird, weil das VK eine Zollgrenze zwischen GB un NI nicht zulassen kann? - Wir alle in der EU werden damit leben müssen und werden es auch lernen, damit zu leben. 60 Milliarden Euro kosten die Subventionen der EU Landwirtschaft. Zeit, dass hier etwas geschieht. In Frankreich, wo man auf dieses Geld nicht verzichten will oder kann eben auch. Nur durch Krisen und die Härte der Realität lernen wir überhaupt. Höchste Zeit für ein paar "Hallowach" Jahre - auch bei uns. An Wunder oder ein "weiter wir gehabt - bloß keine Veränderung" glaubte ich noch nie und eine solche Situation ist auch nicht wünschenswert. Also anpacken und endlich aufwachen und für ein besseres Europa kämpfen. Geht dann auch ohne VK - vielleicht merken dann dort auch die Unverbesserlichen auch was davon.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Nonvaio01 13.01.2019, 23:04
128. bloedsinn

Zitat von dunnhaupt
Deutschland kann sich also schon auf die Milliardenkosten vorbereiten, denn die Briten scheinen abhauen zu wollen, indem sie ihre vertraglichen Bindungen einfach nicht einhalten. Nicht nur tragen wir die Kosten, sondern dies setzt auch einen Präzedenzfall. Andere Staaten mögen gleichfalls ihre Verträge brechen.
man will ja auch noch geschaefte machen, GB wird sich nicht voellig isolieren.

Was einige hier schreiben entbehrt jeglicher realitaet. Nicht einer in der UK hat gesagt wir zahlen nicht was vereinbart ist.

Die fakten sind ganz einfach. Dienstag wird abgestimmt, dann hat man ein ergebnis, und dann muss GB entscheiden was man mit dem ergebnis macht, egal wie es ausgefallen ist. Der rest ist panik mache, wunschdenken oder besserwisserei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
olivergarch 13.01.2019, 23:08
129. Brexit spart der EU Milliarden

Es spart der EU Milliarden, mittelfristig und langfristig, Jahr für Jahr, wenn little britain demnächst nur ohne Extrawürste wieder in die EU darf. Also raus mit den Streithanseln und den weltfremden Wunschzettel-Verein erstmal eingenordet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 13 von 15