Forum: Politik
Gute Vorsätze für 2018: Lasst meine Gedanken rein werden und meine Handlungen auch
DPA

Keine Witze mehr über Katrin Göring-Eckardt, weniger Neid auf Kollegen - und nix wie rein ins Gender-Seminar. Zehn gute Vorsätze für 2018!

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hugahuga 28.12.2017, 21:44
70.

Überaus launig - und dennoch zwischen den Zeilen kritisch. Sehr gut.

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lullylover 28.12.2017, 21:54
71. Bullseye

Die Nägel sauber auf den Kopf getroffen, köstlich ("ein von unbeugsamen Galliern besetztes Dorf hört nicht auf, Widerstand zu leisten" - Respekt).

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mac4me 28.12.2017, 21:55
72. Da schließe ich mich gern an...

Zitat von kleinbürger
gerade ihre süffisante überheblichkeit ist es die ich so sehr an ihnen schätze. niemanden sonst gelingt es so locker und cool (!) die political-correctness und die gutmenschen-spießigkeit der lächerlichkeit preiszugeben und der heuchelei zu überführen.
...denn ohne einen Hofnarren wäre der Königshof des deutschen Journalismus schlichtweg nicht zu ertragen.

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ericstrip 28.12.2017, 22:24
73. Das mit der Kirche...

...würde ich mir doch noch einmal überlegen. Da könnten Sie inzwischen auch gleich bei den Grünen eintreten.

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karabas 28.12.2017, 22:31
74. Lieber JF

tolle Ansätze. Nach Erledigung von Punkt 3 (Gender Stokowski Seminar), erwarte ich nicht weniger als eine Preis-trächtige Bomben-Kolumne (Punkt 6 wäre dann mit abgehackt). Ich befürchte, dass Sie sich mit Punkt 1 zu sehr übernehmen. Fangen Sie doch mit dem leichtesten an - Punkt 10!

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chesterton 28.12.2017, 22:50
75. Zu 10.

Nicht eintreten, in die Kirche gehen. Martin Mosebach gibt sicher gerne Tipps, wo das in München sinnvoll ist für den echten Konservativen = Reaktionär. Auf keinen Fall Kirchensteuer zahlen, sondern ggfs. spenden!

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780 28.12.2017, 23:13
76.

Zitat von surfaxel
Ok, solange der CDU Eintritt nicht Nummer 11 ist! Alle sind gefragt, wo sind die 10 Punkte von Augstein und Kuzmany?
Dann aber ausgleichende Gerechtigkeit, dann müßten alle Leser und Kommentatoren schwören, dass sie niemals mehr wieder einen Journalisten anbellen, unter dem Motto: Bild-Zeitungs-Niveau.

Und schließlich Oscar Wilde meinte: "Das Leben ist viel zu wichtig, um es ernst zu nehmen."

Einstein war da bodenständiger: "Wenn’s alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs neue. Und war es schlecht, ja dann erst recht."

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Effi Biest 28.12.2017, 23:15
77. Weiter so ......

Jan Fleischhauer – man muss nicht seine Meinung teilen - aber seine Kolumnen sind oft recht vergnüglich zu lesen, meist von einem subtilen, ironisierenden/persiflierenden Sprachwitz etc. durchwirkt, Metapher und andere Sprachbilder sind oft kreativ/originell/doppelbödig …, auch situativ den aktuellen Gegenstand treffend und die beabsichtigten Konnotationen sind meist unterschwellig und hintergründig witzig gesetzt. Wie jetzt auch hier.
Er kennt die diversen politischen "Milieus", vor allem die der "heiligen Kühe" einer links-alternativen Szene recht genau, spielt rhetorisch mit deren Ideologemen/Stereotypen … und trotz dieser meiner Lobhudelei jetzt hier würde ich mich beileibe nicht als "Kanalarbeiter-in-Sachen-Schwarz" bezeichnen (nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen).
Arbeiten Sie weiter unverzagt an sich, Herr Fleischhauer (hoffentlich liest er es ...), verlassen Sie vielleicht den hierarchisch festgefahrenen Mikrokosmos des "Spiegel" (mit seinen Ressortleitern …), noch etwas philosophierende Meta-Ebenen dazu und ein wegweisendes Buch in Sachen Weiterentwicklung der Demokratie oder so … und statt doofer Talk-Shows mal Diskurse bei/mit den wirklichen Eliten in Sachen Geist und …....? Gräfin Dönhoff erhielt (zurecht) auch mal den (Düsseldorfer) "Heinrich-Heine-Preis"!
;-).

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cat69 28.12.2017, 23:22
78. Ich mag sie

und ihre Kolumne ist so ziemlich der einzige Grund in den Spiegel zu schauen. Die Sorge, das der in den Bezahlteil wandert bringt mich um den Schlaf. Das ist mehr wert als alle Pulitzer-Preise und sollte ihnen langen.

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hape2412 29.12.2017, 01:28
79. Lieber Herr Fleischhauer,

das, was Margarethefan über die Schnittmenge der eigenen und Ihrer Meinung sagte, gilt für mich in den meisten Fällen auch. Ich wünschte jedoch, das mancher (jetzt muss ich aufpassen, dass ich politisch korrekt bleibe) Ihrer KollegInnen ein wenig mehr Ihrer Selbstironie besäße.

Die Kolumne, in der Sie das Scheitern Ihrer Ehe beschreiben, hat Sie in meiner Achtung sehr steigen lassen (nicht zuletzt deshalb, weil ich Ihre Situation aus eigenem Erleben sehr gut nachempfinden konnte). Ich denke, dass SPON einen überzeugten Konservativen, der seine Ansicht meistens mit dem Florett und nicht mit dem Säbel der Kollegin, die Ihnen die Teilnahme an einem Genderseminar empfohlen hat, verficht, sehr gut gebrauchen kann. Ich empfehle Ihnen - sollten Sie tatsächlich an diesem Seminar teilnehmen wollen - genügend alkoholische Getränke, damit Sie unbeschadet daraus hervorgehen.

Mein Sie betreffender guter Vorsatz für das Jahr 2018 lautet, dass ich Sie nie wieder als Hofnarren von SPON bezeichnen werde. Bleiben Sie so wie Sie sind. Ihnen ein gutes Jahr 2018!

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