Forum: Politik
Hätten Europa und die USA mehr für die politische Stabilität Haitis tun müssen?

Die Erdbebenkatastrophe in Haiti hat die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit wieder auf den gebeutelten Karibikstaat und seine Probleme gelenkt. Haben die USA und Europa es über die Jahre versäumt, hier mehr für politische Stabilität und wirtschaftliche Perspektiven zu tun? Diskutieren Sie mit!

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Palmstroem 16.01.2010, 09:17
1. Die Frage kommt zu spät

Zitat von sysop
Die Erdbebenkatastrophe in Haiti hat die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit wieder auf den gebeutelten Karibikstaat und seine Probleme gelenkt. Haben die USA und Europa es über die Jahre versäumt, hier mehr für politische Stabilität und wirtschaftliche Perspektiven zu tun? Diskutieren Sie mit!
Die Frage müsste heißen:"Hätten die USA und Europa mehr für Haiti tun müssen!" Jetzt liegt das Kind im Brunnen!!!

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Brand-Redner 16.01.2010, 11:27
2. Genau

Zitat von Palmstroem
Die Frage müsste heißen:"Hätten die USA und Europa mehr für Haiti tun müssen!" Jetzt liegt das Kind im Brunnen!!!
Wirtschaftliche Not gebiert nun mal keine politische Stabilität. Wer diese haben will, ohne jene zuvor abzuschaffen, verhält sich so ignorant und lächerlich wie ein Baumeister, der das Dach vor den Fundamenten aufsetzen will. Aber in der Politik scheint ja alles möglich. - Gestern las ich, Deutschland wolle Haiti 1,5 Millionen Euro Spenden bzw. Spendengüter zukommen lassen: Was für eine Wahnsinnssumme - das ist ja fast mehr, als im Bundestag jährlich für neue Schreibgarnituren ausgegeben wird, nicht wahr? - Ist das noch Dummheit oder schon Zynismus?

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forumgehts? 16.01.2010, 12:22
3.

Zitat von sysop
Die Erdbebenkatastrophe in Haiti hat die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit wieder auf den gebeutelten Karibikstaat und seine Probleme gelenkt. Haben die USA und Europa es über die Jahre versäumt, hier mehr für politische Stabilität und wirtschaftliche Perspektiven zu tun? Diskutieren Sie mit!
Nein, denn wenn ich richtig informiert bin, haben sich bisher nicht einmal die Chinesen für dieses Gebiet interessiert. Und das heisst, dass da nun wirklich nichts zu machen und/oder zu holen ist.

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archelys 16.01.2010, 12:33
4. Brunnenkinder

Zitat von Palmstroem
Die Frage müsste heißen:"Hätten die USA und Europa mehr für Haiti tun müssen!" Jetzt liegt das Kind im Brunnen!!!
Es liegen schon viele Kinder im Brunnen, Herr Palmstroem, und Sie staunen nur.
Nun aber sind drei "Präsidenten" im Einsatz.
Vielleicht bohren die auf Haiti wieder einen Brunnen, dieses Mal in Schrägbohrung nach Kuba. Da müssen wir wieder sehr aufpassen, dass kein Kind reinfällt...

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Rainer Helmbrecht 16.01.2010, 12:42
5. Titel verweigert!

Zitat von Palmstroem
Die Frage müsste heißen:"Hätten die USA und Europa mehr für Haiti tun müssen!" Jetzt liegt das Kind im Brunnen!!!
Eins hätten die USA auf jeden Fall machen können, sie hätten nicht durch Dumpingpreise die Agrarwirtschaft dieses und vieler anderer armen Länder kaputt mache brauchen. Europa ist da auch nicht besser, die durch Subventionierte Produkte die Märkte und die heimischen Produkte kaputt machen und Bauern zu arbeitlslosen Stadtbewohnern verkommen lassen.

Selbstlose Hilfe ist eine große Tat, aber durch unreelle Marktmacht, andere ländliche Strukturen zu zerstören ist eine Sauerei. So wie das leer fischen vor den Küsten armer Länder.

Wie groß die Schuld ist kann ich nicht beurteilen, aber dass wir Schuld auf uns geladen haben, ist unzweifelhaft.

MfG. Rainer

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Palmstroem 16.01.2010, 12:42
6. Auch keine Lösung

Zitat von archelys
Es liegen schon viele Kinder im Brunnen, Herr Palmstroem, und Sie staunen nur. Nun aber sind drei "Präsidenten" im Einsatz. Vielleicht bohren die auf Haiti wieder einen Brunnen, dieses Mal in Schrägbohrung nach Kuba. Da müssen wir wieder sehr aufpassen, dass kein Kind reinfällt...
Leíder ist auch in Kuba nichts zu holen - außer noch mehr Armut. Nur einen Vorteil hätte Kuba bei solch einer Katastrophe - mehr Militär! Erstaunlich ist, daß diese bei uns so beliebten Urlaubsparadiese sich als hoffnungslose Armenhäuser erweisen - wo bleibt die Mark?

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discurso 16.01.2010, 12:47
7.

Zitat von Brand-Redner
Wirtschaftliche Not gebiert nun mal keine politische Stabilität. Wer diese haben will, ohne jene zuvor abzuschaffen, verhält sich so ignorant und lächerlich wie ein Baumeister, der das Dach vor den Fundamenten aufsetzen will. Aber in der Politik scheint ja alles möglich. - Gestern las ich, Deutschland wolle Haiti 1,5 Millionen Euro Spenden bzw. Spendengüter zukommen lassen: Was für eine Wahnsinnssumme - das ist ja fast mehr, als im Bundestag jährlich für neue Schreibgarnituren ausgegeben wird, nicht wahr? - Ist das noch Dummheit oder schon Zynismus?
Darüber hinaus finde ich es sehr peinlich, dass die Bundesregierung den deutschen Hilfsorganisationen kein Flugzeug zur Verfügung stellt. Das warten auf freie Plätze in Linien- oder Chartermaschinen kostet weitere Menschenleben.

Wenn Haiti eine "notleidende" Bank wäre, dann....

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Galaxia 16.01.2010, 12:52
8. Schall und Rauch Kanzlerin.

Zitat von sysop
Die Erdbebenkatastrophe in Haiti hat die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit wieder auf den gebeutelten Karibikstaat und seine Probleme gelenkt. Haben die USA und Europa es über die Jahre versäumt, hier mehr für politische Stabilität und wirtschaftliche Perspektiven zu tun? Diskutieren Sie mit!
Es geht um Erneuerbare Energien, weil sich Haiti nichtmal ausreichend fossilen Sprit leisten kann.

Und ja hier wird fast überall versäumt 3. Welt Länder zukunfts und damit Überlebensfähig zu machen.

Das DESERTEC Programm ist sowas, man sieht ja wie bescheiden die Politk ist, nämlich NUL kommt da. Es muss meist Privat finanziert werden und dann blockierne die Behörden - siehe Zulassung von Windkraftanlagen.

Es ist doch jetzt schon so, das bei kleineren Katastrophen die Menschen sich überlassen bleiben. Ab einem gewissen Punkt kann man auch beim besten Willen nicht mehr Helfen.

Noch kann man dafür sorgen eine Energieinfrastruktur zu erstellen. Allerdings wohl nicht mit unser ATOM und Abwrack Kanzlerin.
Merkel bedeutet Rückschritt für Deutschland und die Welt.

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archelys 16.01.2010, 12:59
9. Können Sie es auch so sehen?

Zitat von Palmstroem
Leíder ist auch in Kuba nichts zu holen ...
Wieso "leider"?
Muß denn immer irgendwo "was zu holen" sein?
Bringen ist seliger als Holen...

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