Forum: Politik
Handelsvertrag mit Kanada: Entsetzen über Junckers Ceta-Plan
DPA

Ausgerechnet auf dem Brexit-Gipfel erklärt EU-Kommissionschef Juncker, das umstrittene Handelsabkommen Ceta an den nationalen Parlamenten vorbeischleusen zu wollen. Die EU-Regierungschefs sind empört.

Seite 31 von 37
schmidthomas 29.06.2016, 17:05
300. Ist das die...

versprochene "Vertiefung" der EU? Hoffentlich ist sie tief und breit genug um diesen undemokratischen Scheixxladen endlich zu begraben. Nur weiter so, das Heer der EU-Gegner wächst täglich.

Beitrag melden
ksy 29.06.2016, 17:05
301. Herr Junkers - versagen jetzt Ihre politische Instinkte völlig?

Jetzt bieten Sie allen Euro-Skeptikern und Hassern den fast best möglichen Anlaß zum Exit aus Europa.
Wenn Sie das wirklich machen, dann werden die Leute massenweise aus Europa aussteigen nur um dieser unsäglichen Vorstellung von Politik zu entkommen.

Wenn sie, Herr Junker Ihr Handeln unter: "Mehr Europa" so verstehen und zugleich weniger demokratische Entscheidungen mit größerer Selbstherrlichkeit des EU- Präsidenten versuchen umzusetzen, dann müssen Sie noch heute Ihren Rücktritt einreichen oder die wirklichen europäischen Bürger werden Sie aus dem Amt werfen.

Sie sind für Ihr persönliches Handeln verantwortlich und hier haben Sie die Grenzen des aufgeklärten Europa's überschritten.

Wollen Sie als der europäische Politiker in die Geschichte eingegehen, der durch dummes Handeln die Demagogie gegen die europäischen Institutionen erst in Rollen gebracht hat. Was bedeutet Ihnen Freihandeln mit Kanada gegenüber freier Demokratie in EUROPA. Verlassen Sie die politische Bühne!

Beitrag melden
Reza Rosenbaum 29.06.2016, 17:05
302. Endlich - Juncker

Endlich haut der alte Mann mal auf den Tisch. Mti dem Verlust des britischen Absatzmarktes werden gerade D und FR stark wirtschaftlich getroffen. Das kapiert dort nur keiner. Da ist es hohe Zeit, sich neue Wirtschaftspartner zu erschliessen. Warum ein Land wie Malta oder Zypern die ganze Union blockieren koennen soll, war mir schon immer schleierhaft. CETA wurde von Europa verhandelt und sollte auch von Europa mehrheitlich beschlossen oder abgelehnt werden. Juncker geht nach dem Brexit genau in die richtige Richtung - groessere Uebernahme von Macht und Kompetenzen durch die EU Organe. Dass die alte Methode mit 28 kleingeistigen Koechen, die alle nur ihre eigenen Interessen vertreten, nicht klappt, wissen wir ja mittlerweile. Entweder es gibt eine starke Union, in der jeder seinen Teil beitraegt, und die wirtschaftlich und geopolitisch handlungsfaehig ist, oder es gibt 28 Staaten, die sich weder an Vertraege noch an Abmachungen halten, wie es derzeit der Fall ist, und damit insgesamt handlungsunfaehig sind und nach dem Austritt GB's in der wirtschaftlichen Bedeutungslosigkeit verschwinden.


Ueber TTIP braucht man sich erstmal keine Gedanken mehr zu machen - die Position der EU ist durch den Austritt der zweitgroessten Wirtschaftsmacht (GB) derzeit so geschwaecht, dass man kaum noch vernuenftig mit den USA wird verhandeln koennen. Fuer die macht es derzeit mehr Sinn nur mit D und FR separat FHAs abzuschliessen, zu wesentlich besseren Konditionen fuer die USA als sie es bei TTIP bekommen haetten, und den Rest dieser Kindergarten-EU sich selbst zu ueberlassen. Juncker hat das verstanden, der deutsche Michel wird das in fuenf Jahren verstehen.

Beitrag melden
Proggy 29.06.2016, 17:07
303.

Zitat von hollah
Wer hat eigentlich Junker auf diesen Posten gesetzt. Es können doch nur Personen mit zu dem Zeitpunkt stark geistiger Umnachtung oder oder andere nicht zu beschreibende Außerirdische gewesen sein. Normalerweise gehört so ein Hehler, Helfer für Steuerhinterzieher eingebuchtet, und mit einem lebenslangen Berufsverbot. Der Hehler ist schlimmer als der Stehler.
NUR Cameron und Ungarns Viktor Orbán, waren gegen Junckers, allein auf weiter Flur - gegen alle anderen EU-Staats-und Regierungschefs.

Wird Ihnen jetzt das Verhalten von Junckers den Briten gegenüber etwas klarer?
Quelle:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/brite-cameron-blamiert-sich-bei-juncker-wahl-wird-daheim-gefeiert-a-977964.html

Beitrag melden
pirat007 29.06.2016, 17:08
304. Autokrat Junckers

Man fragt sich inzwischen, wer der schlimmste menschenverachtende Despot ist, Junckers, Erdogan oder Trump. Zuerst hat Junckers die europäische Fiskalpolitik mit Verachtung behandelt und mit Füßen getreten...natürlich alles im Rahmen des gesetzlich erlaubten oder war es gerade noch im Rahmen des Vertretbaren oder war es doch schon im Bereich des Illegalen? M.E. letzteres. Jetzt wendet er sich der Demütigung der europäischen Bürger und Parlamente zu. Was kommt als nächstes? Die Gestaltung der europ. Medienlandschaft und dann die Meinungsfreiheit? Wäre ihm zuzutrauen. Für mich als ursprünglich überzeugter Europäer steht fest: Junckers ist die Nummer 1! Und Schulz, diese ohnehin traurige Witzfigur, ist sowieso nur noch sein "Gehmalherdamartinle". M.E. alle müssen beide SOFORT weg, sonst ist es mittelfristig aus mit der EU! Und der minderbemittelte Öttinger muss auch weg!!

Beitrag melden
Halcroves 29.06.2016, 17:08
305. Investitionsgewinne per TTIP ohne England

können halt über´n Tag hinaus denken...der Rest bezahlt die Bürokraten. Der 1. Weg eines EU Abgeordneten ist der Weg zur Kasse, damit er die steuerfreie Auslage in Höhe von 304,- Euronen bekommt. Der restliche Tag besteht darin seine Räume zu finden. Unsereiner malocht von früh bis spät und wird mit´nem Niedriglohn abgespeist. Wer zahlt dieses Bürokratiemonster EU eigentlich ?

Beitrag melden
HeisseLuft 29.06.2016, 17:10
306. Hmmmm

Eigentlich geht es doch um die Rechtstellung des gewählten europäischen Parlaments. Wenn es tatsächlich das eigentlich zuständige Parlament ist, sollte auch nur dies gefragt werden.

Anders: würde es der Weiterentwicklung der Demokratie in der Bundesrepublik wirklich nützen, wenn ein Gesetz, das in die Zuständig des Bundes fällt, unbedingt auch von jedem Landesparlament behandelt und verabschiedet werden muss?

Wäre die Republik dann wirklich demokratischer? Oder nur einfach handlungsunfähig?

Beitrag melden
Humboldt 29.06.2016, 17:10
307. Aha

Zitat von epiktet2000
Spiegel-Online, am besten Sie schließen das Forum. Die Juncker-Freunde sind, wie man an diesem Beispiel von "Humboldt" sieht, am Ende ihrer Argumente, und die CETA und TTIP - Gegner werden noch vollständig zu EU-Austrittsbefürwor+tern.
Jetzt ist man schon ein "Junker-Freund", wenn man seine Forumskollegen ermahnt, überhaupt irgendwie inhaltlich auf den Artikel zu reagieren anstatt nur wüste persönliche Beschimpfungen vom Stapel zu lassen. Alles zu seiner Zeit!

Beitrag melden
Roßtäuscher 29.06.2016, 17:11
308. Was soll man zu dem Entsetzen über Juncker seine CETA-Pläne, am Parlament vorbei, sagen

Undemokratisch, von der Merkel abgekupfert. Genau dies versucht die Kanzlerin auch immer und immer wieder.
Man war froh, für Barroso eine bessere Nachfolge zu finden, aber beileibe keine adäquate, Barroso stärker konzentriert.
Barroso war ein Merkel-Verbündeter.
Was will man machen mit Juncker, dem Luxemburg-Steueroase-Erfinder.
Bleibt nur die Hoffnung, RA Gauweiler aus der CSU macht gegen ihn mobil über eine Verfassungsklage. Boykottiert endlich die fatalen Beschlüsse aus Brüssel, Straßburg. Wer als Deutschland-Politiker Juncker machen lässt, dem müssen die Wähler endlich die Gefolgschaft kündigen.

Beitrag melden
karend 29.06.2016, 17:12
309. .

"Ausgerechnet auf dem Brexit-Gipfel erklärt EU-Kommissionschef Juncker, das umstrittene Handelsabkommen Ceta an den nationalen Parlamenten vorbeischleusen zu wollen."

Ein typischer Juncker. Zumindest hat diese Person frühzeitig angekündigt, wie er zu agieren gedenkt: "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt." (Spiegel, 1999)

Aber EU-Kritiker sind ja – laut Spon –immer gleich Europahasser.

Beitrag melden
Seite 31 von 37
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!