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Harte Töne gegen die USA: Deshalb poltert Kim plötzlich wieder
AP

Schluss mit Kuschelkurs - Kim Jong Un droht mit Absage des Gipfels mit Trump. Was steckt hinter dieser neuen, alten Härte? Die Lösung könnte in China liegen. Dort mehren sich Hinweise auf einen Strategiewechsel.

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skeptikerjörg 18.05.2018, 22:16
90.

Zitat von 220218
Dass Kim zu kreuze kriecht und ohne Gegenleistungen seine gerade erst als Faustpfand entwickelte Waffen einfach so abgibt? China will dass weder in Süd, noch in Nordkorea Atomwaffen sind. das heißt aber auch, die Stationierung aus den USA ist sofort zu beenden. So geht Diplomatie, die Interessen beider Seiten ausgleichen. Die Rolle rückwärts im Konflikt mit dem Iran, gepaart mit Lügen und Unterstellungen, die keinerlei Beweise bringen, läßt natürlich Kim und auch China misstrauisch sein.
Nun haben die USA aber schon seit 1979 keine Atomwaffen mehr in Südkorea! Brauchen sie auch gar nicht, denn Nordkorea wäre jederzeit von U-Booten, von Flugzeugträgern, von Guam oder Okinawa aus zu erreichen, sollte Kim seine 1,5 Millionen-Armee tatsächlich Richtung Süden in Bewegung setzen.

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adal_ 19.05.2018, 01:32
91. Wer ist hier der Witzbold?

Zitat von steingärtner
"Wenn der Norden seine konventionelle Armee abzuruesten beginnt, seine Artillerie verschrottet, hoeren diese gemeinsamen Manoever im Sueden auf. " Sie machen Witze ? Oder glauben Sie das wirklich ?
Das ist kein Witz. Beweis: Nachdem die Sowjets abgezogen waren und die NVA sich aufgelöst hatte, gab es diesseits und jenseits der innerdeutschen Grenze keine Manöver mehr. :-)

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gandhiforever 19.05.2018, 02:21
92. Der Grund: Bolton

Der kriegssuechtige Bolton hat betont, dass Libyen als Modell fuer Nordkorea in Frage kommt.

Damals hat man dem dortigen Diktator wirtschaftliche Aufbauhilfe gegen die Aufgabe seines Atomwaffenprogramms zugesagt.

Und, dann?

Dann hat der Westen Rebellen bewaffnet, die den Diktator bis zum Tod bekaempft haben.

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220218 19.05.2018, 16:22
93. Bitte lasen!

Zitat von KingTut
Die USA sind als Schutzmacht in Süd-Korea und bedrohen niemanden. Sie wissen doch hoffentlich, dass der Koreakrieg dadurch ausgelöst wurde, dass der Norden den Süden überfallen hat - und nicht umgekehrt. Wenn die Bedrohung aus dem Norden entfällt, dann braucht es auch keine Schutzmacht. Was die Zukunft von ganz Korea betrifft, so sollte darüber das Gesamt-Koreanische Volk bestimmen und keine Diktatoren in Peking und Pjöngjang. Süd-Korea ist ein demokratischer Rechtsstaat, was man hoffentlich auch bald von seinen nördlichen Nachbarn behaupten kann. Natürlich ist Trumps jüngste Iranpolitik nicht hilfreich, Vertrauen in Entscheidungen/Zusagen der US-Regierung zu schaffen bzw. leistet er damit eine Steilvorlage für alle Skeptiker der US-Politik. Nur ändert dies alles nichts an der Werthaltigkeit meines ersten Absatzes.
Der Koreakrieg (Wikipedia) entstand beim Versuch der beiden NK und SK auf unterschiedliche Weise die Wiedervereinigung zu erzwingen. Die SU hielt sich zurück und nahm nicht an der Abstimmung in der UN teil. Haupttreibender war die USA, die verhindern wollten, dass ihre Militärpräsenz wegfällt. So ist es auch heute. Ohne diese Kriegstreiber wäre schon längst die Wiedervereinigung in Korea erfolgt und jetzt glaubt DT, NK erpressen zu können. Ich hoffe nur, dass es nicht gelingt. Denn, wo sich die USA einmischt gibt es Krieg, Chaos und desolate Regierungen, wie ... denken sie selbst!

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adal_ 20.05.2018, 01:06
94. Ein Traum von Wiedervereinigung

Zitat von 220218
Ohne diese Kriegstreiber wäre schon längst die Wiedervereinigung in Korea erfolgt...
Richtig. Ohne die Intervention der Amerikaner 1950 bis 53 wäre Korea nicht geteilt und der geniale Führer Kim Jong Il säße heute nicht in Pjöngjang, sondern in Seoul. Außerdem wären die Südkoreaner kleiner und verbrauchten weniger Energie. :-) Schade eigentlich, oder?

Apropos: Wenn Adenauer nicht die Westbindung favorisiert hätte, wären wir Deutschen womöglich schon Ende der Vierziger unter der Fuchtel der Sowjets vereinigt worden. Schade eigentlich, oder?

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spon-facebook-10000122439 20.05.2018, 17:18
95.

Zitat von adal_
Richtig. Ohne die Intervention der Amerikaner 1950 bis 53 wäre Korea nicht geteilt und der geniale Führer Kim Jong Il säße heute nicht in Pjöngjang, sondern in Seoul. Außerdem wären die Südkoreaner kleiner und verbrauchten weniger Energie. :-) Schade eigentlich, oder? Apropos: Wenn Adenauer nicht die Westbindung favorisiert hätte, wären wir Deutschen womöglich schon Ende der Vierziger unter der Fuchtel der Sowjets vereinigt worden. Schade eigentlich, oder?
Wenn ihre Landsleute und ihr Führer keinen Massenmord begangen hätten , wären die Sowjets nicht nach Berlin gekommen , dann würden sie weiter unter der Fuchtel ihres Führers leben und wären zufrieden mit sich und der Welt.- Schade eigentlich...

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