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Harte Töne gegen die USA: Deshalb poltert Kim plötzlich wieder
AP

Schluss mit Kuschelkurs - Kim Jong Un droht mit Absage des Gipfels mit Trump. Was steckt hinter dieser neuen, alten Härte? Die Lösung könnte in China liegen. Dort mehren sich Hinweise auf einen Strategiewechsel.

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gedu49 18.05.2018, 11:09
30. Angst

Zitat von sven2016
Sowas hat sich Trump selber eingeschenkt:...... Seine Hardliner planen parallel dazu einen Luftschlag. Hat in Libyen ja wirklich stabile Verhältnisse erzeugt.
Die USA wollen um fast jeden Preis verhindern, dass Nordkorea in die Lage kommt einen Angriff mit einem erfolgreichen atomaren Gegenschlag zu beantworten. Da man sich offenbat mit Diplomatie nicht recht auskennt sehe ich tatsächlich die Gefahr, dass man in den USA die Nerven verliert und einen massiven Angriff auf Nordkorea startet. Schließlich scheint es die Logik der Amerikaner zu sein, dass nur sie selbst andere Länder zerstören dürfen und Gegenwehr ein Verbrechen ist.
Was werden dann aber die Chinesen oder Russen tun ?

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Beat Adler 18.05.2018, 11:10
31. China erklaerte oeffentlich, dass es keine Atomwaffen in Korea duldet.

China erklaerte oeffentlich, dass es keine Atomwaffen in Korea, Nord und Sued, duldet. Der suedkoreanische Praesident liess Aehnliches verlauten.

Der Unterschied zwischen der Fuehrung der alleinseligmachenden, kommunistischen Einheitspartei in Beijing und Trump ist der dafuer vorgesehene Zeitrahmen. Trump will eine sofortige, ueberpruefte und unwiederkehrbare Abruestung der Atomwaffen Nordkoreas.

Die beiden einzigen Druckmittel Trumps sind miltaerisches Eingreifen und die Drohung an China alle Firmen, die mit Nordkorea Geschaefte abschliessen, zu sanktionieren. Weder das Erste noch das Zweite sind inder Praxis in echt durchfuehrbar und deswegen auch nicht durchschlagend wirksam.

China dagegen drehte Nordkorea den Geldhahn zu und stellte den Handel weitesgehendst ein. Kim muss China gehorchen. Er tut es. Er wurde 2 mal herbefohlen und stand stramm vor seinem grossen und maechtigen Bruder Xi. Beim ersten Mal zeigte das chinesische Staats TV Bilder, wie Kim eifrig in einem Notizblock mitschrieb. Was fuer eine Demuetigung, denn normalerweise schreiben Kim’s Generaele fleissig in ihre Notzbuechleins, was ihr allerherzliebster Fuehrer des Volkes von sich gibt.

Trump wird nie einsehen, dass er in Sachen Nordkorea abgemeldet ist und der chinesischen Staatsfuehrung vertrauen muss, das Richtige zu tun.

China tut in Sachen Trump das einzig Richtige: Auf Zeit spielen, Geduld haben, nichts ueberstuerzen, denn Trump ist bald Geschichte. Im allerschlimmsten Falle dauert es noch knapp 7 Jahre. Fuer die KP Chinas ist es kein Problem solange zu warten.
mfG Beat

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jens.kramer 18.05.2018, 11:12
32. Die USA halten sich nicht an Verträge

Die USA halten sich nicht an Verträge, die sie selbst unterschrieben haben. Warum soll Kim jetzt bedingungslos Trump Glauben schenken, und die Chinesen sind gute Taktiker, man lese deren Strategeme.

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SammyDJ 18.05.2018, 11:13
33. Trump verzockt sich

Einmal mehr erkennt man, wie sehr inzwischen China die eigentliche Supermacht ist und die Fäden zieht, wie es seiner Strategie entspricht. Und Donald geht auf den Leim. Er fühlt sich sicher ob des außenpolitischen Scheinerfolgs, in Form von Kims scheinbarem Entgegenkommen, das auch seiner Kritiker erstmal ruhig stellt. Seine Eitelkeit wuchs sofort ins unermessliche und davon geblendet machte er weitere Fronten auf: Iran/Israel, Europa, China. Er führt jetzt einen wirtschaftlich ausgehölten Giganten, der durch die Steuerreform institutionell noch weiter geschwächt wird und politisch immer isolierter dasteht in einen diplomatisch-wirtschaftlichen Vielfrontenkonflikt. Putin schaut zu und sieht, wie seine Pläne, die Einigkeit der Nato zu unterminieren aufgehen. Er wusste warum er einem debilen Egomanen an die Spitze der wankenden Großmacht verhelfen wollte. Einen effektiveren Vollstrecker seiner Pläne hätte er nicht finden können.

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halfbrain 18.05.2018, 11:15
34. Noch nicht gelesen, dass...

Zitat von werder11
.... - was haben die amerikaner denn zu liefern, was die chinesen nicht selbst haben - arme usa, abhängig von einem tropf!
... viele bedeutende chinesische Firmen am 'Tropf' der amerikanischen Mikroelektronik hängen - ging doch gerade durch sämtliche Presse!
Merke: Es geht insbesondere um das Eigeninteresse Chinas IN den USA.

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mcpoel 18.05.2018, 11:17
35. Einfachere Antwort: Feindbild

Mr Kimchi braucht ein Feindbild.
Mit dem Ende des kalten Krieges sind die Ostdiktaturen reihenweise zusammengebrochen. Daher braucht Nordkoreas Regime ein Feinbild und das kann man so schnell nicht ändern. Ohne das Feinbild USA, wird Kim nicht überleben.

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w.diverso 18.05.2018, 11:17
36. Ich denke auch,

Zitat von gedu49
...und China eine Karte im Ärmel. Warum sollte Nordkorea auf einen Vertrag vertrauen, wenn Trump Verträge einseitig aufkündigt ? Die Chinesen nutzen Kim ähnlich wie eine Schachfigur, wenn Trump zu viel fordert werden sie vermutlich ihre Schutzfunktion über Nordkorea wieder ausüben und Kim weiter seine Bomben bauen lassen. Vielleicht sollte man in den USA endlich verstehen, dass sich die Chinesen nicht mehr erpressen lassen und ihren eigenen verschlungenen Pfaden der Politik folgen.
dass es da eher um China und die USA geht. China benutzt Nordkorea ganz offensichtlich für ihre eigenen Interessen und wenn es nur ist um Trump etwas zu beschäftigen. Niemals sollte man vergessen, dass China langfristig plant und nicht so kurzsichtig und sprunghaft wie momentan die USA unter Trump. Amerika wird sich noch wundern!

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halfbrain 18.05.2018, 11:19
37. Ja klar, ...

Zitat von zwischendurch27
... (Oder haltet Ihr die Saudis für eine lupenreine Demokratie?) ...
... und mit dem islamistischen Terror hat Saudi-Arabien als mahawitisch-salafistisches Land, mit Al Kaida, mit den Twin-Towers etc.pp. überhaupt nichts zu tun!

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guenni 18.05.2018, 11:20
38. Es wird keinen "Deal" zwischen USA und Nordkorea geben

Solange die US-Regierung auf eine komplette unreversible atomare Abrüstung Nord-Koreas besteht und gleichzeitig gegen Nordkorea gerichtete Militärmanöver (Max Thunder) durchführt.
Kim hat doch an den Beispielen im Irak und Libyen gesehen, was mit Ländern (und deren Regierungschefs) passiert, die auf ihre Massenvernichtungswaffen verzichten. Es wäre unter den gegebenen Bedingungen wirklich nicht besonders klug von ihm, wenn er sich auf Versprechungen der US-Regierung verlassen würde. Ich denke, dass weiß er auch, und die aktuelle Entwicklung, in der sich die USA scheinbar selber isoliert und sich vermutlich (hoffentlich) auch die Möglichkeit genommen hat in Nordkorea militärisch einzugreifen um ihre Ziele durchzusetzen bewirkt auch, dass es keine Notwendigkeit mehr dafür gibt, sich auf diese Versprechungen zu verlassen. Aber es ist eine interessante Zeit mit vielen geopolitischen Veränderungen. Mal sehen, ob das in einem halben Jahr immer noch so aussieht.

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leo.dom 18.05.2018, 11:20
39. Kim hat sicher Zeitung gelesen

und Nachrichten gehört und kann denken. Denen zufolge macht es wohl keinen Sinn, mit den USA einen Vertrag zuschließen und anschließend das wichtigste Druckmittel, die Atombomben, aus der Hand zu geben. Ja, es ist auch eine Provokation seiten Südkorea und USA, angesichts der positiven Entwicklungen eine Militärübung mit Elementen des Angriffs auf Nordkorea abzuhalten. Da könnte man sich mal in Feingefühl und Rücksichtnahme über, aber das ist wohl nichts Trumps Sache.

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