Forum: Politik
Hartz-IV-Gespräche: Altherren-Trio verärgert Merkel

Ein SPD und zwei Unions-Ministerpräsidenten wollen die Hartz-IV-Reform endlich unter Dach und Fach bringen - und legen munter vor mit Plänen für erhöhte Beitragssätze. Der forsche Stil kommt in der Bundesregierung schlecht an.

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Froh mit ALG Zwo 17.02.2011, 10:22
90. Auf Thema antworten

Zitat von gran-granate
der hat mit Hartz 4 nichts zu tun(gibts auch erst seit 2002)
2005

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Crom 17.02.2011, 10:40
91. ...

Zitat von huzzemann
also muss ich dann das nächste mal meine USt-Ident.Nummer angeben, wenn ich bei Aldi eine pachlung milch kaufe....damit ich USt auf den betrag zahlen darf.....
Nein, der Aldi hat nämlich eine und bezahlt daher die Umsatzsteuer. Sie zahlen dafür bissl mehr an Aldi.
Zitat von
ich empfehle ihnen dringenst, sich künftige schreibereien hier im forum zu verkneifen!
Ich empfehle Ihnen sich erst einmal in die Grundsätze des deutschen Steuerrechts einzuarbeiten. Als erstes lernen Sie am besten die Grundbegriffe:
- Steuerschuldner (auch Steuersubjekt)
- Steuerpflichtiger
- Steuerträger
- Steuerdestinatar

Dann überlegen Sie sich, wer was bei der Umsatzsteuer ist.

Schlussendlich überlegen Sie sich, inwieweit die Nachfrageelastizität auf einen der vier Grundbegriffe eine Auswirkung hat.

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Crom 17.02.2011, 10:42
92. ...

Zitat von Orix
Das der Normalbürger keine UST zahlt wenn er einkaufen geht und keine Umsatzsteuernummer hat ?
Genau das, der Normalbürger ist maximal Steuerdestinatar und zum Teil Steuerträger der Umsatzsteuer (hängt von der Nachfrageelastizität des jeweiligen Produktes/Dienstleistung ab).

Kleine Frage: Wer bezahlt die Umsatzsteuer bei Hotels und wer hat daher einen Gewinn aus deren Senkung.

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Froh mit ALG Zwo 17.02.2011, 10:43
93. Auf Thema antworten

Zitat von Crom
"Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (abgekürzt USt-IdNr. in Deutschland oder UID[1] in Österreich) ist eine eindeutige EU-weite Kennzeichnung eines Umsatzsteuerpflichtigen. Sie dient innerhalb des Europäischen Binnenmarktes zur Abrechnung der Umsatzsteuer durch die Finanzämter. Benötigt wird sie von jedem Unternehmer, der Waren oder Dienstleistungen innerhalb des Gebiets der Europäischen Union liefern oder erwerben möchte."
Na, das haben Sie ja fein zitiert! Dumm nur, daß es bei Ihnen am Verständnis hapert.

Zitat von Crom
Sie haben keine solche Nummer. Dann scheinen Sie auch kein Umsatzsteuerpflichtiger zu sein.
Ich bin ja auch kein Unternehmer. Entbindet mich das dann von der Zahlung der Umsatzsteuer?

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semper fi 17.02.2011, 10:46
94. -

Zitat von card1959
... sich ebenfalls vorher zu informieren. Hotels erbrachten und erbringen Ihre Leistungen (Zimmerpreis) zu einem Betrag X. Wenn in diesem Betrag nun nicht mehr 19% sondern 7% USt enthalten ist, verbleibt mehr für die Hotelkasse. Kapiert ?
Aber nur bei Privatkunden, nicht bei Geschäftsreisenden.

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Froh mit ALG Zwo 17.02.2011, 10:46
95. Auf Thema antworten

Zitat von Orix
Bitte halten Sie sich aus dem Steuerrecht raus, Ihre unglücklichen Versuche Ihr Halbwissen unter die Leute zu bringen füllt schon Seiten im Forum.
Halbwissen halte ich beim Foristen Crom für gnadenlos übertrieben.

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Flugor 17.02.2011, 11:03
96. Das ist aber die Faktenlage

Zitat von mindphuk
Und das funktioniert sehr gut, Arbeitnehmer gegen Arbeitslose ausspielen. Arbeitslose sind so der Abschaum, zu dem keiner gehören will. Und wenn man einen Drecksjob mit schlechter Bezahlung annimt, hauptsache nicht Arbeitslos. So, und im nächsten Atemzug wird uns plötzlich klar, wer davon profitiert...
Warum darf man denn nicht die Faktenlage nennen?
Wenn der Bürger nicht darüber Bescheid weiß, wer für all jene Leistungen aufkommen muss, wie soll er denn dann seine Position als "mündiger Bürger" als Teil eines demokratischen Prozesses ausfüllen?

Ist es nicht eher so, dass durch das Verschweigen jener Zusammenhänge von etlichen Politikern versucht wird, den Bürger so zu manipulieren, dass er sie aus Unkenntnis der Zusammenhänge wählt?

Die arbeitende Bevölkerung zahlt zu 100% jene "sozialen Wohltaten", weshalb die ihr auferlegten Belastungen so gering wie unvermeidbar gehalten werden müssen.

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Flugor 17.02.2011, 11:09
97. Bürgschaften

Zitat von Froh mit ALG Zwo
Stimmt, Bürgschaften werden ja auch nie fällig. Da besteht nicht die geringste Gefahr ...
Was Ihnen nicht bekannt zu sein scheint ist, dass "das Geld der Banken" eben nicht deren Geld ist, sondern jenes der Bürger und Unternehmen.
Jene "Bürgschaften des Steuerzahlers" sind also letztendlich Bürgschaften für die Bürger und Unternehmen jenes Staates, d.h.: Es wird über jene Bürgschaften letztendlich sicher gestellt, dass die Wirtschaft in DE auch weiter gut funktioniert.

Wie man an der Wirtschaftsentwicklung in DE erkennen kann, ist diese Vorgehensweise deutlich besser als jene Vorgehensweise im Falle der Lehman-Brothers:
Als man diese Bank Pleite gehen ließ, kam es zur globalen Wirtschaftskrise. Ergo sollte man solch etwas im Sinne der Bürger und ihrer Arbeitsplätze tunlichst unterlassen.

Deshalb jene Bürgschaften...

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Flugor 17.02.2011, 11:13
98. Subventionen

[QUOTE=Froh mit ALG Zwo;7175747] Zitat von Flugor
Würde man in DE die komplett streichen, müssten die Renten um ca. 30% fallen.QUOTE] Na, das müssen Sie mir Dummerchen aber mal näher erläutern. Und kommen Sie mir nicht mit dem Bundeszuschuss. Der ist nämlich nur der Ausgleich für die versicherungsfremden Leistungen, durch die die Rentenkasse seit Jahrzehnten geplündert wird.
Der "Bund der Steuerzahler" rechnet bei den von ihm genannten Subventionen eben jene Zuschüsse mit zu den Subventionen. Ich halte mich dabei also nur an dessen Bewertung.
Sollten jene Gelder keine Subventionen sein, dann "mogelt" der Bund der Steuerzahler offensichtlich "ein wenig"...

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Flugor 17.02.2011, 11:18
99. Mindestlohn

Zitat von Froh mit ALG Zwo
Sie werden doch wohl nicht für den Mindestlohn plädieren? Schämen Sie sich!
Warum sollte sich die Vermittelbarkeit eines Jobangebotes nicht an den für den für den zu Vermittelnden anfallenden Kosten für den Weg zur Arbeit orientieren?
Eine Aufstockerei ist doch nichts anderes als eine Subventionierung unrentabler Jobangebote, d.h.: Der Markt preist jene Subvention ein.
Das kennen wir ja auch schon von der Eigenheimzulage und anderen Subventionen.

Also lässt man das mit jener Subvention sein.
Ein Unternehmen muss also ein Lohnangebot liefern, welches sich auch für den Arbeitnehmer lohnt, denn sonst bekäme es ja niemanden, der für jenen Lohn arbeiten würde.
Ganz einfache marktbasierte Argumentation.

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