Forum: Politik
Hartz-IV: Was ist ein kleiner Mensch dem Staat wert?

Die Bundesregierung hat entschieden: Fünf Euro mehr sollen Hartz-IV-Empfänger bekommen. Doch was ist mit den Kindern?, fragt sich SPIEGEL-ONLINE-Redakteurin Yasmin El-Sharif.

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McBline 24.12.2010, 13:08
1. Titel

"Was ist ein kleiner Mensch dem Staat wert?"

Natürlich nichts. Na ja, genausowenig wie ein großer minus Abzüge, weil man als Kind nicht einmal wählen darf. Um dem Vater Staat und der Mutti 'was wert zu sein braucht man waschechte Lobbyistenverbindungen. Und welche Verbindungen hat schon ein Arbeitslosenkind?

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inci 24.12.2010, 13:29
2. oooo

Zitat von sysop
Doch was ist mit den Kindern?
na, das hat frau von der leyen doch klipp und klar gesagt. eigentlich hätte sie den satz für kinder noch absenken müssen.

als ausgleich dafür gibt es ein milliardengeschäft für die außerschulische lehrbetriebsindustrie.

hartz4-kinderherz, was willst du mehr als einen gutschein für geigenuntericht, auch wenn du keinen ton vom anderen unterscheiden kannst?

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Der_Franke 24.12.2010, 13:40
3. Die Autorin hat mit diesem Beitrag gezeigt,

das Sie diesen Artikel als junge Mutter aus rein egoistischen Gründen so verfasst hat. Nicht diejenigen, die jahrzehntelang gearbeitet haben, nicht selten gesundheitlich eingeschränkt sind und daher der Hilfe des Sozialstaates bedürfen sollen unterstützt werden. Nein, die jungen Faruen mit Kindern, die sich deren Erzeugeer entledigt haben, sollen Transfergelder erhalten. Die Konsequenz wäre endlich mal, den jungen und gesunden Menschen auch mit Kindrebn den Geldhahn weiter abzudrehen und das Geld denen zu geben, die sich aus genannten Gründen selbst nicht mehr helfen können, also den Kranken und/oder Älteren.

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McBline 24.12.2010, 14:22
4. Titel

Zitat von Der_Franke
das Sie diesen Artikel als junge Mutter aus rein egoistischen Gründen so verfasst hat. Nicht diejenigen, die jahrzehntelang gearbeitet haben, nicht selten gesundheitlich eingeschränkt sind und daher der Hilfe des Sozialstaates bedürfen sollen unterstützt werden. Nein, die jungen Faruen mit Kindern, die sich deren Erzeugeer entledigt haben, sollen Transfergelder erhalten. Die Konsequenz wäre endlich mal, den jungen und gesunden Menschen auch mit Kindrebn den Geldhahn weiter abzudrehen und das Geld denen zu geben, die sich aus genannten Gründen selbst nicht mehr helfen können, also den Kranken und/oder Älteren.
Ist das jetzt die Schuld der Kinder? Wow! Aber es stimmt ja - wen die Kinder nicht mal in der Lage sind sich richtige Eltern auszusuchen, sollen sie doch verhungern... ganz im Sinne der christlichen Nöchstenliebe, eben.

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stier1952 24.12.2010, 14:27
5. Nicht nur 5 Euro mehr, sondern massive Kürzungen

Zitat von sysop
Die Bundesregierung hat entschieden: Fünf Euro mehr sollen Hartz-IV-Empfänger bekommen. Doch was ist mit den Kindern?, fragt sich SPIEGEL-ONLINE-Redakteurin Yasmin El-Sharif.
hat die Bundesregierung beschlossen.

Mit der aktuellen Hartz-IV-Reform werden die Ausgaben des
Staates für Hartz-IV-Empfänger nicht erhöht, sondern gekürzt!

Warum ist immer nur von den 5 Euro mehr die Rede? So bekommt
der deutsche Michel den Eindruck (gewollt vielleicht?), er müsste jetzt mehr bezahlen. Er bezahlt aber WENIGER!

Aktuelle Kürzungen (beschlossen von der Bundesregierung im Herbst 2010):

Es gibt keinen Zuschlag beim Übergang von Arbeitslosengeld I zu Hartz IV mehr (210 Millionen Einsparung).

Der Rentenbeitrag für Hartz IV – Bezieher wird ersatzlos gestrichen (1,85 Milliarden Einsparung).

Das Elterngeld für Hartz IV – Bezieher wird ersatzlos gestrichen. (450 Millionen Einsparung).

Langzeitarbeitslose werden noch weniger als bisher gefördert. (1,3 Milliarden Einsparung).

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I'm a Substitute 24.12.2010, 15:29
6. Divide et impera

Zitat von stier1952
Mit der aktuellen Hartz-IV-Reform werden die Ausgaben des Staates für Hartz-IV-Empfänger nicht erhöht, sondern gekürzt!
Das ist wahr - Die reformierte Version des unzureichenden Existenzminimums soll aber in Medien und im grimmigen Unterbewußtsein der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten vor allem als "ungerechte Last" empfunden werden... wer aus dem regulären Arbeitsmarkt 'rausgefallen ist, soll also vor allem auch in Hinblick auf seine einstmals angepeilte Altersversorgung grundlegend schlechtergestellt werden.

Das wird also als Erfolgsmodell verkauft. Der threadauslösende Artikel selbst dient nur der gewöhnlichen Verschiebung des Blickwinkels von der Unterstützungsbedürftigkeit des Antragstellers auf den automatisch staatlich alimentierten "Kindersegen".

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Der_Franke 24.12.2010, 15:56
7. Kinder als Geiseln?

Zitat von McBline
Ist das jetzt die Schuld der Kinder? Wow! Aber es stimmt ja - wen die Kinder nicht mal in der Lage sind sich richtige Eltern auszusuchen, sollen sie doch verhungern... ganz im Sinne der christlichen Nöchstenliebe, eben.
Sind Kinder jetzt als Geisel zu verstehen, die gefälligst den Müttern eine höhere Transferleistung zu garantieren haben. Die heutige Leistungen langen für junge Menschen vollkommen aus. Der Sozialstaat muß auf das zurückgefahren werden, für das er einmal gedacht war. Und das ist bestimmt nicht die von der Autorin beschriebene Klientel.

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dasbertl 24.12.2010, 16:03
8. Was für hohler Unsinn..

Zitat von Der_Franke
das Sie diesen Artikel als junge Mutter aus rein egoistischen Gründen so verfasst hat. Nicht diejenigen, die jahrzehntelang gearbeitet haben, nicht selten gesundheitlich eingeschränkt sind und daher der Hilfe des Sozialstaates bedürfen sollen unterstützt werden. Nein, die jungen Faruen mit Kindern, die sich deren Erzeugeer entledigt haben, sollen Transfergelder erhalten. Die Konsequenz wäre endlich mal, den jungen und gesunden Menschen auch mit Kindrebn den Geldhahn weiter abzudrehen und das Geld denen zu geben, die sich aus genannten Gründen selbst nicht mehr helfen können, also den Kranken und/oder Älteren.
Aus rein egoistischen Gründen wäre es verfasst worden, wenn die Frau bzw. ihre Kinder auf HartzIV angewiesen wären. Das ist offensichtlich nicht der Fall. Naja, das Franken mit Kindern nichts anfangen können, ist klar. Schließlich können gesunde Kinder ja immer noch auf den Babystrich gehen. Herr schmeiss Hirn vom fränkischen Himmel

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dasbertl 24.12.2010, 16:10
9. Auf den Kopf gefallen?

Zitat von Der_Franke
Sind Kinder jetzt als Geisel zu verstehen, die gefälligst den Müttern eine höhere Transferleistung zu garantieren haben. Die heutige Leistungen langen für junge Menschen vollkommen aus. Der Sozialstaat muß auf das zurückgefahren werden, für das er einmal gedacht war. Und das ist bestimmt nicht die von der Autorin beschriebene Klientel.
Also, ich bin mir ja nicht sicher, wann sie das letzte Mal Schuhe gekauft haben, allerdings habe ich noch nicht einmal bei der Wohlfahrt Schuhe zum Preis von 1,89 Euro (bin mir nicht ganz sicher, was den Satz betrifft, er lag jedenfalls unter 2 Euro/Monat) gesehen. HartzIVler dürfen übrigens auch nicht sparen, jedes Vermögen wird auf den Satz angerechnet. Das heisst: Entweder Schuhe oder Essen kaufen. Beides zusammen geht nicht (wer Kinde hat weiß übrigens wie oft die neue Schuhe bzw. Kleidung im allgemeinen brauchen!).
Wer keine Ahnung hat, wie es da draußen wirklich aussieht, sollte sich zurück in seinen warmen Ledersessel vor der Glotze oder auf den Barhocker seiner Stammkneipe setzen und die klappe halten.
Und nein, ich bin kein HartzIVler, ich kenne nur mehr als genügend davon und muss sie des öfteren beraten, da sie oft nicht in der Lage sind zu arbeiten, keine Arbeit bekommen, oder einer Vollzeitarbeit nachgehen, die so schlecht bezahlt wird, dass sie trotzdem auf HartzIV angewiesen sind. Und Letztere werden oft noch mehr gegängelt vom Amt, als diejenigen, die gar keine Arbeit haben.

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