Forum: Politik
Hassfigur der Linken: Alle gegen Jauch
DPA

Jauch-Bashing gehört in den gehobenen Kreisen zum guten Ton. Keine Sendung, ohne dass sich im Netz nicht Häme und Spott ergießt. Jauchs Vergehen? Die freundliche Normalität, mit der er Merkel-Deutschland verkörpert.

Seite 2 von 35
Kernseife 19.05.2015, 15:48
10. in heutigen Zeit sich so NAIV zeigen, wie es Jauch gerne macht,

ist nicht gewollt, er ist einfach naiv. Er bereitet sich für seine Sendung sehr schlecht vor, dass sich das Publikum darüber freut und zur der Überzeugung kommt, richtig blöd wie Jauch muss man sein,um Millionen zu scheffeln. Somit kommt Sonntag für Sonntag seine Naivität auf dem Prüfstand, denn sein Ausrutscher mit einem Auslacher ist dem Zuschauer gewiss.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
serbskisokol 19.05.2015, 15:50
11. dann bin ich wohl der Einzige?

Zitat von Stäffelesrutscher
»Vermutlich wählt er auch CDU, so wie die meisten Deutschen.« Die meisten Deutschen haben die CDU nicht gewählt, bei der letzten Bundestagswahl waren das 75,91 % der Wahlberechtigten.
Zuerst mal gesagt, ich habe CDU nicht gewählt, bin auch nicht in der CDU. In gar keiner Partei.
Und seine anderen Sendungen sehen wir nicht, nur die Sendung "wer wird Millionär"- und die gefält uns.Mehr nicht dazu.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
blurps11 19.05.2015, 15:50
12.

Fleischhauer kann ja seriösen Journalismus machen, das zeigen u.a. die vor der Kolumne im gedruckten Spiegel veröffentlichten Artikel. Er will nur nicht - Das Getrolle ist bei ihm Geschäftsmodell, nicht Unfähigkeit.

Bei Jauch steht dieser Beweis noch aus. Seine politische Talk-Show bringt praktisch nie einen Erkenntnisgewinn, auch wegen Jauchs lascher Gesprächsführung und scheinbar häufig mässiger Vorbereitung, und ist damit schlicht überflüssig.

Huldvolle Verkündigungen der meisten Dauergäste und freundlich-normal entpolisierte Kuscheltalkrunden gibt's auch zu so ziemlich jeder anderen Tageszeit zu sehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bestpiet 19.05.2015, 15:52
13. Sehr richtig Herr Fleischhauer

Die Normalität ist immer ein Stück bürgerlich. Und die Linken hassen das Bürgerliche, mag es auch noch so sehr in der Realität verhaftet sein. Die ehemals 68er, nun an das bürgerliche Umfeld angepasst und dadurch kompromittiert, hassen sich auch selbst, umso mehr hassen sie einen Herrn Jauch! Der kann als Journalist noch so ausgezeichnet sein!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
yast2000 19.05.2015, 15:53
14. Der Fehler liegt im konservativen System

An dem Tag, an dem ehemalige Lufthansa-Stewardessen mit der rauchigen Nichtraucher-Stimme einer Möchtegern-Verruchten und Sportreporter mit der Eloquenz und dem Beharrungsvermögen einer Eckfahne anfingen, politische Sendungen zu moderieren, und dann auch noch Mitgefühl vorzuheucheln, begann der unaufhaltsame Abstieg des deutschen Fernsehens. Jauch ist nicht das Problem, das ist bloß der olle Teddy, den das deutsche Fernsehvolk an einer Schnur hinter sich im Staub herzieht, weil es sich nicht von seiner Kindheit lösen kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
imperatom 19.05.2015, 15:53
15.

Naja, Jauch ist wirklich nicht gerade ein geborener Politmoderator.

Trotzdem sind die Shitstorms unnötig - und ich finde es erschreckend, wenn einige sogar fordern, bestimmten Meinungen keinen Raum mehr geben zu dürfen. Ist die DDR schon so lange Geschichte? Auch dort regierten (in ihrer Eigenwahrnehmung) die Gutmenschen und verboten andere Ansichten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
insideman 19.05.2015, 15:54
16. ...

Jan Fleischhauer wird eines morgens aufwachen und feststellen, dass er sein Leben der Verteidigung eines Klientels, einer Minderheit gewidmet hat, der er selbst nicht angehört und die auch kein Interesse hat ihn in ihren Club aufzunehmen. Schade

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Thomas Schnitzer 19.05.2015, 15:55
17.

"Jauch-Bashing gehört in den gehobenen Kreisen zum guten Ton."

Falsch, Herr Fleischhauer. Das macht man in Kreisen, die sich für gehoben halten. Aber ein bißchen intellektuelles Geschwätz und Gemüse aus dem Biomarkt macht keine gehobenen Kreise. Das entscheidende Kriterium (Macht) fehlt dort.

In gehobenen Kreisen zerreißt man sich dementsprechend auch nicht das Maul über Jauch, sonder ruft einen Bekannten im Rundfunkrat an.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Atavist 19.05.2015, 15:55
18.

Wer wie Fleischhauer allen Ernstes unterstellt, für die Beurteilung Jauchs als kapitale Fehlbesetzung bedürfe es bestimmter politischer Haltungen - der glaubt wahrscheinlich auch, dass nur Alleinlebende Mario Barth und dessen "Humor" dämlich finden können.

Dass selbst öffentlich-rechtliche Sender von hochbezahlten Stümpern à la Jauch, Lanz, Kerner & Co. bevölkert sind, ist schon eine Farce für sich. Wenn das dann auch noch im Stile dieses Artikels schöngeschwafelt wird - und eh nur als Tarnung für Seitenhiebe in eine bestimmte Richtung dient -, ist man schon längst in Absurdistan angekommen ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cheeterno 19.05.2015, 15:55
19. Bei

allem Wohlwollen. Trotz Herkunft aus gutem Haus pflegt GJ die Attitüde eines Parvenue dessen Hauptwaffe
bei eigener Unsicherheit die Arroganz ist.
Ihn toppt im Deutschen Fernsehen nur Herr Plasberg, dessen Hauptwaffe die Unverschämtheit ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 35