Forum: Politik
Hat Außenminister Westerwelle sein Amt für private Interessen missbraucht?

Die Diskussion um Guido Westerwelles Handhabung seiner Reisen und der Auswahl seiner Reise-Delegation hält an und beschäftigt inzwischen auch die Koalition. Hat der Außenminister sein Amt für private Interessen missbraucht?

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Wilhelm Hoppenstedt 14.03.2010, 17:18
950. Überraschung?

Herrn Westerwelles Manieren können doch der sehr verehrten Frau Bundeskanzler nicht unbekannt gewesen sein. Und denn och wurde Herr Westerwelle als "Wunschkandidat" in eine "Wunschkoalition" einer "Wunschregierung" mit Ämtern und Würden überhäuft.

Unsereiner, Wilhelm Hoppenstedt wie auch Herr und Frau Hinz und Kunz, kannte den Herren Westerwelle lediglich als 5-Sekunden-Take in den Medien. Somit kann ich dem einfachen Wähler gar keinen Vorwurf machen mit der Begründung, man hätte es besser wissen können.

Aber der Frau Bundeskanzlerin ist dieser Vorwuf zu machen und allen denen, die diese Regierung in dieser Konstellation mit Wort und Tat befördert haben.

Auf dieser Ebene darf niemand, aber wirklich garniemand, behaupten, er/sie/es hätte es nicht gewusst!

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disatec 14.03.2010, 17:18
951.

Zitat von rkinfo
Zumindest ist Westerwelle der erste Außenminister der sich mit einem Scherbenhaufen in der Innenpolizik = Hartz IV Debatte bis Außenpolitik = dubiose Mitflieger umgibt. Es ist auch untypisch dass ein Außenminsiter so von der Oposition angegangen wird. Aber Westerwelle hat sich als arroganter Hartz IV Schmähkritiker selbst in die Schußlinie gebracht. Ich tippe mal dass er nun auf Dauer Lieblingsziel der Oposition wird. Ist politisch verständlich, denn er hat sich selbst als Zielscheibe aufgebaut. Wobei Amt und Mann offensichtlich eh nicht zusammen passen. Er wäre wohl eher als 'Superminister Wirtschaft und Arbeit' geeignet seine Politik anzubringen.
Da muss ich Ihnen aber voll widersprechen! Dieser Bilderbuch bubi ist m.E. FÜR KEIN MINISTERAMT GEEIGNET. Er leidet doch unter einer gehörigen Portion Realitätsverlust.

Und das kann man dem Steuerzahler nicht zumuten, gleich in welchem Amt.

Oder was meinen Sie: Westerwave sagt, er vertrete als Aussenminister die Wirtschaft. Dann nimmt er weitgehend persönliche Freunde und Sponsoren mit. Sollte er nicht das ganze Volk vertreten, anstatt Klientelpolitik zu machen?

Glauben Sie wirklich, er würde seinen Charakter ändern können in einem anderen Amt????

Nein, ich denke, dieser Bubi hat sich in dieser Charakterrolle so festgefahren, dass er nur durch totalen Amtsverzicht daran gehindert werden kann, dem deutschen Volke Schaden zuzufügen.

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existentialist09 14.03.2010, 17:18
952. Genau...das anstrengunglose Restleben für Herrn Rösler

Zitat von Baikal
Gerade Rösler, der, wie ja nun bekannt wird, ganz schnell nach der Übernahme des von Schmidt nun auch mehr schlecht als recht verwaltetem Ministerium eine WP-Gesellschaft beauftragt hat gezielt in den Spesenabrechnungen Sawikis einen Grund für dessen Rausschmiss zu finden: das ist nichts als voreilende politische Korruption, wird Rösler aber einen guten Job bei Pharmas eintragen.
ist durch diese Aktion schon abgesichert. Das müssen natürlich viele andere Leute durch unpriviligierte
Zusatzarbeit mit erwirtschaften.

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sawendo 14.03.2010, 17:20
953. nu ein Beispiel von vielen...

Westerwelle krönt für mich nur den Niedergang der Politischen Kultur in Deutschland. Er mag die Spitze markieren an Unfähigkeit, Narzismuss und Überheblichkeit, aber sind wir mal ehrlich, was haben denn unsere Politiker sonst zu bieten?

Es gibt einen schönen Spruch, wer nichts wird wird Wirt, heute wird man halt Politiker. Qulifikationen? Nähe zum Volk? Diener des Volkes? Alles Fehlanzeigen, hauptsache man kennt jemanden der jemanden kennt. Unsere Diener spielen sich nur noch wie Chefs auf denen es scheiss egal ist was unten passiert.

Ich habe schon lange keine Lust mehr auf die Politik in diesem Land und werde das auch weiterhin mit einem riesen Kreuz auf meinem Stimmzettel zeigen. Wählen kann man schon lange keinen mehr von diesen Verbrechern, ob Links, Mitte, Rechts alles ein Gesocks.

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sichersurfen 14.03.2010, 17:21
954.

Zitat von dorfidiot
Was man ihm zu gute halten kann, er wird sich dank seiner Neigungen nicht reproduzieren. Späterer Generationen werden ihn nur noch als schlechtesten Aussenminister in der Geschichte der Deutschlands wiedererkennen.
Keiner mag offenbar den erfolgreichsten FDP-Politiker aller Zeiten. Dabei setzt er doch nur das fort, was die FDP in ungeahnte Höhen getrieben hat.
Vermutlich wird er tatsächlich als der schlechteste Außenminister in die Geschichte der Bundesrepublik - wohl kaum in der Geschichte Deutschlands - eingehen. Für mich ist das allerdings bislang Genscher mit seiner Balkonpolitik und dann Fischer mit dem Jugoslawienkrieg.
Von FWS ist mir nichts in Erinnerung geblieben. Mag für einen Außenminister ein gutes Zeichen sein.

Und wenn Guido jetzt noch unsere Jungens und Mädels aus Afghanistan holt, ist vielleicht der ganze jetzige Kinderkram vergessen und er kommt noch groß raus.

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Neinsowas 14.03.2010, 17:21
955. Gw

Dieser Mann wird mir immer unsympathischer!

Er hat weder eine positive Ausstrahlung, noch eine nachvollziehbare, sachliche Argumentation, dreht sich um 180° und das andauernd nach Bedarf, bauscht sich auf wie ein Zuckerwattemännchen und wird gleichzeitig allglatt und hart, dass der Unterkiefer kracht...
Ein so wenig diplomatisch begabter Mann als Aussenminister!
Der nicht einmal Aussenpolitik von Innen-bzw. Wirtschaftspolitik trennen kann. Der sich breitmacht, als sei er Bundeskanzler, Frau Merkel immer mehr beiseite treten lässt...Welch einen Staub wirbelt er die ganze Zeit auf!

Am Schlimmsten aber ist, dass er uns alle für dumm verkaufen will!
Besteht der deutsche Mittelstand eigentlich nur aus der Familie und dem Freundeskreis "seiner Hoheit", des AM?
Oder gibt es hier noch andere, die gern gefragt worden wären?
Dieser Mann strotzt nur so vor kaltem Macht-und Gierbestreben. Igitt! Passt auf, wem Ihr Eure Stimme gebt!

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Fleckensalz 14.03.2010, 17:21
956. Leistungsgerechtigkeit und SED-Nachfolgepartei

Zitat von Guido Müller
Herr Westerwelle hat doch recht, wenn er sagt, dass diejenigen, die Probleme mit der FDP-Forderungen nach Leistungsgerechtigkeit haben und diese als "rechts" beklagen, das eigentliche Problem entlarven: Die Debatte wird tatsächlich zu weit links geführt! Wer für NRW etwas vernünftiges tun will, der muss sich in der Wahlkabine entscheiden. Enttäuschend in diesem Zusammenhang die Art, wie die Grünen sich als Steigbügelhalter der SED-Nachfolgepartei generieren. Das ist unterste politische Kultur.

Wie sag ich´s meinem Kinde ?
Leistung...Leistung...Leistung...gut !
Leistung wird erbracht von Unternehmen MIT ihren Arbeitnehmern/Mitarbeitern...
WO bitte ist die Arbeit für die insgesammt etwa 5 Millionen arbeitslosen Menschen in Deutschland ??
WO bitte ist die gebotene Solidatität mit den Arbeitssuchenden ?
WER verhindert Mindestlöhne, will Billiglohnjobs und Leiharbeit ausweiten ?
WER will die vollkommen unsolidarische und unsoziale Kopfsteuer ?
WER verantwortet die Folgen von Billiglöhnen und Leiharbeit,die da wären:
1. Geringe Steuereinnahmen
2. Geringe Einzahlungen in die Sozialversicherungen
3. Sehr geringe Konsumfähigkeit
4. Im Alter der Weg in die Sozialrente.
DAS ist der Weg,den eine kapitalhörige Partei wie die FDP,dem sogenannten kleinen Mann vorbereiten will.
Soziale Marktwirtschaft, Leben und leben lassen...Adee !

Noch ein Wort zu Grüne/ Steibügelhalter / SED-Nachfolgepartei:
Die Vorzeige-Widerstandskämpfer der DDR-Blockparteien sind WO untergekommen ? ...genau !.. in der CDU und der FDP !
Mahlzeit.

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leopoldy 14.03.2010, 17:22
957.

Zitat von wstm
Neben manch anderem ist die Ernennung dieses peinlichen Pockennarbengesichts nicht nur zum Minister, sondern leider gar zum Außenminister und Vizekanzler - horribile dictu - eine der größten Fehlleistungen der wohl schlechtesten aller Nachkriegsregierungen. Ich hätte nie für möglich gehalten, dass dieser ohne jede Einschränkung nicht ministrable Pennäler ("Auf jedem Schiff, das dampft und segelt, gibt es einen, der die Sache regelt. Und das bin ich.") einmal in diesen viel zu großen Schuhen öffentlich herumstolpern darf. Und die sattsam bekannte Tatsache, dass der Gutste grundsätzlich nur schneidende Keifereien von sich zu geben pflegt, mit 'Schneid' zu verwechseln, ist einfach nur noch putzig und seiner ebenso republikweit bekannten genetisch verankerten Selbstüberschätzung geschuldet. Dieser Mann beschädigt das Außenamt sowie das Ansehen unseres Landes täglich, da braucht es gar keine wahlkampfmotivierte Opposition. Ansonsten zur Ausgangsfrage: De jure nicht - de facto schon, dieser Formel kann ich mich anschließen.
Wenn wir schon von Schiffen reden, ist glaube ich nicht schwer zu erraten, wer als erster über Bord müsste, wenn das Schiff Ballast abwerfen müsste......

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Hobbysozialversicherer 14.03.2010, 17:23
958.

http://www.faz.net/s/Rub594835B67271...~ATpl~Ecommon~
Scontent.html


Zitat von Bernd_Br.
Schlechter tendenziöser Artikel. So viele Fehldeutungen gepaart mit sozialistischer Borniertheit habe ich lange nicht mehr gelesen. Von fairem Journalismus keine Spur.
Also, die beiden Abschnitt zumindest finde ich äusserst zutreffend:

Nach Machtwechseln gibt es immer Zunder. So, wie seinerzeit Brandt und Scheel unter Beschuss gerieten, ging es 1983 auch Kohl und Genscher, 1998 wiederum Schröder und Fischer, die Anlässe finden sich, sie sind oft eher nichtig. Der Wahlkampf lappt sozusagen über in die Legislaturperiode. Dass die neue Bundesregierung unter Beschuss steht, ist also natürlich; schon weil die publizistischen Wahlverlierer sich an ihr abkämpfen.

Darunter könnte man auch die Kritik an Westerwelle subsumieren, zumal da die bevorstehende Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen sich als Chance anbietet, Schwarz-Gelb gehörig eins auszuwischen. Aber so einfach ist es nicht. Westerwelle ist nicht nur der Sack, auf den eingedroschen wird, um Merkel zu treffen. Die Schläge gelten ihm persönlich. Und die Aggressivität dahinter ist unübersehbar. Sie grenzt an Hass.

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disatec 14.03.2010, 17:23
959.

Zitat von dorfidiot
Was man ihm zu gute halten kann, er wird sich dank seiner Neigungen nicht reproduzieren. Späterer Generationen werden ihn nur noch als schlechtesten Aussenminister in der Geschichte der Deutschlands wiedererkennen.

Kurzer Beitrag, grosse Wahrheit.
DANKE!

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