Forum: Politik
Hat Außenminister Westerwelle sein Amt für private Interessen missbraucht?

Die Diskussion um Guido Westerwelles Handhabung seiner Reisen und der Auswahl seiner Reise-Delegation hält an und beschäftigt inzwischen auch die Koalition. Hat der Außenminister sein Amt für private Interessen missbraucht?

Seite 97 von 266
Fleckensalz 14.03.2010, 17:23
960. Sozialfaschisten

Zitat von RichardT
Die FDP ist eine dogmatische Partei. Wären die Denkmuster nicht so sehr auf ein Links-/Rechtsspektrumj geeicht hätte schon viel mehr Leute begriffen, dass es sich bei ihr um eine extremistische Partei handelt. Aber solange die Lehre die des Marktes ist ... in diesem Fall sind Diffamierungen sozial Schwacher, Vetternwirtschaft, gebrochene Wahlversprechen (oder kommt die massive Steuersenkung noch ?), ein unsägliches arrogantes Gehabe zu den Vorwürfen mangels Erklärungen offenbar der richtige Tonfall um die "Freiheit" zu predigen. WW zeigt nun im Grunde nur, dass Möllemanns antisemitische Propaganda wohl doch nicht so ganz ein Versehen war. Zuviele Menschen stellen sich unter dieser Partei noch jene aus den 70er-Jahren vor - diese Zeiten sind schon lange vorbei. Sie ist populistisch und ohne jede Substanz, und wer diesen Rechtsanwaltssöhnchentypen tatsächlich ökonomische Kompetenz zutraut soll am Ende aber auch dann nicht den anderen die Ohren volljammern. Es ist bitter, dass 65 Jahre nach 1945 wieder Rattenfänger an die Regierung gekommen sind.

Beitrag melden
sweetyboy 14.03.2010, 17:23
961. also...

Also das man seinen Partner mit auf Dienstreisen nimmt wäre ja ok, aber es schaut schon merkwürdig aus, wenn der Partner, (ob man oder Frau), ein Unternehmen hat und dieses eventuell begünstigt wird, was ein Herr Westerwelle ohne weiteres schriftlich nachweisen könnte, das sein Partner,(Herr Mronz und sein Unternehmen), davon nicht profitiert, das sein Freund (Herr Westerwelle), Aussenminister und Vizekanzler ist.

Dazu kommen noch die Äusserungen des Herrn Westwerlle, die nicht gerade diplomatisch waren, in der neu entfachten Hartz4 debatte, wo er den einfachen Bürger, der leider heutzutage öfter arbeitslos wird als einem selbst recht ist, beschimpft und meint ein Teil von ihnen wäre am miserablem Zustand Deutschlands schuld, und nicht etwa die Politiker, die im Bundestag die Gesetze und Verordnungen erlassen, erarbeiten und verantwortlich mit den Steuergeldern umgehen sollten.

Die ganze Hartz4 debatte hat nichts gebracht und wird nichts bringen, das ganze war nur Polemik, heiße luft und nichts weiter.

Seit Jahren dümpelt und hungert das deutsche Volk vor sich hin und es geht kaum noch was vorwärts, trotz hoher Steuern und Sozialabgaben und hoher Beiträge der gesetzlich Versicherten, steigen immer und immer die Kosten fürs Gesundheitsystem.

Der Staat zieht sich immer mehr aus dem Bereich der Verkehrsinfrastruktur zurück, weil angeblich kein Geld da ist, und der Ausbau von stark befahrenen Bundesstraßen von 2 auf 4 Fahrspuren dauert in der Regel 30-40 Jahre.
Im Verkehrsbereich werden immer öfter private Geldgeber gesucht und früher hat sich der Staat darum "fast" selbst gekümmert.

Herr Westerwelle hat bislang kaum was getan, damit es uns deutschen Staatsbürgern besser geht und mit seiner Politik mit den Dienstreisen als Aussenminister, so hat es den Anschein, schadet er dem Ansehen Deutschlands mehr als es nutzt.

Vielleicht wäre er als Wirtschaftsminister eher, besser, aufgehoben als Aussenminister, in dem Amt hätte sich wesentlich besser einbringen können.

Das ganze was derzeit passiert scheint von aussen anrüchig zu sein und die ganzen PArteispenden von günstlingen tun ihr übriges dazu.

Als ehem FDP Mitglied, (und Anhänger der Konservativen), (durch Auslandsaufenhalte bin ich nicht mehr Mitglied der FDP), bin ich ziemlich enttäuscht von Herrn Westerwelle, den ich damals noch als Generealsekretär der FDP und kurz davor, noch als junges Rehlein kennen gelernt habe.

Was ist nur aus der FDP geworden?


Ein teil der Minister hatte noch unter Helmut Kohl gedient.

Die FDP weiß wohl nicht mehr was liberalisierung ist, sonst hätte man der Telekom bei der privatisierung, nicht das damals bestehende Telekommunikationsnetz samt Hausanschlüsse einfach überlassen.

Liberalisierung funktioniert nur mit gewissen staatlicher Regeln um das ganze zu kontrollieren.

Beitrag melden
kodu 14.03.2010, 17:24
962. ...

... das Auftreten und die Strategie Wws und der FDP erinnern zunehmend an das wütende Gekeife aus dem ehemaligen RM für Volksaufklärung und Propaganda !

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...683489,00.html

Beitrag melden
Hobbysozialversicherer 14.03.2010, 17:24
963.

http://www.faz.net/s/Rub594835B67271...~ATpl~Ecommon~
Scontent.html


Zitat von Bernd_Br.
Schlechter tendenziöser Artikel. So viele Fehldeutungen gepaart mit sozialistischer Borniertheit habe ich lange nicht mehr gelesen. Von fairem Journalismus keine Spur.
Also, die beiden Abschnitt zumindest finde ich äusserst zutreffend:

Nach Machtwechseln gibt es immer Zunder. So, wie seinerzeit Brandt und Scheel unter Beschuss gerieten, ging es 1983 auch Kohl und Genscher, 1998 wiederum Schröder und Fischer, die Anlässe finden sich, sie sind oft eher nichtig. Der Wahlkampf lappt sozusagen über in die Legislaturperiode. Dass die neue Bundesregierung unter Beschuss steht, ist also natürlich; schon weil die publizistischen Wahlverlierer sich an ihr abkämpfen.

Darunter könnte man auch die Kritik an Westerwelle subsumieren, zumal da die bevorstehende Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen sich als Chance anbietet, Schwarz-Gelb gehörig eins auszuwischen. Aber so einfach ist es nicht. Westerwelle ist nicht nur der Sack, auf den eingedroschen wird, um Merkel zu treffen. Die Schläge gelten ihm persönlich. Und die Aggressivität dahinter ist unübersehbar. Sie grenzt an Hass.


Wenn ich mir den Diskussionsstil hier so ansehe trifft das die Situatiun wie den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf!

Guido-Bashing vom feinsten...

Beitrag melden
motown50 14.03.2010, 17:25
964. schonmal was von der DDR gehört?

Zitat von garfield
Was kann ich tun, damit die "Leistungsträger", die Sie und auch Westerwelle meinen, noch schneller verschwinden? Wo kann ich beim Kofferpacken helfen? Dann haben die echten Leistungsträger, die für 40 Stunden die Woche mit einem Hungerlohn (neudeutsch: Aufstocker) abgespeist werden, vielleicht endlich mal die Chance, von ihrem erarbeiteten Reichtum auch selber zu profitieren. So wie WW erarbeitet hat? Wie schweißtreibend ist es, dabei zuzuschauen, wie die Aktien steigen?
die wurde zusammen mit sämtlichen Grundrechten und der Umwelt von Leuten ihres gefährlichen Gedankengutes zerstört.

Beitrag melden
Hobbysozialversicherer 14.03.2010, 17:25
965.

http://www.faz.net/s/Rub594835B67271...~ATpl~Ecommon~
Scontent.html


Zitat von Bernd_Br.
Schlechter tendenziöser Artikel. So viele Fehldeutungen gepaart mit sozialistischer Borniertheit habe ich lange nicht mehr gelesen. Von fairem Journalismus keine Spur.
Also, die beiden Abschnitt zumindest finde ich äusserst zutreffend:

Nach Machtwechseln gibt es immer Zunder. So, wie seinerzeit Brandt und Scheel unter Beschuss gerieten, ging es 1983 auch Kohl und Genscher, 1998 wiederum Schröder und Fischer, die Anlässe finden sich, sie sind oft eher nichtig. Der Wahlkampf lappt sozusagen über in die Legislaturperiode. Dass die neue Bundesregierung unter Beschuss steht, ist also natürlich; schon weil die publizistischen Wahlverlierer sich an ihr abkämpfen.

Darunter könnte man auch die Kritik an Westerwelle subsumieren, zumal da die bevorstehende Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen sich als Chance anbietet, Schwarz-Gelb gehörig eins auszuwischen. Aber so einfach ist es nicht. Westerwelle ist nicht nur der Sack, auf den eingedroschen wird, um Merkel zu treffen. Die Schläge gelten ihm persönlich. Und die Aggressivität dahinter ist unübersehbar. Sie grenzt an Hass.


Wenn ich mir den Diskussionsstil hier so ansehe trifft das die Situation wie den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf!

Guido-Bashing vom feinsten...

Beitrag melden
daslästermaul 14.03.2010, 17:28
966. Dolchstosslegende ??1

Zitat von sysop
Die Diskussion um Guido Westerwelles Handhabung seiner Reisen und der Auswahl seiner Reise-Delegation hält an und beschäftigt inzwischen auch die Koalition. Hat der Außenminister sein Amt für private Interessen missbraucht?

Wie alle irgendwann in die Bredouille geratenen Politiker greift "Riesenstaatsmann" Guido jetzt zu einem uralten Trick;die Schaffung einer Dolchstosslegende.

Natürlich ist er frei von Fehl und Tadel und es ist nur seinem vermeintlich übel wollenden Gegnern und den "bösen" Medien geschuldet, dass sie ihn und seine wundervollen Gaben nicht richtig einschätzen sondern stattdessen bohrende Fragen nach seiner Eignung und seinem Amtsverständnis stellen.

Dieser Vorgehen ist eigentlich eines amtierenden FDP Chefs unwürdig und bewegt sich auf dem geistigen Niveau eines in der Pubertät steckenden Pennälers, der beim "Abkupfern" erwischt worden ist.

Besonders schlimm an der Causa ist die störische Uneinsichtigkeit des W. in sein Verhalten und die sich daraus ergebende Vermutung, dass er mit einer "Jetzt erst Recht" Mentalität vermutlich weiter macht.

Dieses Verhalten wid auf Dauer zu einer Schädigung des Ansehens der Bundesrepublik im In- und Ausland führen und es wäre daher sehr zu wünschen, dass unser Guido nach Ablauf seiner "Probezeit" am 27. März die Papiere bekommt und damit dem freien Spiel des Arbeitsmarktes wieder überantwortet wird.

Aber ob er dann dort jemals wieder einen neuen "Brötchengeber" findet ???!.

Beitrag melden
Heimatloserlinker 14.03.2010, 17:28
967. Gilt im Rheinland schon ewig!

Zitat von Kretin
Nur, mit dem Grundgesetz können Sie heute (leider) nicht mal mehr die Aachener Stadtverwaltung beeindrucken.
Der Öcher Klüngel ließ sich bereits schon 1982 nicht durch irgendwelche Gesetze beeindrucken! Kann man aber auf alle rheinischen Politik-Darsteller übertragen.

P.S.: Anders als von Westerwelle heute in der Siegerlandhalle behauptet, gibt es keine "Nordrhein-Westfalen": Es gibt in NRW Rheinländer, Westfalen, Lipper und über die 3 Landesteile verstreut (mit Schwerpunkt in den Metropolen Bonn, Köln und Düsseldorf) etwa 5 Prozent FDP-Anhänger!

Beitrag melden
Jökrberlin 14.03.2010, 17:30
968. Foto

Wer so ein Foto auswählt, muss sich zumindest fragen lassen, ob nicht tief in die manipulative Trickkiste gegriffen wird, um die Anti-Westerwelle-Kampagne zu befeuern.

Beitrag melden
simpelkopp 14.03.2010, 17:30
969. Aussenministertreffen in Finnland

Zitat von KarlKäfer
Die europäischen Kollegen scheinen auch dem "linken Zeitgeist" verfallen zu sein:
,

Was sollte der schoene Guido schon vorweisen koennen? Bei einem so weitgehend informellen Treffen, bei dem Themen diskutiert und "durchgehechelt" werden, kommt doch Guido intellektuell gar nicht mit und kann sich auch nicht mit aufreizenden Phrasen produzieren.
Ausserdem fehlte die jeweilige Ehefrau, die jeder Aussenminister mitbrachte. Bei Guidos Begleitung duerften sich in Bezug auf "Ehefrau" doch einige Definitionsschwierigkeiten ergeben.
Also entschied sich der schoene Guido eben fuer eine Suedamerika-Produktion - mit Spezis. (Da fallen seine Schwierigkeiten mit dem Inglisch auch nicht so auf.)
simpelkopp

Beitrag melden
Seite 97 von 266
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!