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Haushalt 2013: Streit über Niebels Entwicklungshilfe-Etat eskaliert
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Erstmals seit Amtsantritt von Kanzlerin Angela Merkel soll der Etat für die Entwicklungshilfe gekürzt werden. Nicht nur die Opposition ist empört, auch in den Reihen von Schwarz-Gelb selbst gibt es Ärger. Womöglich kippt der Bundestag nun den Beschluss des Haushaltsausschusses.

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kahabe 21.11.2012, 14:27
30. So, so!

Zitat von shark65
Er wollte das Ministerium abschaffen und in das Auswärtige Amt integrieren. Von der Abschaffung der Entwicklungshilfe selber war nie die Rede.
Laufen da gerade nicht derartige Versuche der Schwesterwelle, das zu verwirklichen, gegen den erbitterten Widerstand der vom Fallschirmjäger d. R. in ihre Planstellen beorderten Speichellecker.

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kahabe 21.11.2012, 14:41
31. Genau!

Zitat von Gro69
Für alle unwissenden oder unter Vergesslichkeit leidenden. Ein Herr Niebel wollte das Entwicklungsministerium in seiner ALTEN Form abschaffen, da es damals aufgebläht und ineffizient war. Mit der Übernahem dieses Ministeriums wurde tiefgreifende Veränderungen vorgenommen, so dasss jetzt das Thema Entwicklungshilfe von dieser Regierung wenigstens sinnvoll praktiziert wird. Ganz im Gegensatz dazu was Rot Grün davor getrieben hat
Die rote Heidi staunt wohl seit 2008, mit welcher Chuzpe unnötige Planstellen zur aufgeblähten Versorgung der persönlichen Klientel geschaffen werden können. In einem Ministerium, dessen Etat als Abteilung z. B. auch von Wirtschaft oder Außenamt geleitet werden könnte. Einzige Voraussetzung, der Minister muss in seinem Ressort sachkundig sein, darf also (nicht mehr) von der f.d.P. gestellt werden.

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kuac 21.11.2012, 14:54
32. kein Fisch sondern Angel

Zitat von heidi1-preiss
beim letzten welternährungsgipfel in rom glänzten die staats- und regierungschefs durch abwesenheit, jetteten aber engagiert über den globus um banken zu retten. im klartext: sie retten die, die die krise verursacht haben. und nicht nur das, sie retten sie mit dem geld, dass sie vorher dem welternährungsprogramm gegeben haben. also, statt bislang sechs milliarden dollar nur noch 2,8 milliarden. denkt man hierbei an die kinder in entwicklungsländern, die keine chance zu wachsen haben? nein. über niebel sich auszulassen, denke ich, ist müßig. der hat sich doch schon mehr als einmal geoutet.
Alles richtig. Bei der Entwicklungshilfe muss man immer daran denken, dass man den hungrigen keinen Fisch, sondern Angel gibt! Das geschieht leider selten.

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cheechago 21.11.2012, 15:26
33. Das Geld ist an Niebels Amigos im Amt geflossen...

...da bleibt halt nix.

Zudem dort wo sich Deutschland zurückzieht, kommen die Chinesen rein, knüpfen Beziehungen (z.b. Lithiumlagerstätten in 3-Weltländer und planen für Hightech produktion.

Das Hilfe nicht nur Selbsthife sondern hier auch höherwertige Jobs bringt ist doch Niebel egal: Er glänzt durch Budgetkürzungen = Fleisspunkte bei Schäuble = Soll erfüllt.

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Nick Name 21.11.2012, 15:33
34. Zu Ende denken

Zitat von dergog
Diese Gelder waren und sind immer umstritten.Ihr Einsatz mindert das Bestreben der Empfänger, ihren Einsatz zur Selbsthilfe zu stärken. Als aktuelles Beispiel sei hier der Gaza-Streifen aufgeführt. Das Geld, das dort hin fließt, wird umgeleitet zum Kauf von Raketen anstatt es der Bevölkerung zukommen zu lassen. Wir bauen die Krankenhäuser und Schulen und wenn alles fertig ist, wird wieder ein Krieg vom Zaun gebrochen und danach wird eben wieder neu angefangen. Entwicklungshilfe ist doch ein Relikt aus der Zeit des Kolonialismus und gehört komplett abgeschafft. Bei Naturkatastrophen sollte der Bevölkerung in solchen Fällen gezielt geholfen werden. Darüber hinaus ist es nicht sinnvoll.
Ihrer Argumentation folgend könnte man auch gegen Hilfe bei Naturkatastrophen sein. Denn auch hier mindert man das Bestreben der Empfänger zur Selbsthilfe. Nämlich aus Erdbeben-/Hochwasser-/...-Gebieten wegzuziehen.
Zwar sind Naturkatastrophen, wie der Name schon sagt, katastrophal. Das gilt aber für Zustände, bei denen es an Krankenhäusern und Schulen mangelt, ebenso.

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phaeno 21.11.2012, 15:55
35. Niebel halt

Was erwartet der Bürger denn von einem Kuriosum wie Niebel? Selbst einem so einfach strukturiertenm Politiker wie dem wird klar sein, dass er sich um das Ansehen Deutschalnds und den Zustand der Welt keine Gedanken mehr machen muss. Seine Teppiche hat er bereits alle zuhause und nach ihm die Sintflut.

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gladwell 22.11.2012, 10:13
36. Mehr Geld bedeutet nicht mehr Entwicklung

Das schlimmste an der Diskussion: Sie konzentriert sich auf finanzielle Größen - und leistet dem verheerenden Denken Vorschub, mehr Geld bringe mehr, mehr Geld bedeute mehr Entwicklung. Es gibt keine überzeugenden Argumente für immer mehr Geld wenn die Impulse für Entwicklung nicht aus dem Land selbst kommen. Ich habe immer wieder erlebt, dass Entwicklungshelfer nach eigenen Erfahrungen die Sinnhaftigkeit der Hilfe in Frage stellten. Aber dies wurde ihnen von der Hierarchie als Illoyalität vorgehalten.Es gibt keine grundsätzliche Überarbeitung der Konzepte oder eine inhaltliche Anpassung, da es keine Wirkungsstudien über die seit Jahrzehnten gegebene Hilfe gibt. Die im aktuellen Film "Süsses Gift-Entwicklungshilfe als Geschäft" von Afrikanern geschilderten Probleme bestehen fort.Spektakuläre Erfolgsfälle wie Botswana, Ruanda, Mauritius, oder Ghana versuchen sich von jeder Hilfe zu lösen oder traten ganz ohne Hilfe ihre Höhenflüge an.
Volker Seitz, Autor "Afrika wird armregiert"

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darthmax 22.11.2012, 12:03
37. Sinnvolle Hilfe ?

Wir zahlen für Länder ( Syrien, China, Indien, Pakistan) die diese Hilfe wirklich nicht nötig hätten. Irgendwo haben sich die betreuten Projekte verselbständigt und die Bearbeiter wollen natürlich die Realität nicht einsehen.
Jeder Euro, den diese Länder erhalten, belastet nicht deren Haushalt und schafft freie Mittel, die in Militärausgaben angelegt werden. Noch scjhlimmer : in Atomraketentechnologie, die uns bedrohen kann.
Selbst die humanitäre Hilfe in Afrika ist ein sehr zweiseitiges Schwert, wenn eine Grossstadt in Kenia, Dohma, mit jetzt 500 000 Einwohnern nur durch Hilfe existiert und immer mehr Menchen anzieht, die dann auch wieder Hilfe benötigen, wenn Brunnen gebohrt werden, die zur Überweidung führen,
Es ist das alte Lied, es werden Mittel ausgegeben, weil man sonst weniger erhielte und das wieder auf das Personal zurückschlagen würde.
Ähnliches gilt für das Aussenministerium und die vielen überflüssigen Botschaften, doie man EU-weit zusammenfassen könnte, wenn es nicht eben um die Zahlung der Entwicklungshilfe ginge.(Das wollte schon Ex-Aussenminister Fischer und scheiterte.

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heidi1-preiss 22.11.2012, 13:05
38. generell ja

Zitat von kuac
Alles richtig. Bei der Entwicklungshilfe muss man immer daran denken, dass man den hungrigen keinen Fisch, sondern Angel gibt! Das geschieht leider selten.
aber wo wollen sie die angel geben, wo es keinen fisch gibt.

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