Forum: Politik
Haushaltsstreit in den USA: Trump droht angeblich mit jahrelangem Shutdown
REUTERS

Ein erneutes Treffen zwischen Republikanern und Demokraten zum Shutdown bleibt ergebnislos. Der Ton zwischen den Parteien wird indessen zunehmend rauer. Eine neue Abgeordnete bezeichnete den US-Präsidenten als "Motherfucker".

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dirkcoe 05.01.2019, 09:08
1. Verantwortung für sein Land?

Der Präsident hat doch öffentlich einen Amtseid geleistet - ging es dabei nicht nicht um das Wohl der gesamten USA? Ein Land, in dem Behörden und selbst Ministerien über Wochen schließen können kaum im Interesse des Landes sein. Also müsste es doch mindestens zwei Ansätze für eine Amtsenthebung geben - der Geisteszustand des Präsidenten und der gebrochene Amtseid.

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geschädigter5 05.01.2019, 09:15
2. Besseres Verständnis?

Die Beamten, die zwangsweise arbeiten müssen, sollten geschlossen zu Hause bleiben. Dann würde Trump ganz schnell einlenken müssen. Er könnte dann nicht mehr zum Golfen nach Florida fliegen.

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pfalzkapelle 05.01.2019, 09:17
3. Kein Problem

Mit Kein- und Kleinstspenden den Betrieb der Bundesbehörden sicherstellen und die letzten zwei Jahre Trump durchstehen. Kommt bei den Mitarbeitern der Behörden nicht gut an, wenn sie nicht mehr offiziell bezahlt werden. Und die Mauer braucht niemand!

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kuac 05.01.2019, 09:27
4.

Natürlich muss Trump mit jahrelangem Shutdown drohen. Kommt die Mauer nicht, wird er nicht wiedergewählt, so denkt er. Da Mexiko dafür nicht bezahlen will, muss er es von den US Steuerzahlern holen.

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OhMyGosh 05.01.2019, 09:28
5. Das alt gewordene Kleinkind

Ach ja... Donnie-Boy und seine Sandkastenspiele. Wenn man dem Bengel ein Förmchen wegnimmt, wirft er sich auf den Boden, strampelt und schreit die Nachbarschaft zusammen. Das wäre für seine Erziehungsberechtigten ja nicht so schlimm, wenn der verzogene Fratz nur nicht das Porzellan im Weißen Haus zerschlagen würde. Das ist nämlich von unschätzbarem Wert und schlecht zu ersetzen. Schon gar nicht mit dem Geld neureicher Deal-Maker.

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graf koks 05.01.2019, 09:33
6.

Ich warte auf den Tag, da sich ein russischer oder chinesischer Präsident anlässlich eines Mexico-Besuchs an die Grenze stellt und ruft: "Take down this wall, Mr. Trump!"
Und wie deutsche Spitzenpolitiker diese Forderung ungeheuerlich finden.

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Papazaca 05.01.2019, 09:33
7. Trump in der Falle und schlägt um sich.

Erst mal das Beiläufige. Man nennt als Abgeordnete den Präsidenten keinen "Motherfu**ker".
In diesem Fall schadet man auch der eigenen Minderheit der Moslems, Palestinenser und Araber.

Zu Trump: Der schlägt immer mehr um sich, weil er in der Falle ist. Das es keinen jahrelangen Shut-Down geben kann, weiß er selbst, den vorher würde er impeacht. Auch die anderen Drohungen, er könnte sich unter dem Ausnahmefall der gefährdeten inneren Sicherheit das Geld ohne Genehmigung beschaffen, ist eine leere Drohung.

Die Pressekonferenz gestern zeigte, wie ihm langsam das Wasser bis zum Hals steht. Und wenn das Repräsentantenhaus ihm in nächster Zeit mit einigen Untersuchungsausschüssen kommt, ist er fast ganz lahmgelegt.

Und es ist durchaus möglich, das nach Muellers Abschlussbericht auch die Republikaner froh sind, diesen chaotischen Präsidenten loszuwerden. Trump verliert schon jetzt die Kontrolle, nach 3 Tagen eines demokratisch dominierten Repräsentantenhauses.

Was auffiel war sein gemäßigter Ton, er droht zwar, hofft aber auf Zusammenarbeit mit den Demokraten. Wenn er sich da mal nicht irrt. Die werden ihn auflaufen lassen, wo sie nur können. Die Republikaner haben mit Obama das Drehbuch geliefert. Rache ist süss.

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marialeidenberg 05.01.2019, 09:35
8. Das glaube ich nicht.

Zitat von geschädigter5
Die Beamten, die zwangsweise arbeiten müssen, sollten geschlossen zu Hause bleiben. Dann würde Trump ganz schnell einlenken müssen. Er könnte dann nicht mehr zum Golfen nach Florida fliegen.
Wenn er während eines shut-down nach Florida zum Golfen will, ruft er den Nationalen Notstand aus und die Flugbereitschaft stellt SOFORT einen Heli oder sonst etwas bereit. Im Personalreservoir finden sich nie und nimmer Dienstverweigerer.

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gedoens 05.01.2019, 09:39
9. Wofür gibt es das Mittel des Amtsenthebungsverfahrens?

Ein Präsident als Lügner, Frauenbegrapscher, Russlandgesteuerter, Vertuscher, Angeber, Naziversteher, Faulpelz, Beratungsresistenter, Bildungsresistenter, Demokratiefeind, Empathieunfähiger, Politikversager und jetzt auch noch Erpresser. Trump ist als Präsident die Mutter aller Nieten. Was muss denn noch passieren?

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