Forum: Politik
Heidenau: Polizei kesselt 100 rechte Demonstranten ein
AFP

Trotz richterlichen Verbots haben sich Dutzende rechte Demonstranten am Freitagabend in Heidenau versammelt. Die Polizei kesselte die Gruppe ein und sprach für jeden Einzelnen einen Platzverweis aus.

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bold_ 28.08.2015, 23:49
1. Nun sind die also polizeilich erfaßt.

Der nächste Schritt muß jetzt sein, diese Daten mit dem Fratzenbuch abzugleichen - wozu haben wir denn Xkeyscore erhalten?
Damit sollte sehr viel möglich sein, und dann findet man sicherlich auch belastendes Material für das NPD-Verbot.

Man muß nur wollen!

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singpat 28.08.2015, 23:50
2. Das muss

ja fuer die Freunde von der Rechtsfront mal was ganz Neues sein, dass in Sachsen die Polizei Personalien von ihnen aufnimmt. Teufel auch, Ist bestimmt nur dieser Systempresse zu verdanken.

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merlin 2 28.08.2015, 23:55
3. Rechte? Gleich festnehmen!

Von mir aus gleich festnehmen. Die Wahrscheinlichkeit, daß von denen ein Brandsatz oder Hetze kommt liegt bei 99%. Da kann die Polizei auch mal zur Abwehr einer potentiellen Gefahr handeln. Platzverweise sind ein Witz!

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doktor-nötigenfalls 28.08.2015, 23:57
4. *

Höchste Zeit, dass nach langen Tagen der Untätigkeit endlich härter durchgegriffen wurde. Man fragt sich allerdings, wieso diese im wahrsten Wortsinn brandgefährliche Gruppe nicht gleich vollständig erkennungsdienstlich behandelt wurde.

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821943 29.08.2015, 00:06
5. Innenminister ist untragbar!

Dieser unselige Innenminister ist untragbar für Sachsen. Ich hoffe, dass er noch an diesem Wochenende aus dem Verkehr gezogen wird. Dankeschön an alle, die an dem Willkommensfest für unsere ausländischen Neubürgerinnen und Neubürger teilgenommen haben und für eine so wundervolle und herzlichen Atmosphäre gesorgt haben. Ein wenig Wiedergutmachung für die schrecklichen Ereignisse der letzten Tage, die diese Heimatvertriebenen durchleben mussten. Die Schande der letzten Tage, die die rechtsextremistischen Terroristen über Deutschland gebracht haben, wird dadurch aber keineswegs ausgelöscht.

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erdmann.rs 29.08.2015, 00:09
6. Erste Massnahme

Das wurde aber auch mal Zeit, dass die Polizei dort in
Heidenau t ä t i g wurde.
Hoffentlich wurden auch Personalien der Demonstranten
bei dieser Gelegenheit festgestellt. Die haben sich ja
zumindest einer Ordnungswidrigkeit schuldig gemacht.
Eben habe ich das Video aus Heidenau gesehen, in dem
eine völlig ausgerastete Frau die Bundeskanzlerin mit
den übelsten Schimpfworten tituliert. Hat d a s noch etwas mit "freier Meinungsäußerung" zu tun?
Die Frau selber war in dem Video nicht zu sehen, dafür
aber um so deutlicher zu hören.
Herr Diez schreibt dazu in seiner Kolumne, "die Identität
der Frau sei noch nicht festgestellt". Das ist mir völlig
unbegreiflich, denn immerhin standen Dutzende von
Personen in unmittelbarer Nähe dieser Schreierin,
darunter auch mehrere Uniformierte, ganz offensichtlich
Ordnungskräfte oder Polizisten.
Diese Frau konnte minutenlang ihre unglaublichen
Hasstiraden kreischen, ohne von irgendjemandem daran gehindert zu werden und die Beamten vor Ort - sie standen ja nur drei oder vier Schritte entfernt - konnten
ihre Identität nicht feststellen? Für mich ist das
unfassbar.

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steinbl 29.08.2015, 00:18
7. Demokratie?

Kaum ist eine Demo oder Kundgebung nicht im Sinne unserer
Regierung wird sie untersagt.
Jeder sollte das Recht haben sich für oder gegen Asylwerber auszusprechen auch Öffentlich.
Einem großen Teil der Bevölkerung
gefällt die Asylpolitik nicht.

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dröhnbüdel 29.08.2015, 00:38
8. spät, aber besser als gar nicht

Endlich ist die Polizei aufgewacht. Die Rechten sind hoffentlich gewarnt. Warum sind die Beamten nicht schon viel früher konsequent gegen Nazi-Hetzer vorgegangen? In Heidenau marschierten hunderte Flüchtlingsgegner, sogar mit Frauen und Kindern, und brüllten "wir wollen keine Asylantenschweine". Die hätte man doch herausgreifen und wegen des Verdachts der Volksverhetzung erkennungsdienstlich behandeln müssen, die Polizei wäre dazu sogar gesetzlich verpflichtet gewesen. Die rechten Schreihälse passen 1:1 in das Muster der SA-Schlägerhorden von vor und nach 1933. Aber im Unterschied zu damals duckt sich das Volk nicht weg, und die Justiz wird hoffentlich die Dinge offen beim Namen nennen und entsorechend bewerten. Wer nachts um drei einen Molotow-Cocktail in ein bewohntes Haus wirft, der weiß, dass die Bewohner zu diesem Zeitpunkt normalerweise schlafen, "er nimmt den Tod der Bewohner billigend in Kauf", heißt es im Juristen-Chinesisch. Im Klartext: Er wollte die Menschen töten. Das ist den Nazi-Mördern in Mölln und Solingen ja auch schon gründlich gelungen. Wo sind win hingeraten, dass wir uns mit diesem Mörderpack auseinandersetzen müssen. Und der Durchschnitzbürger ist enpört, wirklich ehrlich und nicht aufgesetzt, verharrt aber in Untätigkeit, Man muss sich ja gleich nicht Hals über Kopf engangieren. Warum nicht junge Flüchtlinge in den Sportverein einladen, sich an Hilfsaktionen wie der Tafel oder der Kleiderkammer beteiligen oder bei fachlicher Eignung Deutschunterricht anbieten? Vieles davon ist ja schon im Gange, bei der Vielzahl de Flüchtlinge müsste es aber mehr sein.
,

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ediart 29.08.2015, 01:04
9. Aufarbeitung

unserer Neonazi Geschichte wäre angesagt. NSU und Verwicklung staatlicher Institutionen. Schreddern von Beweismaterial, Geheimhaltung von Unterlagen die zur Beweisführung im NSU Prozess zurück gehalten werden.
Viele Fragen im Umgang mit einem rechten Terror Netzerk das sich in unserer Republik etabliert hat.

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