Forum: Politik
Heikler Termin zur Balkan-Frage: Merkels Problemgipfel
Fabrizio Bensch/REUTERS

Die Kanzlerin mischt sich in den Gebietsstreit zwischen Serbien und dem Kosovo ein - sehr zum Missfallen von Außenpolitikern in Brüssel und anderen EU-Ländern. Denn das Risiko ist hoch.

Seite 1 von 13
fatherted98 29.04.2019, 15:55
1. Die restlichen Balkanstaaten...

....in die EU zu holen wäre sträflich. Trotzdem muss Merkel aufpassen diese nicht zu sehr zu verprellen...sonst öffnen sich die Grenzen gen Griechenland wieder und die Flüchtlingsströme gehen wieder gegen Norden....nur diesmal werden sie ohne Stop von den Österreichern durchgereicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hansjoerg.gloede 29.04.2019, 16:00
2. Der innere Frieden ...

... in Deutschland ist doch mindestens genauso wichtig wie der Frieden auf dem Balkan. Aber der interessiert ja keinen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
anonym187 29.04.2019, 16:01
3. warum möchte man die EU wieder

erweitern? Das macht einfach keinen Sinn. Die EU sollte sich reformieren und demokratischer für jeden EU Bürger sein. Je mehr Mitglieder wir wieder ins Boot holen umso noch schwieriger wird es sein, dass man die Europäischen Institutionen noch reformiert

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gersois 29.04.2019, 16:01
4. Wirtschaftsunion

Die EU sollte sich endlich aufspalten in eine Kern-EU rund um den Euro und eine Wirtschafts- und Handelsunion, die auch Ländern wie (Nord)Mazedonien oder Montenegro offen steht. Ein Beitritt in eine solche Wirtschaftszone könnte ausreichender Anreiz sein, die Balkankonflikte vorerst zu lösen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MioMioMimi 29.04.2019, 16:04
5.

Haben die Menschen auf dieser Welt echt nichts besseres zu tun, als sich ständig wegen irgendeinerm Sch**** die Köpfe einzuschlagen?
Ein Konflik ist dämlicher als der andere. Immer geht es um die Herkunft oder Religion. Ich hoffe, dass wir nicht bald wieder den selben Zustand erreicht haben. Man meint, dass Generation, die bisher keine Krieg erleben mussten, unter allen Umständen einen provozieren wollen bzw. sich instrumentalisiern lassen.

Der Mensch ist offensichtlich nicht für den Frieden gemacht, weil immer irgendwer Machtgeil ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
darjeeling1 29.04.2019, 16:04
6. Warum ermöglichen wir immer mehr Netto-Empfängern

den Zutritt in die EU.
Diese Staaten werden letztendlich das gesamte Gebilde zerstören!
Sobald sie auch bloß 'zwei Tage' die Kriterien erfüllen
sind sie 'reif' für die Aufnahme in die EU.
Anstatt die Staaten ersteinmal fünf Jahre lang den Beweis erbringen
zu lassen, daß sie wirklich in die EU gehören, sprich auch über einen
längeren Zeitraum die Kriterien erfüllen.
Wenn dann der EU Beitritt gelungen ist, war's das dann mit der
Erfüllung der Kriterien.
Dann herrschen Fetternwirtschaft und Abbau der Demokratischen
Grundwerte.
Siehe z. B. Ungarn

Beitrag melden Antworten / Zitieren
PantheraOnca 29.04.2019, 16:08
7. Macron hat voellig recht

Die EU ist schon jetzt zu groß und unbeherrschbar geworden.
Lieber erstmal das vorhandene Gebiet in den Griff kriegen, dann kann man weitersehen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
apeface 29.04.2019, 16:09
8. EU Außenpolitik

Die EU Außenpolitik ist schwierig, um es mal so zu formulieren. Das Problem ist das jeder Staat eine eigene Position hat und so lange es keine einheitliche, abgestimmte Position gibt, die zentral vertreten wird, ist das Ganze kaum schlagkräftig. Sind sich Berlin und Paris mal einig, sind vermutlich andere Staaten beleidigt. Die EU braucht andere Kompetenzen, damit so etwas klappt. Aber wie soll das gehen? Das Hemd wird jedem EU Staat immer näher sein als die Hose. Und Politiker und Parteien wollen wiedergewählt werden. Meiner Meinung nach ein aktuell unlösbares Problem. Und jedes mögliche weitere Mitgliedsland verschärft die Problematik nur. Aktuell ist die EU nicht handlungsfähig in Sachen echter Außenpolitik. Schade eigentlich. Ginge nur mit der Vereinigten Staaten von Europa. Vielleicht in 50 oder 100 Jahren? Wer weiß schon was kommt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mwroer 29.04.2019, 16:14
9. Der Kernpunkt ...

des Artikels:

Alles verschieben bis *nach* der Europawahl. Auf keinen Fall soll der Wähler mit schlechten Nachrichten oder noch mehr Nettoempfängern während des Wahlkampfes konfrontiert werden.

Macron ist wirklich ein großer Europäer, nur das Volk .. das stört Ihn doch ein bisschen.

Man fragt sich so langsam ob das Wort 'Wahl' überhaupt noch eine Berechtigung hat. Immerhin beschreibt es die Entscheidung zwischen zwei oder mehr Alternativen die relativ deutlich sind und wo man die Konsequenzen der eigenen Entscheidung abschätzen kann.

Das kann ich bei den Wahlen der letzten 10 Jahre eigentlich kaum noch behaupten. Sei es die Niederlande, sei es Deutschland, sei es Europa ... können wir uns das ganze Theater nicht einfach sparen?

Mehr ist es doch offensichtlich ohnehin nicht mehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 13