Forum: Politik
Heimgekehrte Geiseln: Gauweiler kritisiert freigelassene Bundeswehrsoldaten
DPA

Die Geiseln sind frei, nun beginnt die politische Aufarbeitung. Im SPIEGEL kritisiert der CSU-Politiker Gauweiler den Einsatz der Bundeswehrsoldaten in der Ukraine. Verteidigungsministerin von der Leyen sagt hingegen, sie würde wieder OSZE-Beobachter in das Krisenland schicken.

Seite 1 von 90
Korf 04.05.2014, 08:15
1. hoppla

Dass ich Peter Gauweiler einmal zustimmen würde, hätte ich mir bis heute morgen nicht träumen lassen. Danke, Herr Gauweiler. Chapeau.

Beitrag melden
Lekcad 04.05.2014, 08:16
2.

Zitat von sysop
"Wer hat zu dieser weiteren Mission deutsche Soldaten in die Ostukraine geschickt - zeitgleich und außerhalb der ausdrücklich als Zivilveranstaltung beschlossenen OSZE-Sondermission -, und wie soll das mit dem Wiener OSZE-Abkommen vereinbar sein?"
Ich halte ja absolut nichts von der CSU.
Aber wurden Leute die genau solche Fragen gestellt haben nicht zuletzt noch als "Putinvesteher" und Verschwörungstheoretiker diffamiert?

Wieso braucht es eigentlich immer alte Politiker, die nicht mehr so viel zu verlieren haben, um die Fragen zu stellen die eigentlich unsere Presse stellen sollte?

Gut, die letzte Folge der "Anstalt" hat da am Schluss die passenden Antworten gegeben.

Beitrag melden
spon-facebook-10000422539 04.05.2014, 08:16
3. Gauweiler

Herr Gauweiler sollte sich lieber um seine Nebeneinkunfte kümmern als sich hier als Medienapostel der Bundeswehr aufspiele. Vorschlag von mir: Bei der nächsten Geiselnahme dt. Soldaten lösen wir diese mit Gauweiler aus.

Beitrag melden
stefan taschkent 04.05.2014, 08:17
4.

Frau von der Leyen - Ihren jahrzehntelangen außen- und militärpolitischen Erfahrungsschatz in allen Ehren, aber hier geht es nicht um's "in das Land schicken" sondern eben um diese spezielle Gegend in der Ostukraine. Ich halte mich selbst in der Ukraine auf und fühle mich hier durchaus auch im Moment sicher. Allerdings würde ich nicht auf die Idee kommen, im Moment zum Beispiel Slawjansk zu bereisen.

Beitrag melden
eurorentner 04.05.2014, 08:17
5. Diese Frage

hat frau vdL ja selbst beantwortet.
"Sie würde wieder OSZE-Beobachter in das Krisenland schicken." Also hat sie auch den ersten Einsatz angeordnet.

Beitrag melden
NAL 04.05.2014, 08:19
6. Die Verteidigungsministerin ist ein Fehlgriff

Diese muss sofort aus der Regierung entlassen werden. Eventuell sollte über rechtliche Folgen Ihres Handelns nachgedacht werden. Zu minntest sollte es eine umfassende Untersuchung geben. Es sollte aufgehört werden Laien als Verteidigungsminister einzusetzen.

Beitrag melden
thkarlau 04.05.2014, 08:19
7. Geiseln- welche Geiseln?

Die Leute wurden festgesetzt, weil man Spionage befürchtete. Sie waren also keineswegs Geiseln, für die man Lösegeld fordern wollte. Es wäre gut, wenn sich auch die Medien an der Wahrheit orientierten.

Beitrag melden
towedr 04.05.2014, 08:21
8. Aufklärer

Die Militärbeobachter verschiedener NATO und OSZE Staaten sind aus der Geiselhaft in der Ukraine entlassen und in ihre europäischen Staaten mit leichten Blessuren zurück gekehrt. Nach politischen Floskel wollten sie nur beobachten wie sich die Situation entwickelt. Im militärischen Gebrauch nennt man dieses Aufklärung des feindlichen Territoriums und im sowjetischen Raum wird dieses als Rekognoszierung bezeichnet. Jede gegnerische Partei wird versuchen die Aufklärung ihres Territoriums und ihrer Verteidigungszonen zu verhindern. Den Militärbeobachtern war dieses bestimmt klar. Sie mussten damit rechnen, dass sie bei Überschreiten der Frontlinie, die noch unscharf war, was bei anfänglichen militärischen Auseinandersetzungen meisten der Fall ist, sich der Gefahr der Tötung oder Gefangennahme aussetzen. Entweder die Militärbeobachter aus den NATO und OCZE Staaten sahen die Gefahren nicht, dann sollten sie nochmals wegen militärischen Dilettantismus die Offiziersschulen besuchen oder ihre Auftraggeber ignorierten dieses und wollten die Provokation. Es stinkt doch zum Himmel das NATO und ukrainische Offiziere „freiwillig“ sich von prorussischen Freischälern gefangen nehmen lassen. Oberst Schneider scheint entweder zu denen zu gehören die jeden Befehl ausführen oder eine militärische Niete ist.

Beitrag melden
h-i-2224 04.05.2014, 08:21
9. Um Gottes Willen, wer hat uns diese Frau

Zitat von sysop
Bei der Mission sei es darum gegangen, herauszufinden, wie das militärische Potential in der Ukraine sei, "damit auch die Diplomatie weiß, wie sie es einzuschätzen hat".[/url]
ins Nest des Kriegsministeriums gesetzt?

Dieser Satz bestätigt eindeutig die Spionagevorwürfe der russischen Minderheit in der Ukraine.

Klasse auch die Aussage von Gauweiler zur Revolutionsregierung in Kiew, dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.

Beitrag melden
Seite 1 von 90
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!